Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Maler-und_Lackierermeister/2017/09_17
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

ML 09-17 03 Editorial
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Verlagssitz Schloss Mindelburg

Bettwanzen, Tapetenersatz und andere gute Geschäfte Ob Bettwanzen in der Komfortklasse im Flieger oder faustgroße Kakerlaken-Nester in der Wohnung: Die Schädlingsbekämpfer-Branche kann sich derzeit über Auftragsmangel nicht beklagen. „Wir platzen aus allen Nähten und suchen händeringend Personal“, berichtet Andreas Beckmann, Geschäftsführer des Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verbands. Bettwanzen, Kakerlaken, Ratten, Mäuse & Co. sorgen bereits seit Jahren bei der stets diskret arbeitenden Branche für zweistellige Wachstumsraten. Schädlingsbekämpfer erleben derzeit einen Boom. Was jetzt nicht unbedingt heißen soll, dass ich auch diese Nische dem Maler- und Lackiererhandwerk empfehle. Obwohl Wenn man schon mal im Haus ist … „Wenn nicht jetzt, wann dann“, sagt Präsident Karl-August Siepelmeyer und freut sich über die unverändert gute Geschäftslage und Geschäftserwartung im Maler- und Lackiererhandwerk. Siepelm ...

ML 09-17 06-07 Nachrichten
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Nachrichten Spektakuläres „Carmen“-Bühnenbild im See Die bewegende Musik Georges Bizets, eine Geschichte voll glühender Leidenschaft und ein monumentales Bühnenbild brachten diesen Sommer 2017 das Flair Andalusiens auf die spektakuläre Seebühne in die Bregenzer Bodensee-Bucht: Für die Oper „Carmen“ ließ der dänische Opernregisseur Kasper Holten zwei überlebensgroße Hände und zahlreiche riesige Spielkarten, entworfen von der britischen Bühnenbildnerin Es Devlin, auf die Seebühne bauen. Rund 20 Tonnen Material stecken in den schweren Konstruktionen der kunstvoll gefertigten Frauenhände rechts und links der Seebühne. Bis zu 20 Meter ragen die beiden Hände aus dem Wasser. Das Stahlgerüst ist ummantelt von Trägermaterial aus Holz, auf dem rund 200 Styropor-Elemente aufgebracht sind – jedes einzeln dreidimensional gefräst. Die Hände wiegen rund 20 beziehungsweise 24 Tonnen. Ihre „Haut“ besteht aus Putz, mehreren Farbschichten und Lack. Für den Bau liefer ...

ML 09-17 08-12 Fuenf Wunder und ein Mord
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MANAGEMENTPRAXIS

Fünf Wunder und ein Mord Warum Bestandskunden nicht als Adressleichen enden sollten Achtung! Diese Geschichte beginnt mit einem Witz: „Was müssen Sie tun, lieber Herr Nitschke, damit Sie von Ihrem Handwerker nie wieder hören“, dröhnt mir die Stimme dieses stattlichen Mannes entgegen. Ich stehe mit meinem Freund Martin (Klempner von Beruf) im Heizungskeller des stattlichen Hauses dieses stattlichen Herrn. Er ist Rechtsanwalt und einer von Martins besten Kunden. Ich bin zwecks Feldstudie an diesem Tag als Hilfshandwerker dabei und unterhalte mich mit der Kundschaft, während Martin zügig und routiniert seiner Arbeit nachgeht. Da stehe ich und kann mit der Frage nichts anfangen. Beschäftigt, meinen Mund nicht runterklappen zu lassen, schaue ich den Anwalt an und hoffe, dass er Gnade walten lässt und mir endlich die Auflösung präsentiert. Da dröhnt es wieder: „Bezahlen Sie Ihre Rechnung!“ Und jetzt kommt ein donnerndes Lachen. Ich lächle mi ...

ML 09-17 13-17 Sicher einiges im Kasten
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Sicher einiges im Kasten Marktübersicht: 12 Kastenwagen mit 3,5 t zGG Für den Malerbetrieb ein guter Kompromiss: Mit einem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) von 3,5 Tonnen bietet der Transporter-Kastenwagen, frei vom Tempolimit, entweder einen voluminösen Laderaum oder eine Nutzlast, die weit über eine Tonne reichen kann – beste Voraussetzungen für den Job. In der „großen“ Transporterklasse, bei den 3,5-Tonnern, lässt es die Karosserie zu, dass auch eine abgelastete Variante mit geringeren Aussteifungen als 3,3- oder 3,0-Tonner geordert werden kann. Doch viele Handwerksbetriebe wollen und brauchen ein Maximum an Nutzlast. Da wäre es nicht angebracht, auf ein paar Hundert Kilogramm zu verzichten. Im Gegenteil: Würde die mögliche Nutzlast zwei Tonnen erreichen, gäbe es für die komplette Werkstatt­ einrichtung plus Materialtransport genügend Spielraum, ohne dass die Überladung droht. Doch einen Transporter solcher Güte findet man nur oberhalb der 3,5-Tonner. Entschei ...

ML 09-17 18-21 Dreifach wirksam
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Dreifach wirksam Malerfahrzeuge unter der Lupe In dieser Testreihe agieren drei unterschiedliche Nutzfahrzeuge mit einem jeweils anderen Antrieb: Der Peugeot Partner Electric zeigt als Lieferwagen, wie man emissionsfrei den Handwerkeralltag bestreiten kann. Der VW Caddy TGI kommt mit kultiviertem Erdgas-Turbo recht schadstoffarm ans Ziel. Den Nissan NV300 mit integrierter Doppelkabine treibt ein moderner Euro-6-Diesel an, dessen Emissionen kaum mehr ins Gewicht fallen. Details in drei Fahrberichten.

Emissionsfrei: Peugeot Partner Electric Peugeot ist mit dem Lieferwagen seit 2008 auf der Straße, also ein ausgereifter 2,2-Tonner, der bereits 2012 neben leichten Retuschen an der Front mit schadstoffreduzierten Motoren aufwarten konnte. Seit dem Modelljahr 2015 ist ein Elektroantrieb hinzugekommen, der serienmäßig für beide Fahrzeuglängen angeboten wird. Der Elektromotor mit seiner

Leistung von 49 kW/67 PS wirkt für den Kastenwagen nicht gerade beflügelnd, ...

ML 09-17 22-25 Der Zukunft Farbe geben
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Im Gespräch mit Dirk Vossen, Geschäftsführer VFG Verbund Farbe und Gestaltung GmbH Im Jahre 1967 wurde in Köln unter dem Namen „Vereinigter Farbengroßhandel eGmbH“ der VFG-Verbund ins Leben gerufen. Heute ist der Verbund Farbe und Gestaltung mit über 40 Mitgliedern, 220 Distributionspunkten, über 140 Lieferanten und einem Außenumsatz von rund 450 Millionen Euro eine führende Kooperation im Farbengroßhandel Europas. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens sprach DER MALER mit VFG-Geschäftsführer Dirk Vossen. DER MALER: Herr Vossen, vor nunmehr 50 Jahren unterzeichneten Vertreter von sieben Farben-Groß­ handels­ unternehmen die VFG-Gründungsurkunde. Anlass war – vereinfacht formuliert – das Ziel, durch die Bündelung der Nachfrage eine verbesserte Position bei Einkaufsverhandlungen zu erhalten. Wie ist denn die VFG heute aufgestellt Dirk Vossen: Heute, 50 Jahre später, reicht nur die Bündelung der Nachfrage alleine nicht mehr aus. Es war

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ML 09-17 26-30 Scandy Look und Vintage
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Modernes Wohnambiente durch stilvollen Tapeteneinsatz Die Wohntrends 2017 spiegeln sich auch in den Tapeten wider. Zum Skandinavien-Look passen helle, pastellige, sanfte oder verwitterte Farbtöne. Zum Vintage- und Retro-Trend mit viel Kupfer und Messing eignen sich auch satte Farben, wobei Grau- und Blautöne neben Grün in verschiedensten Nuancen dominieren. Edle Akzente werden durch Strukturen, Prägungen und Glitzereffekte gesetzt. Auch gesundes, natürliches Wohnen ist ein Thema, welches die Hersteller durch schadstofffreie und geruchsneutrale Tapetenkollektionen unterstützen. Nachfolgend nun ein Blick auf die neuen Kollektionen der Tapetenhersteller.

A.S. Création Der international gefeierte Designer Wolfgang Joop hat gemeinsam mit A.S. Création seine erste Tapetenserie gestaltet. Bei „Kind of White“ trifft Opulenz auf Purismus, preußische Strenge auf französische Verspieltheit und klassische Motive werden mit modernen Farben kombiniert. Die glamourösen Wa ...

ML 09-17 31 DER MALER Verlosungsaktion App des Monats
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DER MALERVerlosungsaktion!

Offizielles Organ

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in Mit Leichtigkeit gew

Die Redaktion DER MALER verlost zusammen mit der ALUCA GmbH, Hersteller von Fahrzeugeinrichtungen aus 100 Prozent Aluminium, acht leichte, korrosionsbeständige und stabile Aluminiumkoffer. Die Anzahl der verlosten Koffer wurde in Anlehnung an die auf 8 Jahre verdoppelte ALUCA-Premiumgarantie ausgewählt. Diese deckt die Einrichtung, zusätzliche Bauteile sowie gängige Verschleißteile wie Schubladenauszüge, Verriegelungen und Schlösser ab. Der ALUCA-Koffer bringt mit Insetboxen nur ein Gewicht von 2,14 kg auf die Waage und mit seinen Maßen von 435 mm Breite, 332 mm Tiefe und 66 mm Höhe fügt er sich nahtlos ins System ALUCA ein. Weitere Besonderheit: sein funktionssicherer Verschluss mit Einfingerbedienung verhindert ein unbeabsichtigtes Öffnen. Die in verschiedenen Größen herausnehmbaren Kunststoffboxen sind individuell platzierbar, sorgen für Ordnung be ...

ML 09-17 32-33 Landschaftscollage fuers Treppenhaus
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Landschaftscollage fürs Treppenhaus Individuelle Wandgestaltung mit Fototapeten Fototapeten zaubern die schönsten Orte der Welt an die Wand – und besonders einzigartige und faszinierende Landschaftsaufnahmen macht der Augsburger Fotograf Stefan Hefele, der zusammen mit dem Fototapetenhersteller Komar eine eigene Kollektion mit insgesamt 90 Motiven entwickelt hat. Die Aufnahmen bringen als Fototapete die einzigartige Schönheit der Natur in den Wohnraum – wie jedoch tapeziert man diese Motive in einem dreistöckigen Treppenhaus eines Bürogebäudes

Anbringen der ersten Bahn in der Mitte des Treppenhauses

Genau dieser Herausforderung stellte sich die Firma Komar Products KG und realisierte eine Sonderanfertigung mit dem Fototapetenkonfigurator Komar-One (www.komar-one.de) für einen ca. 30 m langen und 15 m hohen Treppenaufgang. Die indivi­ duelle Vliestapete wurde vom KomarDesignerteam speziell für dieses Tapezierprojekt entwickelt. Dazu wurden mehr als ...

ML 09-17 34-36 Die unliebsamen Hausbesetzer
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Die unliebsamen „Hausbesetzer“ Vergrünung von Fassaden und anderen Oberflächen Moose und Flechten, Pilze und Algen tummeln sich an Hausfassaden und lassen diese in einem schmuddeligen Grün erscheinen. Für Immobilieneigentümer sind diese „Hausbesetzer“ nicht nur ein unschöner Anblick. Sie können auch den Wert des Gebäudes mindern. Denn auf Dauer gefährden sie das Mauerwerk oder die Dämmung, da sie die Feuchtigkeit im Material halten. Dies gilt übrigens auch für Dächer, Terrassen, Treppen und andere Oberflächen rund um das Haus. Vergrünte Flächen sollten daher möglichst bald gesäubert werden. Durch den richtigen Schutz der Oberflächen lässt sich die Vergrünung sogar vermeiden. Moose, Algen, Flechten und Pilze sind Mikroorganismen. Sie benö­ tigen als Lebensgrundlage Wasser. Je länger sich die Feuchtigkeit auf Oberflächen halten kann, desto schneller entstehen diese Mikroorganismen. Dazu muss es noch nicht einmal regnen. Wenn die Luft nachts abkühlt,

ML 09-17 37 WohnSinn
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Die Natur liefert beste Baustoffe Seit Tausenden von Jahren nutzt der Mensch Baumaterialien, die ihm die Natur liefert. Nicht ohne Grund: Sie sind regional verfügbar, ohne großen Energieaufwand nutzbar und unproblematisch zu entsorgen bzw. dem Wirtschaftskreislauf wieder zuzuführen. Zu den natürlichen Bau-Rohstoffen zählen sowohl nachwachsende wie Holz, Hanf, Kork oder pflanzliche Öle – als auch mineralische wie Steine, Erden, Kalk oder Salzminerale. Sie bilden die Basis für ökologische Bauprodukte, die im Malerhandwerk beispielsweise als Farben, Putze, Dämmstoffe, Bodenbeläge oder Ausbaustoffe zum Einsatz kommen. Seit einiger Zeit erleben die Naturbaustoffe eine Renaissance. Neben reinen Naturbaustoff-Herstellern nutzen auch konventionelle Hersteller zunehmend Rohstoffe aus der Natur, um Erdöl oder synthetische Stoffe zu ersetzen – so zum Beispiel Caparol mit seinem ressourcenschonenden Farbensortiment CapaGeo.

Auch bei Naturbaustoffen gilt: kritisch hinsc ...

ML 09-17 38-40 Sachlicher und vorurteilsfreier
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„Sachlicher und vorurteilsfreier“ Im Gespräch mit Ulrich Krenn, Sprecher Qualitätsgedämmt e.V. Der Verein „Qualitätsgedämmt e.V.“ betreibt seit Mai 2014 eine breit angelegte Initiative zum Thema „Energieeffizienz im Gebäudebereich“ mit dem Schwerpunkt „Maßnahmen an der Gebäudehülle“. Ein wichtiges Ziel der Vereinsarbeit ist die Förderung einer sachlichen Diskussion zum Thema „Wärmedämmung an Gebäuden“. Über die Notwendigkeit dieser Versachlichung, Verunsicherungen, Reaktionen und Perspektiven sprach DER MALER mit Ulrich Krenn, dem Sprecher des Qualitätsgedämmt e.V. (QDeV). DER MALER: Herr Krenn, was haben Sie spontan gedacht, als Sie von dem tragischen Brand des Grenfall Tower in London gehört haben

Ulrich Krenn: Ich habe die ersten Bilder kurz nach Brandausbruch im ZDF-Morgenmagazin gesehen. Als Erstes denkt man an die Menschen,

und man hofft inständig, dass bei so einem drastischen Brandereignis möglichst wenige Bewohne ...

ML 09-17 41 Das Maler ABC
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A wie Ausgefallene Wandbeschichtung Die Ansprüche an Verarbeiter und Material wachsen stetig und es wird nach immer ausgefalleneren Möglichkeiten gesucht, eine Oberfläche wie ein Unikat aussehen zu lassen. Maler werden vor die – natürlich reizvolle – Aufgabe gestellt, individuelle dekorative Kundenwünsche zu erfüllen. Wickel- und Stupftechniken, streichfähige Strukturbeschichtungen, Marmor- oder Spachteltechniken werden verlangt …

etwa das einfache Verarbeiten von Raufasertapete. Die Kundenbegeisterung lässt nach dem ersten Kostenangebot oft schnell nach... Doch es gibt auch Produkte, die schnell und leicht zu verarbeiten sind und mit relativ geringem Aufwand Wandflächen sehr hochwertig aussehen lassen. Die dekorative Spachtelmasse „MagicTouch“ etwa verleiht der Fläche einen samtig-metallischen Effekt; durch einfaches Fleckspachteln wird ein Changieren der Metallicpigmente erreicht. Akzentuierende Wandflächen können so an nur einem Tag fertiggestel ...

ML 09-17 42-43 Beitraege fuer die Ausbildung
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2. + 3. Ausbildungsjahr - Beiträge für die Ausbildung

Fassadengestaltung mit Außenputz Oberputz kann unterschiedlich strukturiert sein Lernsituation: Für den Neubau eines Therapiezentrums erhält Ihre Firma den Auftrag, eine Fassade mit einem Außenputz auf einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) zu gestalten. Ihr Ausbildungsmeister erteilt Ihnen die Aufgabe, sich umfassend mit der Auswahl des Oberputzes zu beschäftigen. Bei der Auswahl sollen Sie die Strukturarten der Putze vergleichen.

Strukturarten Die Bezeichnung der Putzstrukturen bzw. Putzstrukturarten ist nicht ge­ normt. Für die verschiedenen Putzarten gibt es fabrikatsbezogene Bezeichnungen, aber auch regionalbezogene, sprach­ gebräuchliche Begriffe.

Reibestruktur Folgende Bezeichnungen sind für diese Strukturart auch im Sprachgebrauch: Münchener Rauputz, Rillenputz, Wurm­ putz, Madenputz, Rindenputz, Altdeut­ scher Putz, Reibeputz. Gemeint ist immer eine plane Ober­ fläche m ...

ML 09-17 44-45 Aeussere Faktoren
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Äußere Faktoren Einsatz von Abklebebändern Abdeck- und Abklebearbeiten gehören zu den täglichen Arbeiten eines Malers. Sie schützen Oberflächen vor Verschmutzungen oder Beschädigungen. Gleichzeitig sorgen sie dafür, den Reinigungsaufwand nach getaner Arbeit zu minimieren. Das eine Band für alle Fälle gibt es nicht. Vielmehr machen unterschiedlichste Objektbedingungen, Oberflächen und Einflussfaktoren den Einsatz verschiedener spezialisierter Klebebänder erforderlich. Auch wenn das Abdecken und Abkleben vom Maler als notwendig und sinnvoll erachtet wird, so ist diese Aufgabe beim Anwender den-

noch unbeliebt. Von enormem Zeitaufwand, hohen Materialkosten für die Klebebänder, Problemen bei der Entfernung der Bänder von den Un-

Profi-Tipp Um Masserückstände, chemische Reaktionen und Verfärbungen zu vermeiden, wird generell eine mind. 48-stündige Probeverklebung an unauffälliger Stelle empfohlen. Auf Kunststoffflächen (besonders bei PVC-Typen ...

ML 09-17 46-47 Ohne Wedeln und Flattern
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Ohne Wedeln und Flattern Einsatz einer stufenlos ausziehbaren Abdeckfolie Durch eine raffinierte Falttechnik der Folie ist die von der Klebebandfabrikation Günter Klauß (Frickenhausen) vorgestellte Abdeckfolie wie ein Rollo stufenlos ausziehbar. Jede gängige Fensterhöhe und -breite kann so maßgenau gegen Verunreinigungen abgedeckt werden. Das Unternehmen „Günter Klauß Vertrieb chemischer Produkte“ wurde von Günter Klauß im Jahre 1983 gegründet und geführt. Er hat die patentierte stufenlos ausziehbare Abdeckfolie band „ZITRA®-FOL“, das Breitklebe­ „TURINO®-SK“ sowie die dazugehörige Produktionsmaschine erfunden und entwickelt. Die Produkte wurden dabei im Direktvertrieb vermarktet.

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Die Firma wurde 2016 in die Firma Klebebandfabrikation „Günter Klauß GmbH & Co. KG“ umfirmiert und übernommen. Sie wird seither von den drei Gesellschafter-Geschäftsführern Andreas Hermann (Dipl.-Betriebswirt, Leitung Produktion), Werner Jon ...

ML 09-17 48-51 Ornament und Moderne
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Ornament & Moderne Ein Plädoyer für das scheinbar Unmögliche (14a) Die Romantik, die dem Klassizismus folgte, war die Zeit des Biedermeier, die keineswegs so beschaulich war, wie sie in den Bildern Carl Spitzwegs erscheint. Ganz im Gegenteil: Sie war eine Zeit krassester Gegensätze und Widersprüche, aber auch eine Zeit größter geistiger Blüte, wie sie Deutschland danach nie mehr erlebt hat. Auslösendes Moment dafür war die in der zweiten Hälfte des 19. Jahr­ hunderts einsetzende Industrialisie­ rung, durch die Abertausende von Handwerkern ihre Existenzgrundlage verloren. Man denke nur an den Auf­ stand der schlesischen Weber 1844, der von der preußischen Armee blutig niedergeschlagen wurde.

tes, sie sind täglich und stündlich geknechtet von der Maschine, von dem Aufseher, und vor allem von dem einzelnen fabrizierenden Bourgeois [franz. Mitglied der Bourgeoisie, des Großbürgertums] selbst. Diese Despotie ist um so kleinlicher, gehässiger, erbitternder, ...

ML 09-17 52-54 Bruecken im Fokus
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Brücken im Fokus Fachtagung Bundesverband Korrosionsschutz e.V. (BVK) 2017 in Köln Nachdem im vergangenen Jahr die Neuerscheinungen bzw. Überarbeitungen wichtiger Normen im Korrosionsschutz im Fokus standen, lag der Schwerpunkt der diesjährigen Tagung der Korrosionsschutzbranche auf der Instandsetzung von Brücken. Was sicherlich nicht verwundert, da es um den Zustand vieler Brücken gerade in und um Köln nicht zum Besten bestellt ist. Zum Themenkomplex Betonbrücken stellte Dr. Till Büttner das Forschungsprojekt SMART-DECK mit einer Laufzeit von September 2014 bis Mai 2017 vor, in dem sieben Projektpartner im Verbund gearbeitet haben, um ein multifunktionales Verfahren für die Instandsetzung von Betonbrücken zu entwickeln. Ziel war ein Werkzeug für ein „intelligentes“ Bauwerk. Mit den vorgestellten Materialuntersuchungen und dem auf dem Gelände der Bundesanstalt Straßenwesen (BASt) hergestellten Klein­ demonstrator zeigte Dr. Büttner auf, dass mit SMART-DECK Variant ...

ML 09-17 56-57 Beschraenkungsverfahren
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Beschränkungsverfahren Polyurethane auf dem REACH-Prüfstand Polyurethane (PUR) spielen als Bindemittel im Aufbau von Beschichtungssystemen eine wichtige Rolle im Korrosionsschutz. Insbesondere als Deckbeschichtungen von nicht UV-stabilen Epoxidharzbeschichtungen (Stichwort Blatt 87 bzw. 94) sind sie zurzeit aus dem Korrosionsschutz nicht wegzudenken. Aber auch als Schaumstoffe und Klebstoffe finden sie weite Verbreitung im Bauwesen. Die Anwendungen im Bauwesen bilden auch das größte Einsatzgebiet der Polyurethane, wobei hier sicher die Klimadiskussion und die zunehmende Bedeutung von Energieeffizienz zu verstärktem Absatz führten. Eine Studie hat den Weltmarkt für Polyurethan untersucht: „Im Jahr 2014 wurde mit Polyurethanen weltweit ein Umsatz von über 45,73 Mrd. Euro erzielt. Eine neue Studie erwartet, dass der Umsatz bis 2022 pro Jahr um durchschnittlich 4,8 Prozent auf 67,67 Mrd. Euro wächst.“ (Quelle: http:// www.farbeundlack.de / Markt-Branche / Unternehm ...

ML 09-17 58-59 Funkelnde Autos rostende Gelaender
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Funkelnde Autos, rostende Geländer Industrielacke und Korrosionsschutz Der Umsatz der in Deutschland hergestellten Lacke, Farben und Druckfarben hat im Jahr 2016 wie auch im Vorjahr die Acht-Milliarden-Euro-Grenze überschritten. Von den produzierten 2,6 Millionen Tonnen Lacken, Farben und Druckfarben werden 1,76 Millionen Tonnen in Deutschland verarbeitet. Die Inlandsumsätze 2016 wurden vom Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) mit 5,5 Milliarden Euro beziffert. 2016 wurden davon 570 Millionen Tonnen im Wert von 2,97 Milliarden Euro an industrielle Abnehmer verkauft. Der Industrielacksektor gliedert sich in viele, zum Teil sehr kleine und hoch spezialisierte Teilmärkte. Die Hersteller von Industrielacken haben sich in den letzten Jahren sehr stark auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentriert, viele Mitglieder des VdL sind in Nischen tätig. Der Gesamtbereich der Industrielacke entwickelte sich 2016 mit einem Zuwachs von 1,3 Prozent bei den verkauften Meng ...

ML 09-17 60-61 Die Botschafter
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Die Botschafter Wir stellen an dieser Stelle mittels Fragebogen die einzelnen Mitglieder des Maler-Nationalteams vor (die Damen finden Sie bereits in der August-Ausgabe, hier nun die männlichen Teilnehmer).

Florian Klee Hessen 3. Bundessieger 2015 DER MALER: Warum hast Du Dich für den Beruf des Malers und Lackierers entschieden und wo hast Du gelernt Ich habe mich für den Beruf entschieden, weil ich schon immer gern kreativ gearbeitet habe und mein Vater sowie mein Großvater ebenfalls Maler sind/waren. Daher konnte ich mir bereits in jungen Jahren ein Bild von dem Beruf machen. Des Weiteren gefällt mir an dem Beruf, dass man jeden Tag einen Fortschritt sieht und seine Ziele vor Augen hat. Gelernt habe ich bei der Firma Leithäuser in Gießen. DER MALER: Maler und Lackierer machen mehr als die meisten meinen, weil … …  viele die Vielseitigkeit des Berufes nicht kennen und nicht wissen, wie viele hochwertige Arbeitstechniken es gibt. DER MALER: Gab es ein „sc ...

ML 09-17 62-63 Tradition und Zukunft
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Tradition und Zukunft Neue DAW-Firmenzentrale in Ober-Ramstadt Ein moderner Erweiterungsbau bildet seit Kurzem den neuen architektonischen Fixpunkt am Stammsitz der DAW in Ober-Ramstadt. Anfang März haben die Mitarbeiter die neue Firmenzentrale bezogen, im Juni wurde sie nun auch offiziell eingeweiht. „Es entspricht unserem Verständnis, dass Erneuerung stets einen Bezug zur Tradition hat“, erklärt Dr. Ralf Murjahn, CEO der DAW SE. „Wir wollten keinen Solitär hier nach Ober-Ramstadt stellen, sondern mit dem Neubau zeigen, dass wir unsere erfolgreiche Geschichte weiterschreiben. Deshalb haben wir uns am Bestandsgebäude orientiert, dessen architektonischen Grundentwurf weitergeführt und variiert.“ Der Erweiterungsbau verbindet dabei unaufgeregt Altes mit Neuem. Unter seinem Dach werden mehrere Abteilungen in zentraler Lage zusammengeführt. Die 7  300 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich auf Büro- und Konferenzräume und bieten 140 Mitarbeitern Platz. Das Z-förmige ...

ML 09-17 64 Sensibilisierung der Multiplikatoren
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Sensibilisierung der Multiplikatoren Lehrerfortbildung „Basismodul Trockenbau“ Der Trockenbau gewinnt für das Maler- und Lackiererhandwerk zunehmend an Bedeutung. Der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz erweitert deshalb die Ausbildung um eine neue Fachrichtung. Gemeinsam mit der Knauf Akademie wurden jetzt Lehrer und Ausbilder in einer Theorie- und Praxisschulung darauf vorbereitet. Das Maler- und Lackiererhandwerk rüstet sich für die Zukunft. Schon jetzt ist der Ausbildungsberuf extrem vielfältig. Im 3. Lehrjahr sieht die Ausbildungsordnung bislang die Spezia­ lisierung in einer von drei Fachrichtungen vor. Ab dem Ausbildungsjahr 2018 sollen zwei weitere hinzukommen: Energieeffizienz und Gestaltungstechnik sowie Ausbautechnik und Oberflächengestaltung. Mit diesem Ziel richtet der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz aktuell seine Ausbildungsordnung neu aus. Mit der neuen Fachrichtung „Ausbautechnik und Oberflächengestaltung“ trage das Gewerk der zunehm ...

ML 09-17 65 Ihre Rechtsfragen aus der Praxis
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aus der Praxis

Was ist eine normale Arbeitsleistung Fall Ein Betrieb hat einen Mitarbeiter aus verhaltensbedingten Gründen entlassen, weil das Arbeitstempo und die Arbeitsqualität nicht ausreichend erschienen. Darüber hinaus lag der Mitarbeiter aus persönlichen Gründen mit einem Meister in einem Dauerstreit. Die Kündigung wurde damit begründet, dass der Mitarbeiter ein zu geringes Arbeitstempo hatte und Kollegen erklärt hatten, mit diesem Mitarbeiter nicht mehr zusammenarbeiten zu wollen. Der Mitarbeiter gibt an, dass seine Arbeitsleistung nicht näher spezifiziert worden ist und er nur eine Arbeitsleistung mittlerer Art und Güte schuldet. Dass er von dieser geschuldeten Arbeitsleistung abweicht, ist ihm nicht nachgewiesen worden. Sein vorgesetzter Meister weigert sich ihn weiter einzusetzen. Eine andere Tätigkeit außerhalb des Einsatzes für Arbeiten am WDVS scheitert wegen der fehlenden Qualifikation.

Entscheidung des Gerichtes Fehlerhafte Arbeite ...

ML 09-17 66 Lehr und erfolgreich
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Lehr- und erfolgreich 5. „Geselle trifft Gazelle“-Reise nach Ruanda Mit bleibenden Eindrücken und tollen neuen Erfahrungen im Gepäck sind sieben junge Maler und Malerinnen aus Rheinland-Pfalz wieder aus Ruanda heimgekehrt. Sie haben zehn Tage lang im Landesinneren gemeinsam mit ruandischen Berufsschülerinnen Klassenräume und eine Küche für körperbehinderte Kinder neu gestrichen. Das „Trommeln“ für Verständigung und Versöhnung nahmen die jungen Rheinland-Pfälzer diesmal ganz wörtlich: In „Drums Alive“ tanzten und sangen die jungen Menschen aus beiden Kontinenten zum harmonischen Abschluss ihres Projekts. „Geselle trifft Gazelle“ heißt das Sozial- und Bildungsprojekt, mit dem der Fachverband Farbe Gestaltung Bautenschutz Rheinland-Pfalz schon seit 2013 ihre besten Malergesellen und -gesellinnen – bisher insgesamt mehr als 30 junge Männer und Frauen – ins rheinland-pfälzische Partnerland schickt. „Das ist eine einzigartige, persönlichkeitsbildende E ...

ML 09-17 71 Firmen und Produkte
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Firmen & Produkte ALUCA verdoppelt Herstellergarantie Die ALUCA GmbH (Rosengar­ ten) fertigt Fahrzeugeinrichtungen aus 100 Prozent Aluminium. Den Schwerpunkt bilden kundenspe­ zifische Lösungen für Transporter und leichte Nutzfahrzeuge aller Marken. Alle Einrichtungen sind „Made in Germany“ und sorgen für Stabilität und ergonomisches Arbeiten am Servicefahrzeug.

schen- und Feinschliff von Holzund Lackoberflächen aus – ins­ besondere beim Schleifen von Spachtelmassen, da dort extrem viel Schleifstaub entsteht“, so Christine Klein (Produktmanagerin bei Festool für Schleifmittel).

Schuhe sind dabei komplett me­ tallfrei, das Obermaterial besteht aus atmungsaktivem Veloursleder. Stretch-Einsätze aus CORDURA® erhöhen die Flexibilität beim Ar­ beiten. Durch den Querstreifen aus Stretch-Material im mittleren Fuß- bzw. Schuhbereich können, so der Anbieter, vor allem kniende Tätigkeiten bequemer ausgeführt

werden. Die Modelle der ...

ML 09-17 72 Namen und Personen
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Namen & Personen Moser Software vollzieht Generationswechsel 38 Jahre Software-Tradition bleiben in Familienhand: Moser Software, 1979 durch Heide Moser und Dipl.-Ing. Matthias Moser gegründet, wird seit Juli 2017 von Kerstin, Christian und Maximilian Moser als neue Geschäftsführung geleitet. Die drei Kinder des Gründerpaares sammelten bereits langjährige Erfahrung in leitenden Positionen des Familienunternehmens aus Würselen.

Das Familienunternehmen orientiere sich auch in Zukunft stark an den Bedürfnissen seiner Kunden. So erlaubt die neue Software-Generation auch eine hybride Arbeitsweise, bei der die Zusammenarbeit mit der aktuellen Produktgeneration möglich ist. MOS‘aik-Anwender können also einen schrittweisen Wechsel auf die neue Technologiebasis vollziehen. „So gehen der Generationswechsel auf Führungs- und auf Software-Ebene harmonisch Hand in Hand“, erklärt Heide Moser. Außerdem plant die neue Geschäftsführung einen weiteren Ausbau der Präsen ...
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