Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2005/09_05
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

BI 09-05 10-14 Zielkostenmanagement
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MANAGEMENT

ZIELKOSTENMANAGEMENT Chancen nutzen – Risiken bewältigen In vielen Brauereien wird nach dem Motto: „Probleme füttern und Chancen aushungern“ gehandelt. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation wird versucht den letzten Euro einzusparen anstatt sich auf zusätzliche, neue Ertragschancen zu konzentrieren. Bei der häufig nur geringen finanziellen Ausstattung besteht die Befürchtung, daß neue Projekte zu einem zu hohen Aufwand führen, der die Möglichkeiten der einzelnen Brauerei übersteigt und zu finanziell gefährlichen Schieflagen führen könnte. Das Zielkostenmanagement kann mit seinen eindeutigen Vorgaben diese Gefahr wirkungsvoll begrenzen.

D

as Zielkostenmanagement müßte „Zielertragsmanagement“ heißen, da das Ziel nicht in der Minimierung der Kosten, sondern der Maximierung der Erlöse liegt.

Thomas Schneider Lehre zum Brauer und Mälzer, Kronenbrauerei Dortmund. Hauptstudium der Betriebswir ...

BI 09-05 102-105 Gut verpackt ist halb verkauft
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GUT VERPACKT IST HALB VERKAUFT Haubenstretchverpackungen gewinnen an Popularität Mit Getränken beladene Paletten müssen sauber verpackt werden, um ausreichenden Schutz und Stabilität der Ladung für Versand, Handling und Lagerung zu gewährleisten. Es stehen drei mögliche Palettenpackverfahren zur Auswahl: Die traditionellen Stretch- und Schrumpfverpackungen, sowie die neuere Haubenstretchverpackung. Bei der Auswahl der geeigneten Methode sollte ein Unternehmen die Kosten der Ausrüstung für die entsprechende Verpackungsart sowie die Verpackung selbst berücksichtigen.

U

m jedoch zu einem realistischen Vergleich der Methoden und deren Eignung für die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Unter-

nehmens zu kommen, sollten einige andere Faktoren ebenfalls bedacht werden. Diese sind:

Kundenpräferenzen und Marktfähigkeit Bevor eine Firma sich für ein bestimmtes Verfahren entscheidet, sollten die Kundenreaktionen auf eine neue ...

BI 09-05 106-107 300 in der Stunde
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300 IN DER STUNDE Neue Partydosen-Abfüllinie bei der Brauerei Tinkoff in St. Petersburg Die Brauerei Tinkoff hat eine neu installierte Abfüllinie für 5 Liter Partydosen erfolgreich in Betrieb genommen. Herzstück der Anlage ist ein vollautomatisch arbeitender Füller, mit drei Füllköpfen und einer Stundenleistung von 300 Partyfäßchen. Die Anlage in St. Petersburg wurde der Firma Esau & Hueber, im Rahmen des kompletten Neubaues einer Brauerei, von der Firma Krones Neutraubling in Auftrag gegeben. Die Inbetriebnahme fand im Juni 2005 statt. Nach drei Tagen Inbetriebnahme und Einweisung wurde die problemlos arbeitende Anlage abgenommen und dem Kunden übergeben.

Klaus Sedlaczek Gelernter Brauer und Mälzer, Studium zum Dipl. Braumeister in Weihenstephan sowie Studium zum Betriebswirt (grad.) in München. Mitgründer der Fa. Klaus Esau KG in Langenbach. Seit der Fusion der Firmen Klaus Esau KG und Hans Hueber GmbH Geschäftsführer und Mitinhaber der Fa. Esau & Hueber ...

BI 09-05 108-110 Alles mit Doldenhopfen
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ALLES MIT DOLDENHOPFEN

Bei der Herbsthäuser Brauerei steigert Stromboli den Linalool-Gehalt der Biere Klaus Wunderlich ist Brauer mit Leib und Seele. Dafür sprechen handfeste Argumente: So ist er mit seiner Herbsthäuser Brauerei unter anderem aktives Mitglied in der GüteGemeinschaft Traditionsbier, und die Privatbrauerei, die Wunderlich seit 1975 in der vierten Generation leitet, braut alle elf Biersorten mit Doldenhopfen aus kontrolliertem Anbau – davon acht Biere ganzjährig und drei saisonal. Aus Überzeugung, wie Wunderlich betont: „Wir sind die Privatbrauerei inmitten der Natur – mit Verantwortung für die Natur. Da ist es nur verständlich, daß es zu unseren wichtigsten Aufgaben zählt, unsere verwendeten Rohstoffe so naturrein wie möglich zu beziehen.“ Und so ressourcen- und qualitätsschonend wie nur möglich zu verarbeiten. Daher optimierte die Privatbrauerei den energieintensivsten Schritt der Bierbereitung jetzt konsequent hinsichtlich Qualität u ...

BI 09-05 111-117 Grosses repertoire
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GROSSES REPERTOIRE Internationale Braumethoden Das deutsche Reinheitsgebot von 1516, das älteste Lebensmittelgesetz in der heutigen EU, verpflichtet deutsche Brauereien, daß zur Herstellung von Bier keine weiteren Stoffe als Wasser, Malz, Hopfen und Hefe (wurde später hinzugefügt, da zum damaligen Zeitpunkt noch keine Mikroskope zur Verfügung standen und somit die entscheidende Mitwirkung der Hefe bei der Gärung noch nicht bekannt war) verwendet werden dürfen. Derart strenge Vorschriften für die Bierbereitung sind, außer in Griechenland, weltweit nicht gegeben. Die zulässigen Rohstoffe und Zusatzstoffe sind von Land zu Land teilweise sehr verschieden, für einige EU-Länder wurden sie von Gresser übersichtlich zusammengestellt. 1)

Josef Englmann Nach Abitur und Studium zwei Jahre Industrieerfahrung. Seit 1979 Betriebsberater am Forschungszentrum für Brau- und Lebensmittelqualität, Weihenstephan.

Prof. Dr. H. Miedaner Ehemaliger Leiter der Staatlic ...

BI 09-05 118-120 Kehrwert der thermischen Energie
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KEHRWERT DER THERMISCHEN ENERGIE Absorptionskälteanlagen, Wärmepumpen, Strahlpumpen als alternative Technik Kälte ist per Definition keine physikalische Größe, sondern lediglich der Kehrwert der thermischen Energie und entspricht daher einer vergleichsweise niedrigen Temperatur. So ist es im Internetlexikon „Wikipedia“ nachzulesen. Da die thermische Energie üblicherweise in kJ oder Ws gemessen wird, hätte die Kälte demnach die Einheit 1/kJ. Diese Definition taugt recht wenig, da ein normal denkender Mensch spätestens bei der Einheit 1/kJ und der Frage, wieso diese „einer vergleichsweise niedrigen Temperatur entspricht“, hängen bleibt. Möglicherweise ist das, was wir als Kälte bezeichnen zu einfach, um es wissenschaftlich kompliziert genug ausdrücken zu können. So wie eine Heizung eine Temperaturerhöhung bewirken soll, so soll die Kälteanlage eine Temperaturabsenkung erreichen. Kälte wäre demnach eine geringere Temperatur und zwar bezogen auf irgend etwas. Ve ...

BI 09-05 121-123 Natuerlich oder synthetisch
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NATÜRLICH ODER SYNTHETISCH Kältemittel im Fokus Eurammon ist eine 1996 gegründete gemeinsame europäische Initiative von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich für den verstärkten Einsatz von natürlichen Kältemitteln engagieren. Als Kompetenzzentrum für die Anwendung natürlicher Kältemittel in der Kältetechnik sieht die Initiative ihre Aufgabe darin, eine Plattform für Informationen und Austausch zu bieten und den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz natürlicher Kältemittel zu erhöhen. Ziel ist es, ihren Einsatz im Interesse einer gesunden Umwelt zu fördern und so nachhaltiges Wirtschaften in der Kältetechnik weiterzuentwickeln. Im folgenden Beitrag sind natürliche und synthetische Kältemittel aufgeführt und charakterisiert.

Ammoniak (NH3) Ammoniak wird als Kältemittel seit über 100 Jahren erfolgreich in Industriekälteanlagen eingesetzt. Es ist ein farbloses, unter Druck verflüssigtes Gas mit stechendem Geruch. Als Kältemittel ist A ...

BI 09-05 124-127 Bierwerbung-mal so mal so
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BIERWERBUNG – MAL SO, MAL SO An dieser Stelle sagt Peter Blähser, Marktforscher und Kommunikationsfachmann aus Wiesbaden, unmißverständlich seine Meinung zur aktuellen Bierwerbung in Deutschland. Das geschieht auf sehr pointierte Art, mal lobend oder mal bissig, je nachdem, wie der Autor die Werbung sieht. Die BRAUINDUSTRIE stellt die Kommentare zur Diskussion, auch wenn sie nicht immer derselben Meinung ist wie der Autor.

Veltins Brauerei: C. & A. Veltins, Grevenstein Agentur: Springer & Jacoby, Hamburg Im Jahr 2003 hatte Veltins werblich eine neue Ära eingeleitet. Bier wurde als Getränk für Kerle positioniert, die Frauen schlecht behandeln. Machohaft kann man so etwas auch nennen. Da es – bei Veltins zumindest – mit einem gewissen Augenzwinkern geschieht, könnte es sogar sein, daß es Frauen nicht sonderlich stört. Trotzdem, Vorsicht sollte die Brauerei schon

Peter Blähser Kommunikationsforscher und freier Berater.

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BI 09-05 128-131 Full light Biere sind gefragt
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FULL LIGHT BIERE SIND GEFRAGT Die Besonderheiten des polnischen Biermarktes Nach Deutschland, Großbritannien, Rußland und Spanien gehört auch Polen zum Kreis der größten Bierproduzenten Europas. Man schätzt, so die polnische Zeitschrift „Poradnik Handlowca“, daß der polnische Biermarkt sechs Prozent der gesamten europäischen Biermarktanteile besitzt und im Weltvergleich sind es zwei Prozent. Laut Angaben von ACNielsen beläuft sich der Bieranteil innerhalb des gesamten polnischen Alkoholmarktes auf 50 Prozent. Die zweite Hälfte besteht aus: Wodka (41 Prozent der Anteile), Wein (drei Prozent), Schaumweine, Dessertweine, Wermut, Whisky, Brandy und Kognak (zu je ein Prozent). Laut des polnischen Hauptstatistikamtes GUS wurden in Polen im Jahr 2003 28,6 Mio. Hektoliter Bier produziert. Gegenwärtig wird der polnische Biermarkt auf 29,2 Mio. Hektoliter geschätzt.

Quelle: Zwiazek Browarów; Poradnik Handlowca und eigene Berechnungen

Bierverpackungsarte ...

BI 09-05 132-133 Doemens News
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News Doemens academy – World brewing academy Seit etwa fünf Jahren arbeitet die Doemens Akademie in München/Gräfelfing mit dem „Siebel Institute for Brewing“ in Chicago, Illinois (USA), zusammen. Als Joint Venture Unternehmung wurde im Jahre 2001 die „World brewing academy“ gegründet. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Brauerausbildung zu „revolutionieren“, allen nicht deutschsprachigen Bierbrauern eine Plattform zur Ausund Weiterbildung zu bieten.

„International Diploma in Brewing Technology“ Das Vorzeigeobjekt dieser Unternehmung ist sicherlich der „Diploma course“, der zweimal jährlich stattfindet. In englischer Sprache wird in diesem Kurs Basiswissen zum Thema Bierbrauen vermittelt, wobei sowohl technologische Grundlagen als auch technische Aspekte ausführlich behandelt werden. Einzigartig macht diesen Kurs wohl, daß er an zwei Schulen auf zwei Kontinenten abgehalten wird. Sieben Kurswochen finden in Chicago statt, um die theoretischen ...

BI 09-05 134 Aus der Brauindustrie
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AUS DER BRAUINDUSTRIE HAUS CRAMER-GRUPPE STEIGT IN WEINHANDEL EIN Casa Isenbeck, Tochter der Haus Cramer-Gruppe, investiert 10 Mio. US-Dollar binnen einer Frist von zwei Jahren in den Weinhersteller Bodegas y Vinedos Orfila und steigt damit in das Weingeschäft Argentiniens ein. Der Markt der feinen Weine hat ein enormes Wachstumspotential und ist allein in den letzten drei Jahren um durchschnittlich 18 Prozent gewachsen. Neben den guten Wachstumsperspektiven zeichnet sich der Weinmarkt in Argentinien durch ähnliche Verkaufs- und Vertriebsstrukturen wie der Biermarkt aus, was eine Kooperation sinnvoll macht. Nach der Festigung der Strukturen im argentinischen Weinhandel soll in einem zweiten Schritt das internationale Vertriebsnetz der Warsteiner Brauerei – mit

Präsenz in über 60 Ländern – genutzt werden, um argentinische Weine aus dem Hause Bodegas y Viñedos Orfila in der Welt zu positionieren. Der Schwerpunkt wird in den USA, Kanada und Europa liegen. Dadurch w ...

BI 09-05 135-136 Aus der Zulieferindustrie
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AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE KRONES SETZT WACHSTUMSKURS FORT

INDIVIDUELLE KASTENREINIGUNG DER NEUEN GENERATION Je nach gewünschter Gebinde-Linienführung und geforderter Reinigungsleistung stehen unterschiedliche Reinigungssysteme im Tauch-, Spritzund Schwallverfahren zur Auswahl. Weitere Parameter wie Tauchzeit, Spritzdruck, Düsen-Impact, Düsenanzahl, Drehzahl der rotierenden Düsen, Anzahl der rotierenden Etikettenabspritzungen, der rotierenden Bürstenstationen und der Umwälz- und Tauchbäder sowie Förderleistung der Hochdruckpumpen und Art der Chemikalienzudosierung sind entscheidend für die erzielte Reinigungsleistung. Für die Etikettenabspritzung und Kasten-Rippenabspritzung stehen Pumpenstationen bis 180 bar zur Auswahl. Je nach Kundenanforderungen und Reinigungsleistung stehen unterschiedliche Anlagengrößen mit einer Vielzahl von SonderZusatzausstattungen zur Auswahl.

Das Unternehmen verzeichnete bei den Auftragseingängen mit 837,9 Mio. Euro ein ...

BI 09-05 16-20 Von Sibirien bis nach Surinam
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VON SIBIRIEN BIS NACH SURINAM Renner GmbH Etikettiertechnik im Interview Die Renner GmbH Etikettiertechnik ist ein mittelständisches Unternehmen, das 1980 vom heutigen Geschäftsführer Albin Renner gegründet worden ist. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 56 Mitarbeiter und ist Spezialanbieter für KronesEtikettiermaschinen in den Bereichen Ersatzteile & Garnituren, Umrüstungen & Überholungen, Service & Beratung sowie An- & Verkauf. Das Unternehmen agiert weltweit mit Schwerpunkten auf dem europäischen, afrikanischen und asiatischen Markt. Die BRAUINDUSTRIE sprach mit dem Exportleiter Steffen Renner u. a. über die Unternehmensentwicklung und Unternehmensstrategien. (hof) BRAUINDUSTRIE: Erläutern Sie den Anstoß zur Firmengründung. Welche Vision hatte Ihr Vater

Steffen Renner: Von Visionen kann nicht gesprochen werden. Erst in den letzten Jahren, als der Geschäftserfolg sichtbar wurde, kam die Idee einer visionären geschäftlichen Weiterentwicklung. Für m ...

BI 09-05 22-27 Anschwemmen und regieren
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ANSCHWEMMEN UND REGENERIEREN Filtrationsverfahren ermöglicht bis zu 80 Prozent Kieselgureinsparung Mit Wirkung zum 1. Juli 2005 tritt die neue Abfallablagerungsverordnung (AbfAblV) in Kraft. Für alle Verwender von Kieselgur bedeutet dies, daß die bislang praktizierte Entsorgung der verbrauchten Kieselgur auf Deponien der Klasse I und II nicht mehr zulässig ist. Weiterhin bleibt die direkte Verwertung zu Düngezwecken bzw. die Kompostierung mit anschließender landwirtschaftlicher Verwertung offen. Scheidet diese Möglichkeit aus, bleibt nur die kostenintensive Deponierung als Sondermüll übrig. Vor diesem Hintergrund entwickelte Pall GmbH SeitzSchenk eine Filtrationstechnologie,bei der die Filterhilfsmittel mehrfach regeneriert werden und zur Klärfiltration von Bier wieder eingesetzt werden können. Diese Technologie ist bei der Altenburger Brauerei seit Juli 2004 im Einsatz. Gemeinsam mit der Brauerei als Gastgeber lud Pall GmbH SeitzSchenk zu einem Filtrationsseminar ein, bei ...

BI 09-05 28-33 Ohr am Markt
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OHR AM MARKT Im Gespräch mit Valentin Reisgen, Vorstandsvorsitzender der KHS AG Im Rahmen der mittelfristigen Nachfolgeplanung für den am 1. Januar 2006 in Ruhestand gehenden Vorsitzenden des Vorstandes der KHS Maschinen- und Anlagenbau AG, Heinz Vogtland, hat der Aufsichtsrat Valentin Reisgen mit Wirkung zum 1. Juli 2005 zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes bestellt. Reisgen ist gleichzeitig auch Vorstandsmitglied der Obergesellschaften Klöckner Werke und WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG. Die BRAUINDUSTRIE besuchte Reisgen in Dortmund und hinterfragte Entwicklungen, Strategien sowie die Ausrichtung des Unternehmens für die Zukunft. (bu/hof)

zu tun, der schnellebiges Trendverhalten an den Tag legt, heute dies und morgen jenes konsumiert und der gleichzeitig unterschiedlichste Gebindeentwicklungen fordert. Was bedeutet, daß auf den entwickelten Märkten vor allem Investitionen in flexible Anlagentechnik getätigt werden, um wechselnden Konsumentenwünschen zügig ...

BI 09-05 34 Zur Person
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ZUR PERSON Allzu oft beschränkt sich der Kontakt zu Geschäftspartnern auf das rein beruflich orientierte Gespräch. Die BRAUINDUSTRIE stellt auf dieser Seite bekannte Personen der Branche nicht nur mit ihren beruflichen sondern auch mit ihren privaten Zielen und Vorstellungen vor.

Ihre Charaktereigenschaften Fröhlich, kommunikativ, zielstrebig und stur. Welche Gabe würden Sie gern besitzen Ich bin grundsätzlich zufrieden und wäre manchmal gerne etwas gelassener. Was begeistert Sie an der Branche, regt Sie auf Eine tolle Branche: innovativ, kommunikativ, international, vielseitig und menschlich.

PETRA WESTPHAL 39, verheiratet, Sternzeichen: Stier Hobbies: Sport treiben, ihre norwegischen Waldkatzen Sissi und Erek, lesen, kochen und reisen. Beruflicher Werdegang: gelernte Hotelkauffrau, Bankettmitarbeiterin im Bayerischen Hof, München, Mitarbeiterin in einer Unternehmensberatung. Seit März 1993 bei der Messe München: Sekretärin im Technischen Ausstelle ...

BI 09-05 37-39 Hohe Medienbestaendigkeit
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HOHE MEDIENBESTÄNDIGKEIT Klappendichtungen halten lange dicht Klappenventile werden tausendfach in der Verfahrenstechnik eingesetzt. Sie sind einfach aufgebaut, robust und damit weitgehend störunanfällig. Um die steigenden technischen und wirtschaftlichen Anforderungen erfüllen zu können, muß der Elastomer-Klappendichtsitz jedoch völlig neu beurteilt werden.

E

lastomer Dichtsitze müssen niedrige Reibmomente beim Betätigen und ein sehr gutes Dichtverhalten bei einem möglichst breiten Einsatzbereich mit einander kombinieren. Dies

Markus Clemens Dipl. Ing. Physikalische Technik, Produktentwicklung Industrie, Entwicklung Klappendichtungen, Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik KG.

Dr. Ulrich Liedtke Nach dem Studium der technischen Chemie seit 1987 in der Dichtungsindustrie, Tätigkeiten in Entwicklung und Kundenberatung. Technischer Manager bei Freudenberg Process Seals KG (www.freudenberg-process-seals.de).

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BI 09-05 3 Die Ueberflieger kommen
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BRAU INDUSTRIE

Schloß Mindelburg Verlagsgruppe Sachon

DIE ÜBERFLIEGER KOMMEN! „Multipacks bringen als impactstarke Kleingebinde Bewegung in den Markt und generieren zusätzliche Absätze“, formuliert Petra Heerdegen, Trademarketing Löwenbräu. Damit ist nichts anderes gemeint, als daß die Brauerei zwei Sorten (u. a. das Oktoberfestbier) als erste geschlossene 0,5 Liter-Mehrweg Sixpacks einführen wird. Mit dem POS-Claim „Hol Dir das Oktoberfest nach Hause“ soll dabei auf den schnellen Dreh und den Mehrumsatz mit den „6 Richtigen“ gesetzt werden. Wenn nun eine Brauerei von Kleingebinden spricht, so denkt man in den meisten Fällen an 0,5 oder 0,3 Liter Füllungen. Doch haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, daß es noch kleiner geht Gedanken über die wahre Miniaturisierung des Getränkemarktes Nein Ist Ihnen denn auf einem Langstreckenflug beispielsweise die Sortenvielfalt der Säfte, Weine und Blubbergetränke noch nicht aufgefall ...

BI 09-05 40-42 Konzentration auch beim Hopfenanbau
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KONZENTRATION AUCH BEIM HOPFENANBAU Vorstellung des Barth-Reports 2004/2005 Mitte Juli 2005 ist der neue Barth-Report (www.johbarth.com) zum Hopfenanbau erschienen, die umfassendste Datensammlung zur Entwicklung des Hopfenanbaus weltweit. Aus diesem Grunde lud Stephan J. Barth, Geschäftsführender Gesellschafter von Joh. Barth & Sohn zur Pressekonferenz in München ein. Weitere Schwerpunkte bildeten neben der internationalen Brauwirtschaft der Hopfenanbau und -handel in Deutschland sowie neue Absatzmärkte für Hopfenprodukte außerhalb der Brauindustrie. (hof)

„Die Hopfenwirtschaft kämpft seit mehr als zehn Jahren mit den veränderten Rahmenbedingungen bei den Brauereien weltweit“, so Stephan Barth.

M

ehr als 1,5 Milliarden hl Bier wurden 2004 weltweit gebraut, dies entspricht einen Zuwachs im Vergleich zu 2003 von 4,9 Prozent (siehe Tabelle 1). Die größten Steigerungen gab es in China und Rußland (siehe Tabelle 2). Der weltweite Konzentr ...

BI 09-05 50-55 Technisches Reorganisationsprojekt
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TECHNISCHES REORGANISATIONSPROJEKT 2001 bis 2004 bei den Kölner Verbund Brauereien Der folgende Artikel berichtet über die Realisierung des technischen Reorganisationsprojektes bei den Kölner Verbund Brauereien und legt die Ergebnisse des Projektes dar. Es werden die Entwicklung des Konzeptes dargestellt, die einzelnen Projekte mit deren Produktivitätsauswirkungen erläutert sowie die Veränderungen in den Produktionskosten beschrieben.

Ausgangssituation Die Kölner Verbund Brauereien befindet sich mit ihrer Produktionsstätte in einem Wohnmischgebiet in Köln-Mülheim. Aufgrund erheblicher Produktivitäts- und Kostenchancen im Bereich der Technik und Logistik wurde 2001 ein Konzept zur Reorganisation der Technik und Logistik entwickelt. Dieses Konzept wies zwei Eckpunkte auf:

Abb. 1: Luftbild Ende der 90er Jahre.

– Sicherung der künftigen Wettbewerbsfähigkeit der Produktion durch Schaffung optimaler Produktivitätsverhältnisse, – Erweit ...

BI 09-05 56-59 Weissblaue Bierkultur
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WEISSBLAUE BIERKULTUR Festival zum 125jährigen Bestehen des Bayerischen Brauerbundes Bayern ist berühmt für seine Bierkultur. Eine einzigartige Vielfalt der Braustätten, der Biersorten und -marken prägt das bayerische Brauwesen. Weit über 600 Brauereien erzeugen etwa 4 000 verschiedene Biermarken, die sich auf über 40 verschiedene Biersorten verteilen. Der Bayerische Brauerbund, Interessensvertretung einer der traditionsreichsten Branchen im Freistaat, begeht in diesem Jahr sein 125jähriges Bestehen. Diesen Geburtstag nahm der Brauerbund zum Anlaß vom 15. bis 17. Juli zu feiern. Zum Festival „Bayerischer Bierkultur“ präsentierten über 60 Brauereien aus allen Landesteilen etwa 200 verschiedene Biere. Die BRAUINDUSTRIE befragte den Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, Dr. Lothar Ebbertz, zu der Idee und den Zielen sowie der Stimmung der Veranstaltung. (hof/eis)

BRAUINDUSTRIE: Wie ist die Idee entstanden, anläßlich des 125jährigen Jubiläums ...

BI 09-05 60-62 Anlagen-Upgrade in drei Tagen
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ANLAGEN-UPGRADE IN DREI TAGEN Moderne Prozeßleittechnik ermöglicht Rückverfolgung bei Bierherstellung in Mexiko An nur einem einzigen Wochenende und ohne negative Auswirkungen auf die laufende Produktion gelang es Spezialisten, das komplette Softwaresystem für die Prozeßleittechnik einer Großbrauerei über zwei Versionsstufen hochzurüsten, inklusive der gesamten dafür notwendigen Peripherie. So kann der Produzent jetzt auch am mexikanischen Standort mit modernster Technik Bier produzieren – für Mexiko, Amerika und die ganze Welt.

Rüdiger Selig Diplom-Ingenieur, Leiter Marketing & Communication, Siemens AG, Bereich Automation and Drives, Competence Center Food & Beverage, Nürnberg, www. siemens.de/brauerei.

In Torreon, Zentral-Mexiko, produziert die Grupo Modelo S. A., weltweit siebtgrößter Bierbrauer, mit zwei Sudlinien pro Jahr insgesamt 2,85 Mio. hl Bier der Marken Corona Extra®, Modelo Especial® und Victoria® – jetzt mit moderner Braumat ...

BI 09-05 63 Kurz nachgefragt
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Kurz agt fr e g h nac bei

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Kölsch jetzt auch in der Altbiermetropole BRAUINDUSTRIE: Skizzieren Sie die Hintergründe für den „Kölsch-Export“ nach Düsseldorf.

Georg Schäfer: Düsseldorf war schon immer offener gegenüber anderen Sorten und zeigte weniger Treue zum Alt als Kölner zu ihrem Kölsch. In der Gastronomie beträgt der Kölsch-Anteil immerhin über 90 Prozent. Da wir schon in Berlin und anderen Metropolen sehr gute Erfahrungen mit dem Ausschank von Gaffel Kölsch außerhalb von Köln gemacht haben, sind wir gemeinsam mit dem Betreiber „Die Gastromacher“ diesen Schritt gegangen. Wir haben dabei Wert auf ein Top-Objekt in bester Lage gelegt. Im Medienhafen sind wir jetzt bestens aufgehoben. Der überragende Erfolg gibt uns Recht. BI: Welche Zielgruppen wollen Sie dabei ansprechen Schäfer: Düsseldorfer, die gegenüber Neuem aufgeschlossen sind, aber auch Kölner, die jetzt in der Landeshauptstadt leben, ge ...

BI 09-05 64-67 Bedarfsabhaengige Erzeugung
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BEDARFSABHÄNGIGE ERZEUGUNG Ölfreie Druckluft-Versorgung In München, der heimlichen Hauptstadt des Bieres, gibt es zwar viele Biermarken. Aber das AugustinerBier ist von allen das älteste. Bereits 1328 wurde das Bier der Augustiner erstmalig erwähnt und fast 500 Jahre lang im Kloster der Ordensbrüder nahe dem Dom zu München gebraut. Erst nach der Säkularisierung 1803 und der darauffolgenden Privatisierung zog Augustiner-Bräu 1817 in die Neuhauser Straße, wo heute noch das bekannte Stammhaus steht. 1885 wurde das Unternehmen an die Landsberger Straße in München verlegt und firmiert heute als Augustiner-Bräu Wagner KG. Hinter der imposanten denkmalgeschützten Backsteinfassade verbirgt sich ein hochmoderner Brauereibetrieb. Im Augustiner-Bier vereinen sich eine bald 700jährige Brautradition und modernste Brauereitechnik. Dazu gehört auch eine absolut ölfreie Druckluft-Versorgung auf dem aktuellen Stand der Technik.

„Wir setzten unsere Druckluft nicht nur f ...

BI 09-05 6-7 Kurz berichtet
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KURZ BERICHTET Glasrecyclingquote fällt Nach einem Rekordergebnis im ersten Halbjahr 2004 (92,96 Prozent) ist die Recyclingquote der deutschen Behälterglasindustrie im vergleichbaren Zeitraum dieses Jahres um 5,5 Prozent auf 87,48 Prozent gesunken. Wie die Gesellschaft für Glasrecycling und Abfallvermeidung (GGA), Ravensburg, mitteilte, wurden 1,37 (1. Halbjahr 2004: 1,45) Mio. t Behälterglas verkauft. 1,196 (1,349) Mio. t Altglas wurden zu neuen Glasverpackungen verarbeitet. Die

Haushalte sammelten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1,012 (1,1) Mio. t Altglas, 7,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist laut GGA unter anderem auf das Einwegpfand sowie die Substitution von Glas durch Karton im Saftbereich zurückzuführen. Jede Tonne Altglas, die in den Glashütten eingesetzt wird, spart Rohstoffe und Energie. So wird bei einer Schmelze mit 80 Prozent Altglas circa 20 Prozent weniger Energie benötigt als bei einer Schmelze mi ...

BI 09-05 68-71 Druckluft-Power
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DRUCKLUFT-POWER Auf die Wahl der Kompressorengröße kommt es an Druckluft ist eine unverzichtbare Energieform in den Braustätten. Sie wird als Instrumenten-, Energie- und Prozeßluft eingesetzt. Der Brauer stellt auch an die Druckluft hohe Qualitätsansprüche, und dennoch sollen die Kosten der Druckluft niedrig sein.

Reimund Scherff Dipl.-Ing., ist im Hause Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH (www.atlascopco.com) als Prokurist verantwortlich für den Business Line Bereich Ölfreie Druckluft. Hierzu zählen alle Kompressorenbauarten mit einer Antriebsleistung > 90 kW, Druckluftaufbereitungskomponenten und die elektronischen Steuerungen. Angefangen hat er 1978 als leitender Projekt-Ingenieur.

Die Auslegungskriterien eines Kompressors basieren auf dem benötigten Volumenstrom und dem erforderlichen Betriebsüberdruck bei gegebenen Ansaugbedingungen. Liegen keine verläßlichen Angaben vor, ist es notwendig, durch ein Air-Audit die erforderlichen ...

BI 09-05 72-73 Haeufige Umstellungen
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HÄUFIGE UMSTELLUNGEN Technik auf engstem Raum bei Glossner-Bräu Bereits seit dem Jahr 1574 werden bei der Brauerei Franz Xaver Glossner in Neumarkt in der Oberpfalz vorzügliche Bierspezialitäten gebraut. Insgesamt sind es 17 verschiedene Sorten Bier. Der Jahresausstoß beläuft sich auf rund 40 000 Hektoliter. „Bereits seit einigen Jahren ließen wir einige Sorten bei einem Partner in BügelverschlußFlaschen abfüllen. Doch die Nachfrage nach Bier in Bügelflaschen stieg immer stärker, so daß wir uns entschieden haben, neben Drittelliter, Longneck und Halbliter-NRW nun auch selbst die Halbliter-Bügelflaschen abzufüllen. Dazu benötigten wir neue Aus- und Einpacker, aber auch neue Flaschenund Kistentransporteure“, berichtet Dipl.-Braumeister Jürgen Schödel.

Obwohl es beim Glossner-Bräu sehr eng ist und wenig Zeit war, läuft die neue Anlage hervorragend, so auch der Einpacker „Unipack EP“. (Fotos: BMS)

S

chon in der 14. Generatio ...

BI 09-05 74-76 Dampfverlust vermeiden
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DAMPFVERLUST VERMEIDEN! Defekte Armaturen verursachen extreme Zusatzkosten! Steigende betriebliche Energiekosten richten die Aufmerksamkeit oft auf die Öl- oder Gaspreise. Diese lassen sich durch die einzelne Brauerei jedoch nur schwer beeinflussen. Noch zu wenig beachtet wird der Energieverlust durch defekte Armaturen im Dampfnetz. Ein einzelner defekter Kondensatableiter kann leicht Zusatzkosten von 12 000 6 verursachen ... Spiratec von Spirax Sarco stellt hier einen Lösungsansatz dar, der auch Nichtfachleuten hilft, teure Dampfverluste zu erkennen und zu vermeiden.

Warum noch Dampf Die einfachste Art, Dampfverlust zu vermeiden ist sicherlich, erst gar keinen Dampf einzusetzen. Als Energieträger ist Dampf jedoch

Abb. 1: Funktionstüchtiger Kondensatableiter in Geschlossenstellung.

74

· BRAUINDUSTRIE 9 /2005

Abb. 3: Spiratec-Prüfkammer erkennt durchblasenden Kondensatableiter und meldet Fehler über Kontrollmonitor R 1 ...

BI 09-05 78-81 Mikrobiologie immer im Auge
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Die bessere Überwachung der mikrobiologischen Anlagensicherheit steigert die Produktsicherheit Primärbesiedler und Biofilme sind Schutzräume für bierschädliche Mikroorganismen. Die in der Praxis übliche, ausschließlich auf Produktschädlinge abzielende Überwachung setzt in der mikrobiologischen Prozeßkette zu spät an. Auch erlaubt sie durch den Zeitverzug der Ergebnisse keine Einflußnahme auf die aktuelle Produktion, sondern liefert nur „historische Daten“. Durch die bessere Überwachung der mikrobiologischen Anlagensicherheit werden Kosten gesenkt, indem Hygieneprobleme in Echtzeit erkennbar gemacht werden und sich gezielt Zeitpunkt, Dauer und Dosierung von Reinigungsmaßnahmen bestimmen lassen. Mit der von der Onvida GmbH aus Duisburg entwickelten Meßtechnik läßt sich kontinuierlich und in Echtzeit die mikrobiologische Besiedlung direkt im Prozeß überwachen. Dr. Adriana Tamachkiarow Arbeitete nach dem Studium der Angewandten Physik und der Promotion in der Forsc ...

BI 09-05 82-86 Energieoptimierter Betrieb
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ENERGIEOPTIMIERTER BETRIEB Wasserentgasung mittels hydrophober Membranen Das DGS System der Firma Centec ist eine Wasserentgasungsanlage mit hydrophoben Hohlfasermembranen (Wasser kann im Gegensatz zu den Gasen die hydrophobe Membrane nicht passieren). Die Anlage ist modular aufgebaut, d. h. die Entgasungsleistung kann auch nachträglich erweitert werden. Im folgenden Praxisbericht soll die energieoptimierte Verfahrensweise bei der Entgasung von Wasser mittels hydrophober Membranen erläutert werden. Dipl.-Brau-Ing. Uwe Daebel Hauptabteilungsleiter Betriebstechnik bei der Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG (www. paulaner.de). Seit 1988 als Technischer Betriebsleiter in der Paulaner Brauerei tätig.

Dipl.-Ing. Robert Koukol Studium der chemischen Verfahrenstechnik an der TH Darmstadt. Geschäftsführer Centec GmbH (www.centec.de).

Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Brauner Studium der chemischen Technologie an der FH Darmstadt. Vertriebsleiter Getränketechnik Centec GmbH. ...

BI 09-05 87 Drinktec-Botschafter in Motorradkluft
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DRINKTEC-BOTSCHAFTER IN MOTORRADKLUFT Normalerweise reisen die Macher der drinktec 2005 mit dem Flugzeug, um rund um den Globus für die weltgrößte Messe für Beverageund Liquid-Food-Technologie zu werben. Volker Kronseder, Vorsitzender des drinktec-Ausstellerbeirats und Chef der Krones AG, wählte ein anderes Transportmittel. Er setze sich auf sein Motorrad und fuhr vom Firmensitz Regensburg nach Peking. 11240 Kilometer in 23 Tagen. „Schon einige Jahre“ hatte Motorrad-Fan Kronseder die Idee, „das Land östlich von Regensburg“ auf zwei Rädern zu erkunden, mit sich herumgetragen. Als er dann zwei Gleichgesinnte fand, gab es kein Halten mehr. Gemeinsam mit Georg Hofmann, Geschäftsführer des FAG-Joint-Venture Xian, und Vorstandschef Georg Dürschmidt von der Allgeier IT-Holding, nahm er die strapaziöse Reise in Angriff. Ein Abenteuer auf holprigen Pisten: „Uns haben die Zähne geklappert, so hat es uns teilweise durchgebeutelt.“ Die Tour führte über Tschechien, Polen ...

BI 09-05 88-91 Zeitgemaesses Keg-Management
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ZEITGEMÄSSES KEG-MANAGEMENT Betriebswirtschaftliche Betrachtung Im Zuge des Modulstudiums zum Getränkebetriebswirt bei Doemens wurde der Projektbericht erstellt. Dieser zeigt Vorteile einer KegRückverfolgung auf. In näheren Recherchen wurde auf ein „Erfolgreich modernes Keg-Management mit RFID“ unter den Gesichtspunkten Kostenminimierung in der Keg-Erhaltung, Qualitätsverbesserung des ausgelieferten Produkts durch exakte Keg-Wartung, Liquiditätsvorteile durch geringeren und optimal genutzten Keg-Bestand, geringere Lagerkosten und 100prozentige Chargenrückverfolgung eingegangen. Der folgende Beitrag konzentriert sich auf die wirtschaftliche Datenauswertung mit ROI basierend auf den Marktrecherchen des Projektteams und den Projektauftraggebern sowie die Vorteile der KegNachrüstung durch einen Dienstleister. Sebastian Hilbert Seit Mai 2003 bei H.W. Brauerei Service GmbH, seit November 2003 Projektleiter für Transpondernachrüstung, seit April 2004 zusätzlich Vertrieb des D ...

BI 09-05 8 Brauindustrie-Trendbarometer
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BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER

Halbjahresbilanz

E

ssen und Trinken, aber auch Körperpflege und Sauberkeit im Haus sind Grundbedürfnisse, die man nur begrenzt einschränken bzw. aufschieben kann. So gesehen haben es die FMCG Hersteller leichter als die Non Food Anbieter, in schwierigen Zeiten das Absatzvolumen zu halten. Trotzdem auch hier herrscht ungebremster Verdrängungswettbewerb, denn durch die Anteilsgewinne der Discounter und der ebenfalls discountierenden Drogeriemärkte ist auch im 1. Halbjahr diesen Jahres das Durchschnittspreisniveau gesunken; damit sinkt auch der Gesamtumsatz für FMCG um 1,2 Prozent. Noch haben sowohl Vollsortimenter als auch (Getränke)Spezialisten kein geeignetes Mittel gefunden, um den Konsumenten daran zu hindern, mehr Geld im Discounter auszugeben. Insbesondere Lidl setzt aktuell im Discountbereich die Akzente. Seine Strategie, neue attraktive Herstellermarken ins Sortiment aufzunehmen bzw. schwächere durch s ...

BI 09-05 92-94 Nassfest und gepraegt
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NASSFEST UND GEPRÄGT Etikettengestaltung am Puls der Zeit Um neue Absatzmärkte zu erschließen, investieren alteingesessene deutsche Brauereien genauso wie internationale Brauereikonzerne in den letzten Jahren verstärkt in die Diversifizierung ihrer Produkte. Dabei stehen Produktentwickler, Produkt-Manager, Verpackungsdesigner, Marketingexperten und Betriebsleiter vor immer größeren technischen und gestalterischen Herausforderungen. Denn gerade in diesem Segment ist es nicht leicht, ein neues Produkt erfolgreich am Markt zu plazieren.

F

laschenbiere, Bierspezialitäten und Biermischgetränke gehören dabei ganz eindeutig zu den Gewinnern am Markt und avancieren mehr und mehr zu echten Lifestyle-Getränken. Die Wahl der Biermarke kennzeichnet oftmals die Zugehörigkeit zu einer Peer-Group oder einer bestimmten gesellschaftlichen Schicht. Immer wieder müssen deshalb Produktidentitäten entwickelt werden, die es mit ihren hohen Alleinstellungsmerkmalen scha ...

BI 09-05 95 Rechtsfragen aus der Praxis
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RECHTSFRAGEN AUS DER PRAXIS Beschädigung der Sprinkleranlage Wer mit dem Gabelstapler eine Sprinklerdüse beschädigt, kann sich grob fahrlässig verhalten. Er haftet dann – wie in diesem Fall der vor dem OLG (Oberlandesgericht) Köln verhandelt wurde – auf der Grundlage des HGB (Handelsgesetzbuch) unbegrenzt. Sachverhalt: Das Hochregallager war mit einer Sprinkleranlage ausgestattet. Als der Staplerfahrer eine Entnahme ausführte, beschädigte er mit dem Zinken eine Sprinklerdüse am Regal. Dadurch wurde die Anlage aktiviert. Es entstand ein Warenschaden in Höhe von 70 410,12 Euro. Der klagende Leitungswasserversicherer wollte vom Provider den vollen Schadenbetrag gemäß § 475 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 389 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) erstattet wissen, weil sich der Dienstleister grobes Organisationsverschulden (qualifiziertes Verschulden) vorwerfen lassen müsse. Die Richter teilten die Meinung des Klägers und entschieden gemäß Urteil vom 27. Mai 2003 vollumfäng ...

BI 09-05 96 Auf ein Wort
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Preise und Ergebnisse sinken und wer ist schuld Wer ist schuld, wenn sich Preise und Ergebnisse der Brauereien nach unten bewegen Der Verbraucher, der es wagt, Billigbier zu kaufen, der Einzelhandel, der sich mit Niedrigpreisen unterbietet Auf großen Tagungen scheint bei Brauern diese Frage beantwortet: die Welt ist schlecht mit Konsumenten, die weniger Bier trinken, noch schlechter ist der Handel, der Bier verramscht und ständig neue Konditionen erpreßt. Sich mit diesen Antworten zufrieden zu geben, ist bequem, man ist sich schnell einig, denn man trägt ja selbst keine Schuld. Wie ist es aber tatsächlich Man kann Zeiten nachtrauern, in denen der Verbrauch um 25 Prozent höher lag. Man könnte aber auch feststellen, daß Bier nach wie vor das alkoholische Volksgetränk Nr. 1 ist, weit vor dem ach so beängstigenden Wein, daß der hiesige Biermarkt der drittgrößte weltweit ist, in dem es eine breite Verbraucherschicht gibt, die bereit ist, für Bier mehr zu zahlen. Verbraucher ...

BI 09-05 98-101 Unbegrenzte Designvariationen
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UNBEGRENZTE DESIGNVARIATIONEN Die Glasverpackung – erst am Anfang ihrer Entwicklung Obwohl der Werkstoff Glas bereits auf eine über 5 000 Jahre alte Verpackungsgeschichte zurückblicken kann, stehen Glasverpackungen immer noch am Anfang ihrer Entwicklung. Glas besitzt ein bei weitem noch nicht ausgeschöpftes Innovationspotential. Weiterentwicklungen der Formgebungsverfahren, neue Beschichtungen, Härtungsverfahren und neue Zweischichtengläser werden kontinuierlich erprobt. Dies führt dazu, daß Glasverpackungen auch in Zukunft trotz erheblich gestiegener technischer Anforderungen der abfüllenden Industrie absolut sichere und moderne Verpackungen für die Märkte von heute, morgen und übermorgen bleiben.

D

ie Glasverpackung steht am Anfang auch weil bisher bei der Bewertung unterschiedlicher Materialien die Verpackungseigenschaft stark im Vordergrund stand. In diesem Punkt ist bei der Glasverpackung absolut nichts zu verbessern. Glasverpackungen bieten ...
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