Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2009/03_09
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

BI 03-09 10-13 Aktueller denn je
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Aktueller denn je Analyse und Optimierung der Produktionsund Energieeffizienz in mittelständischen Brauereien Dass mittelständische Brauereien mit einem Ausstoß zwischen 50 000 und 100 000 hl/a im Allgemeinen bei den spezifischen Energiekosten schlechter abschneiden als Brauereien mit Ausstoß > 500 000 hl/a, ist weitestgehend bekannt. Durch die Erhöhung der Produktionsmenge treten Skaleneffekte ein, die den Strom- und Wärmeverbrauch pro erzeugte Menge Bier sinken lassen. Dass dieser Umstand nicht zwangsläufig so sein muss, wird im folgenden Artikel beschrieben. Mehr noch wird aufgezeigt, dass die spezifischen Energiekosten mittelständischer Brauereien so stark abgesenkt werden können, dass diese sich problemlos mit den Großen der Branche messen lassen können. er typische Energieverbrauch in Brauereien spiegelt sich in der Abbildung 1 wieder. Fast 75 Prozent der eingesetzten Energie wird in Wärme umgewandelt, wovon ein Großteil für das Sudhaus bereitgestellt werden muss. ...

BI 03-09 14-15 Das guenstige Oel nutzen
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Das günstige Öl nutzen! Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen zur dauerhaften Senkung der Energiekosten In den vergangenen Jahren haben die deutschen Brauer immer wieder über gestiegene Energiekosten geklagt. Kurzfristige Investitionen in Energiesparmaßnahmen und mittelfristige Investitionen in erneuerbare Energien wurden in Betracht gezogen. Seit Juli 2008 ist nun der Ölpreis von seinem Höchststand von 147 US-Dollar um rd. 70 Prozent auf aktuell 44 US-Dollar pro Barrel (bbl) Rohöl gefallen. Dies stellt im Rahmen der momentanen, weltweit schlechten Wirtschaftslage eine willkommene Reduktion der Produktionskosten für Brauereien dar, die auf Gas oder Öl als Energieträger setzen. Doch gleichzeitig mit dieser Entlastung schwindet bei den Betrieben wieder das Interesse an Energiesparmaßnahmen. Auch wenn Einigkeit über die Notwendigkeit einer Optimierung des Energiehaushaltes des Betriebes besteht, verschiebt man in der momentanen Wirtschaftslage nicht zwingend erforderliche Inves ...

BI 03-09 16 Zur Person
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ZUR PERSON Ihre Charaktereigenschaften (positive und negative) Meine Frau nennt mich verträglich und humorvoll. Welche Gabe würden Sie gerne besitzen Viele Leute von großen Vorhaben zu begeistern. Was begeistert Sie an der Branche, regt Sie auf Begeistert: Mich erfreut die Vielfalt und der Ideenreichtum der kleinen und mittleren Brauereien. Regt auf: die Gier der Großen nach immer noch mehr. Welche Herausforderung ist die wichtigste, die die Branche in den nächsten Jahren erwartet Sie sollte mehr und einheitlicher um die Bedeutung des Bieres ringen (Alkohol!) und das Theater mit der Flaschensortierung und dem Flaschenpfand beenden.

Wolfgang Kunze Wolfgang Kunze ist 82 Jahre alt und seit über 60 Jahren verheiratet. Er hat drei Kinder, acht Enkel und vier Urenkel sowie einen Hund. Nach dem Krieg hat er in der Waldschlösschenbrauerei in Dresden Brauer und Mälzer gelernt und anschließend – vor genau 60 Jahren – an der VLB Berlin Brauereiwesen studiert mit Abschlu ...

BI 03-09 17 Young Talents besuchen Ziemann
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„Young Talents“ besuchen Ziemann Studenten lernen Standorte Bürgstadt und Ludwigsburg kennen Anfang Februar lud die Firma Ziemann im Rahmen der Initiative „Ziemann for young talents“ die im Jahr 2008 gesponserten Studenten zu einem Nachtreffen ein. „Young Talents“ wurde letztes Jahr in einer Kooperation des Verlags W. Sachon mit der Firma Ziemann ins Leben gerufen. Die Studenten besuchten 2008 unter anderem die China Brew & Beverage in Peking, den World Brewing Congress auf Hawaii und die drink technology India in Mumbai, um internationale Erfahrungen zu sammeln. m 5. Februar begann der Besuch in Bürgstadt bei Ziemann + Bauer, der Fertigungsstätte von Tanks und Sudhäusern. Nach einem Vortrag über Tankkühlungen wurden in einer zweistündigen Führung die einzelnen Stationen der Tankfertigung erläutert und insbesondere auf die Besonder-heit der „horizontalen Behälter-Fertigungsstraße“ eingegangen. Für diese Fertigungsmethode der teilweise riesigen Tanks wurden ...

BI 03-09 18-21 Den Marktanforderungen begegnen
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Den Marktanforderungen begegnen Lösungen zur Inline-Getränkeausmischung und zum Rohrnetzwerkmanagement In den letzten Jahren haben sich die speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) zu PACs (Programmable Automation Controller) weiterentwickelt, sodass zahlreiche Funktionalitäten, die bisher durch eigene Server gelöst wurden, auch direkt auf der Prozesssteuerung umgesetzt werden können. Dies nutzt vorhandene Ressourcen und erspart dem Betreiber die Anschaffung und Administration zusätzlicher Systeme. Rockwell Automation bietet daher Lösungen zum Inline-Mischen und automatischen Routing in Rohrleitungssystemen an, die direkt auf der Maschinensteuerung realisiert sind und über die als Touchscreen ausgeführte Bedienerschnittstelle konfiguriert werden können. ie Basis für die ganzheitlichen industriespezifischen Lösungen stellt eine allgemeine Bibliothek von Automatisierungsbausteinen dar. Die kleinsten Bausteine sind dabei einfache Automatisierungskomponenten, wie analoge un ...

BI 03-09 22-23 Verifizierung der Messstelle
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Verifizierung der Messstelle Dampfverbräuche – effizientes Energiemanagement Um bei steigenden Energiepreisen international wettbewerbsfähig zu bleiben, setzt InBev Deutschland am Standort Bremen auf ein modernes Energiemanagement. Besonderes Augenmerk richtet die Tochter des belgischen InBev-Konzerns auf die Dampfmengenmessung, da die Dampferzeugung den größten Kostenanteil der eingesetzten Energie beansprucht. inmal pro Woche trifft sich Hartmut Sturhann, verantwortlicher Prozessingenieur für das Energiemanagement bei InBev Deutschland am Standort Bremen, mit allen Produktionsleitern zum Energie-Controlling. Hierbei werden die Energieverbräuche den produzierten Biermengen gegenübergestellt und in Berichten zu sogenannten Key Performance Indicators (KPIs) zusammengefasst. Dabei werden anhand der in Berichten zusammengefassten KPIs Ursachen für Abweichungen der aktuellen Werte zu den Sollvorgaben für Energieverbräuche in Form von Strom, Dampf, CO2, Wasser und Abwasser ana ...

BI 03-09 24-25 Auch ohne Individualflasche ein Unikat
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Auch ohne Individualflasche ein Unikat Warsteiner festigt Mehrwegstrategie mit neuer Produktausstattung Die Warsteiner Gruppe spricht sich klar für das Mehrwegsystem aus und untermauert diese umweltbewusste und nachhaltige Strategie mit gezielten Maßnahmen. Dazu trägt auch die abgeschlossene Modernisierung der Produktausstattung für die Marke Warsteiner bei, die sich an das Dachmarkenkonzept anlehnt. Die neu ausgestattete Ware ist seit Januar 2009 im Markt sichtbar. Im Gespräch mit der BRAUINDUSTRIE zeigt der Technische Geschäftsführer Peter Himmelsbach die Hintergründe für die Mehrwegstrategie auf. (hof) BRAUINDUSTRIE: Die Warsteiner Brauerei will durch die Modernisierung der Produktausstattung ein klares Signal für Mehrweg setzen. Erläutern Sie bitte, warum Sie sich für diese Strategie entschlossen haben und nicht für die Einführung einer Mehrweg-Individualflasche. Peter Himmelsbach: Jede Brauerei ist intensiv von der Einführung der Mehrweg-Individualflaschen betroff ...

BI 03-09 26 Schritt fuer Schritt in die unabhaengige Energieversorgung
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Schritt für Schritt in die unabhängige Energieversorgung „Schritt für Schritt“ war die Überschrift in der Oktober-Ausgabe der BRAUINDUSTRIE 2000. Es ging um die Bergquell Brauerei Löbau in Sachsen, die im Jahre 1996 auf der grünen Wiese neu gebaut worden war, nachdem die Wende zum Stillstand der alten Brauerei geführt hatte. Die Brauerei war bis zum Jahr 2000 wieder auf 50 000 hl gewachsen.

Erst wachsen, dann bauen „Erst wachsen, dann bauen“ war die Planungsidee, die der Inhaber der Brauerei, Steffen Dittmar, verinnerlichte und in den kommenden Jahren auch mit knapperen Kapazitäten zurechtkam, bevor der nächste Schritt zum Ausbau vorgenommen wurde. Ein neues Sudhaus im vergangenen Jahr löste das 50-hl-Sudwerk von 1996 ab, mit dem in der Spitze 175 000 hl gebraut worden sind. Mehr geht kaum. Am Ende des Jahres 2008 betrug der Ausstoß 195 000 hl, 32 Mitarbeiter sind beschäftigt. Alle Anlagen sind so ausgelegt, dass weiteres Wachstum möglich ist, jedoch ...

BI 03-09 27 Reiner Biergenuss
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Reiner Biergenuss … … auch eine Frage des Schlauchs Schlauch ist nicht gleich Schlauch. Von den zahlreich im Markt angebotenen Kautschukarten, Füllstoffen, Weichmachern und Alterungsmitteln sind viele Werkstoffe nicht für das Durchleiten von Bier geeignet. Sollen Bierschläuche sicher, zuverlässig und möglichst lange ihren Dienst tun, ist bei der Schlauchauswahl äußerste Sorgfalt geboten. ls flexible konstruktive Transportverbindungen finden Schläuche in Brauerein breiten Einsatz – sei als Verbindung zwischen Bottichen und Sudkesseln, in Abfüllanlagen und Biertankfahrzeugen. Ihre Bedeutung als Betriebsmittel wird allerdings häufig unterschätzt. Denn sollen sie sicher und zuverlässig ihren Dienst tun, müssen sie klar definierte Parameter bezüglich Flexibilität, Druckfestigkeit, Temperatur-, Ozon- und UV-Beständigkeit erfüllen.

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Auch verlangt die Lebensmittelhygieneverordnung, dass Bedarfsgegenstände und Ausrüstungen, die mit Lebensmitte ...

BI 03-09 28-30 Die richtige Wahl
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Die richtige Wahl Der Flaschenkasten in seiner Vielfältigkeit Der Flaschenkasten spielt in den meisten Ländern Europas eine große Rolle im Bereich der Verpackungen. Auch in Deutschland ist er als wichtiges Marketing-Instrument nicht mehr wegzudenken. Der Mehrweganteil in den einzelnen Getränkesegmenten ist jedoch sehr differenziert zu betrachten. Nach einer Hochrechnung der Genossenschaft Deutscher Brunnen beträgt der Mehrweganteil bei Bier noch etwa 80 Prozent, bei alkoholfreien Getränken ist dieser mittlerweile auf unter 30 Prozent gesunken. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. ie allgemeinen Rahmenbedingungen am Markt haben sich in den letzten zwanzig Jahren grundlegend verändert. Der Bierkonsum ist durch die demographische Entwicklung und durch weitere Einflussfaktoren wie zum Beispiel das Rauchverbot und die Veränderung der Verbrauchergewohnheiten weiter rückläufig. Aber auch die Wetterabhängigkeit der gesamten Getränkebranche ist nicht zu unterschät ...

BI 03-09 31 CMA am Ende ihres Weges
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CMA am Ende ihres Weges Das Absatzfondsgesetz wurde endgültig zur Strecke gebracht Am 3. Februar 2009 hat das Bundesverfassungsgericht mit seiner Entscheidung über die Verfassungswidrigkeit des „Absatzfondsgesetzes“ als Grundlage der Werbetätigkeit der „Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft“ der bisherigen Tätigkeit der CMA ein unwiderrufliches Ende gemacht. as Absatzfondsgesetz wurde immer wieder angegriffen, jetzt haben es drei Lebensmittelunternehmen endgültig zur Strecke gebracht. Ohne die Hilfe des Verwaltungsgerichtes Köln als erster Instanz hätten sie das allerdings schwerlich geschafft. Das VG Köln hielt im Erstverfahren die Pflichtabgaben für den Absatzfonds, eingehoben an den Flaschenhälsen der Ernährungs- und Getränkeindustrie, für verfassungswidrig und hat die Regelung deshalb dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vorgelegt.

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rungsfunktion, die den strengen verfassungsrechtlichen Zulässigkeitsanfor ...

BI 03-09 32-35 Unterstuetzung der inner- und ueberbetrieblichen Prozesse
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Unterstützung der inner- und überbetrieblichen Prozesse 4. Symposium: Informationstechnologie in der Lebensmittelindustrie In Fortführung der traditionellen Veranstaltung des Lehrstuhls für Informationstechnik im Maschinenwesen in Garching fand am 20. und 21. Januar 2009 das 4. Symposium Informationstechnologie in der Lebensmittelproduktion in Freising/Weihenstephan statt. Zusammen mit den Firmen Endress + Hauser, Krones und Siemens sowie dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung veranstaltete dies erstmals der Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik. Die Themenschwerpunkte lagen dieses Jahr im Bereich der Energieeffizienz und des prozessübergreifenden Informationsmanagements. eben vielen interessanten Vorträgen wurde den Teilnehmern mit einem gemütlichen Beisammensein im Rahmen des bayerischen Abends sowie dem Besuch des Steinkohle- und Biomasseheizkraftwerkes in Zolling ein interessantes Rahmenprogramm geboten, das durch den Kraftwerksbesuch auch th ...

BI 03-09 36 Ueberwachung des richtigen Ablaufs
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Überwachung des richtigen Ablaufs Optimierungen in der Laborroutine Kennen Sie das auch Zusatzproben werden benötigt und die Mitarbeiter im Labor merken, dass eigentlich keine Zeit mehr vorhanden ist, um diese wichtigen Proben zu analysieren. In den letzten Monaten waren Sonderproben kein Problem, sie wurden ohne größeren Aufwand in die Laborroutine integriert, dem Betrieb konnte schnell geholfen werden. ie Durchführung von Routineanalysen in einem Betrieb hat die Aufgabe, den ordnungsgemäßen Ablauf der Produktion und Abfüllung zu überwachen, Abweichungen von Standardwerten zu erkennen und wenn notwendig, Gegenmaßnahmen vorzuschlagen.

schon an anderen Stellen mit den Routineanalysen gefunden werden. Diese zusätzlichen Analysen werden so unbemerkt Teil des Routineprobenplans – und erhöhen unnötigerweise die Arbeitslast im Labor.

Abweichungen führen normalerweise auch zu einer höheren Kontrolldichte, um die Ursache dafür herauszufinden. Damit b ...

BI 03-09 39 Brauermut zur Vielfalt macht Verbauchermut zum Probieren
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HORST DORNBUSCH AUS DEN USA BRA

UIND U 3 / 20 STRIE 09

Brauermut zur Vielfalt macht Verbauchermut zum Probieren Was kam zuerst, das Huhn oder das Ei Darauf gibt es eben keine schlüssige Antwort, da keines ohne das andere denkbar wäre. Dieser logische Teufelskreis kommt mir machmal in den Sinn, wenn ich mich mit deutschen Brauern über die schwindende Biervielfalt unterhalte. Ich kann mehr als 60 traditionelle deutsche Biersorten zählen, von Altbier bis Zwickelbier, jedoch belegen die fünf hellen untergärigen Sorten (Pils, Export, Helles, Lager, Light) bereits 72,3 Prozent (Quelle: Deutscher Brauer Bund) des deutschen Marktes. Insgesamt entfallen auf Kölsch, Alt, Dunkel, Schwarzbier, Bock und Märzen 5,8 Prozert. Addiert man dazu die 8,1 Prozent der Weizenbiere und insgesamt 10,4 Prozent der Biermischgetränke, Malzbiere, alkoholfreien Biere und Diätbiere, so bleiben für alle anderen Sorten gerade noch 3,2 Prozent übrig – nicht unbedingt ein Zeugnis ...

BI 03-09 3 Rohrkrepierer
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BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

Rohrkrepierer oder: Warum man mit Me-too-Produkten nicht punkten kann Der Nachahmungstrieb wird dem Menschen mit in die Wiege gelegt. Im wirtschaftlichen Leben findet dies oft seine konsequente Fortsetzung. Wir leben in einem Zeitalter, wo Kopieren von Produkten, die viel zitierten Me-too-Produkte, leider salonfähig geworden ist. Me-too bedeutet übersetzt „Ich auch“. Man bezeichnet damit ein Produkt, das einem Original-Produkt in vielerlei Hinsicht gleicht und regelmäßig bei Erfolg des OriginalProduktes danach auf den Markt aufspringt. Die Nachahmerprodukte werden zwar anfangs (geringfügige) Beachtung finden, mit der Zeit aber im Nirwana verschwinden. Das hat uns immer wieder die Praxis gezeigt. Beispiele aus der Getränkebranche gibt es genug: Was ist denn aus der „Gold“-Welle geworden, oder aus der Vielzahl an Lemon-Produkten, oder den zahlreichen Bio- und Energy-Produkten Auf jeden Fall erregt das T ...

BI 03-09 40-43 Bierwerbung - mal so mal so
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BIERWERBUNG – MAL SO, MAL SO An dieser Stelle sagt Peter Blähser, Marktforscher und Kommunikationsfachmann aus Wiesbaden, unmissverständlich seine Meinung zur aktuellen Bierwerbung in Deutschland. Das geschieht auf sehr pointierte Art, mal lobend oder mal bissig, je nachdem, wie der Autor die Werbung sieht. Die BRAUINDUSTRIE stellt die Kommentare zur Diskussion, auch wenn sie nicht immer derselben Meinung ist wie der Autor.

Beck’s Gold Brauerei: Brauerei Beck & Co., Bremen Agentur: McCann Erickson, Hamburg Beck’s Gold zählt zu den erfolgreichen Neueinführungen der vergangenen Jahre. 2002 auf den Markt gebracht, konnte es sich in kurzer Zeit fest etablieren. Das Produkt erhält folgerichtig kräftige Unterstützung durch Marketingaktivitäten der verschiedensten Art. Betreuende Werbeagentur ist McCann Erickson, Hamburg.

Peter Blähser Kommunikationsforscher und freier Berater.

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· BRAUINDUSTRIE 3 /2009

Skala r e s ...

BI 03-09 44-45 Doemens News
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Liebe Leserinnen und Leser, als wir die Ausbildung zum Biersommelier vor sechs Jahren entwickelt haben, ging es uns vor allem darum, Fürsprecher für das Kulturgut Bier auszubilden. Deren Aufgabe besteht darin, den Konsumenten besser über Bier aufzuklären und ihn neugierig zu machen, sich mit der Biervielfalt zu beschäftigen. Die gut 250 von uns ausgebildeten Biersommeliers leisten mittlerweile weltweit Aufklärungsarbeit über die enorme Biervielfalt, über Bier als hochwertiges Genussmittel und über die Harmonie zwischen Bier und Speisen. Sie bereiten die Themen rund um Bier fachmännisch und seriös auf und vermitteln auf Seminaren, bei Bierverkostungen und Referaten dem Verbraucher idealen Sinnesgenuss mit Bier. Anfangs wurden wir teilweise für unser Ansinnen belächelt, aber heute haben sowohl die Brauwirtschaft als auch der Getränkehandel und die Gastronomie registriert, dass es der ganzen Branche nützt, wenn Bier beim Verbraucher ein hochwertigeres Image bekommt und ne ...

BI 03-09 46 Getraenke - Innovationen
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GETRANKE-INNOVATIONEN Krumbach Sanft & Vital erweitert Produktrange Krumbach Sanft & Vital aus dem Hause der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG bekommt Zuwachs: Ab März gibt es die neue Variante Krumbach Sanft & Vital Apfel-Waldbeere. Mit der Line-Extension bedient Krumbach aktiv den Wunsch der Konsumenten nach kalorienarmen Erfrischungsgetränken, heißt es. Das kalorienarme Erfrischungsgetränk enthält drei Prozent Apfel- und Waldbeerensaft und zeichnet sich laut eigenen Angaben durch einen milden, aromatischen Fruchtgeschmack aus.

Das Produkt ist in der 1,0-LiterPETCYCLE-Pfandflasche für einen empfohlenen Verkaufspreis in Höhe von 7,99 Euro pro 9er-Kasten im Handel erhältlich. Die Markteinführung wird von Mai bis Juli 2009 durch Samplingaktionen im LEH und GAM begleitet: Pro Kasten Krumbach kann eine Flasche der neuen Geschmacksrichtung Apfel-Waldbeere dazu gegeben werden.

Hasen-Bräu Oster-Festbier Als Vorbote der Osterzeit ist das Hasen-Bräu Ost ...

BI 03-09 47 Aus der Zulieferindustrie
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AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE Magnetisch induktiver Durchflussmesser Die Firma Heinrichs Messtechnik GmbH ist Mitglied der KoboldGruppe und hat den neuen

numerische LCD-Anzeige mit sechs Tasten und Klartext einfach zu bedienen und prüft die Eingaben auf Plausibilität. Leerrohrüberwachung, Spulenstromüberwachung und KlartextFehlermeldungen sollen jederzeit für den Überblick über Sensor und Messstelle sorgen. Weitere Informationen www.heinrichs.eu

Markem-Imaje: Rechtlicher Zusammenschluss unter Dach und Fach

magnetisch induktiven Durchflussmesser Typ EP mit einer Standart-Genauigkeit von 0,3 Prozent v. MW Ϯ NP auf den Markt gebracht. Der neu entwickelte, mikroprozessor-gesteuerte Umformer UMF2 sorgt laut Unternehmen für hohe Genauigkeit; er ist über die hintergrundbeleuchtete alpha-

Seit 1. Januar 2009 ist der Zusammenschluss von Markem und Imaje zur Markem-Imaje GmbH nun auch aus rechtlicher Sicht abgeschlossen. Mit dem Hauptstando ...

BI 03-09 48 Brauindustrie - International
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BRAUINDUSTRIE-INTERNATIONAL BRASILIEN/CHINA

AB-InBev verkauft Tsingtao-Anteile Der brasilianisch-belgische Braukonzern AB-InBev zieht sich teilweise aus China zurück. Mit der Übernahme des US-Bierproduzenten Anheuser-Busch war das Unternehmen mit 27 Prozent an der größten chinesischen Brauerei beteiligt. Nun gibt AB-InBev 19,9 Prozent an das japanische Unternehmen Asahi ab. Dafür erhält der Konzern 667 Mio. USDollar. Tsingtao ist damit mit dem 14fachen Ebitda bewertet. AB-InBev muss seine hohen Schulden durch den Anheuser-Deal reduzieren. AB-InBev ist durch frühere Zukäufe noch an zwei anderen chinesischen Brauereien beteiligt.

BRASILIEN

Brauer sollen Milliarden zahlen Kräftig zulangen will Generalstaatsanwalt Fernando Lacerda Dias aus Sao José dos Campos in der Nähe von São Paulo. Der Jurist bereitet gegen die drei großen Braugruppen Brasiliens (Ambev, Schincariol und Femsa) eine Zivilklage vor, durch die sie zur Zahlung von insgesamt ...

BI 03-09 6-7 Kurz berichtet
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KURZ BERICHTET Ziemann besucht Schloss Mindelburg Mit dem Tank- und Anlagenbauer Ziemann Ludwigsburg GmbH, Ludwigsburg, verbindet den Verlag Sachon eine langjährige Zusammenarbeit. Ziemann-Geschäftsführer Andreas Weinlein besprach bei seinem Besuch auf dem Verlagssitz Schloss Mindelburg die gemeinsam für 2009 geplanten Aktionen. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere das Projekt „Ziemann for young talents“. Im Rahmen dieses Projektes schickten die beiden Unternehmen 2008 insgesamt neun Studenten der Brauwissenschaft zum World Brewing Congress nach Hawaii, zur China Brew nach Peking und zur drinktec-India nach Mumbai. Im kommenden Jahr wird das Studenten-Sponsoring mit Einladungen zur MBAA nach La Quinta, Kalifornien, und zur ProPak Asia, Bangkok, fortgesetzt. Beim Rundgang über das weitläufige Burggelände und der Besichtigung der unterirdischen Burggewölbe zeigte sich Weinlein beeindruckt von dieser „einzigartigen Verbindung von Tradition und Technik“.

Un ...

BI 03-09 8 Brauindustrie - Trendbarometer
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BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER

Wirtschaftskrise und Bierkonsum as Wirtschaftsforum von Davos dokumentierte ein irritierendes Bild der Wirtschaftselite: Trübsinn dominiert, freudige Bereitschaft zur Verantwortung gerade in diesen schwierigen Zeiten ist kaum zu finden. Alle Hoffnungen sind daher auf die Politik bzw. den Staat gerichtet; er soll’s richten. Er hat die Erwartung vieler Unternehmen/ Unternehmer geweckt, nun auf multiple Hilfsangebote setzen zu können. Wie lassen sich Rettungsaktionen effizient, schnell und sicher durchziehen

D

Wir erleben derzeit einen Überbietungswettbewerb im Geldverteilen. Der Ruf nach der Politik – ehemals scharf zurückgewiesen – wird eher lauter und drängender. Enteignung als letztes Mittel Es darf aber die Frage gestellt werden, ob diese Hilfspakete insbesondere dort wirken, wo wir verwundbar sind. 40 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung hängt vom Export ab. Die Ausfuhren sanken im Nov. um 10,8 P ...
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