Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2016/10_16
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BI 10-16 03 Editorial
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BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

Auf zu neuen Ufern Als ich Anfang August meine Stelle beim Verlag W. Sachon in Mindelheim antrat, war ich voller Erwartungen. Eine grobe Ahnung, was innerhalb der Mauern der Mindelburg vor sich geht, hatte ich sehr wohl – war mir doch die BRAUINDUSTRIE aus dem Studium mehr als bekannt. Die genauen Vorgänge in einem Verlag musste ich allerdings erst lernen. So waren meine ersten Wochen geprägt von Schlagwörtern wie Redaktionsschluss, Anzeigenschluss, Layout- und Druckunterlagentermin anstatt von Malzmodifikationen, Hopfungstechnologie, Trübungsbildung und Analysenmethoden. Als Redakteur eines praxisorientierten Fachmediums bin ich auf Experten aus der Branche und deren Erfahrung angewiesen. In den ersten Wochen auf der Mindelburg kam ich mit zahlreichen Personen aus der Braubranche in Kontakt – Tendenz steigend. Viele wünschten mir viel Erfolg bei meiner neuen Tätigkeit. Dafür möchte ich mich herzlich be ...

BI 10-16 06-07 Kurz berichtet
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KURZ BERICHTET Markt für Verpackungen auch 2015 stabil Keine großen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – dieses Fazit zieht der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Ver­ packungshersteller (GADV) mit Blick auf die Jahresbilanz 2015. Der Umsatz mit Packmitteln stieg im Jahr 2015 um 1,1 Prozent auf rund 32 Mrd. Euro, die Produktionsmenge ging leicht um 0,3 Prozent auf rund 19 Mio. Tonnen zurück. Wie in den Jahren zuvor generierten die Kunststoffverpackungen mit einem Anteil von rund 45 Prozent den meisten Umsatz, men­ genmäßig waren Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit ebenfalls 45 Prozent die größte Packmittelfraktion.

– Die soziale Nachhaltigkeit ist als Teil des Selbstchecks mit Kom­ ponenten ebenfalls zu praktizieren, dies betrifft vor allem die Berei­ che Schutz und Sicherheit der Arbeitnehmer sowie eine ständige Aus- und Weiterbildung des Erzeugers im Rahmen des eigenen landwirtschaftlichen Betriebes. Jeder Hopfenerzeuger, der eine ...

BI 10-16 08 Brauindustrie Trendbarometer
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BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER

Gebindebetrachtungen zum Biermarkt

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um 1. Januar 2003 trat die Pfand­ pflicht für alle „nicht ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen“ in Kraft. Eine wesentliche Zielsetzung: Stabilisierung der Mehrweg­ quote, die seit 1991 kontinuierlich zurückging. Auch heute noch – oder wieder – steht dieses Thema auf der Agenda. Der geplante Wegfall der Quote sowie eine eindeutige Kenn­ zeichnung von Einweg und Mehrweg am Regal bzw. auf der Verpackung selbst sind die aktuellen Ausprägun­ gen zu diesem Thema. Mit diesem ehemals staatlich ver­ ordneten Markteingriff geriet das Marktgefüge in bestimmten Geträn­ kesegmenten zunächst völlig aus den Fugen, doch die Marktakteure reagierten sehr schnell auf die neue Situation. Zunächst stand der Markt der alkoholfreien Getränke im Mittel­ punkt der Diskussionen, da der Rück­ gang von Mehrweg nicht zu stoppen war, während im Biermarkt Mehrweg auf hohem ...

BI 10-16 10-13 Europaeischer Biermarkt im Umbruch
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Europäischer Biermarkt im Umbruch Implikationen der Megafusion von AB InBev und SABMiller Die Anteilseigner von SABMiller haben das im Nachgang zum Brexit revidierte Angebot von AB InBev akzeptiert. Im Oktober soll der mit 104 Milliarden US-Dollar viertgrößte Deal aller Zeiten nun auch formal vollzogen werden. Über die möglichen Folgen des Zusammenschlusses für den europäischen und deutschen Markt sprach die BRAUINDUSTRIE mit dem Branchenexperten Meik Forell, Managing Partner der Unternehmensberatung Forell & Tebroke. (bm) BRAUINDUSTRIE: Herr Forell, ist der Deal nun wirklich in trockenen Tüchern Meik Forell: Ja! Das finale Votum der Anteilseigner fand zwar erst Ende September statt, war jedoch reine Formsache. Alle wesentlichen Shareholder haben ihre Zustimmung signalisiert, die Opposition um Aberdeen Asset Management ist klar in der Minderheit. Auch das Plazet aller Kartellbehörden liegt inzwischen vor. Struktur und Führung der fusionierten Gesellschaft sowie der Closing- ...

BI 10-16 14-16 Der Weltbraukongress 2016
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Der Weltbraukongress 2016 Denver war für fünf Tage das Mekka der internationalen Brauwelt Der diesjährige und mittlerweile fünfte World Brewing Congress (WBC) hat 1300 Teilnehmer aus 32 Nationen nach Denver gelockt und damit einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Von 13. bis 17. August herrschte im Sheraton Hotel im Zentrum der Mile High City eine Brauer- und Bierforscherdichte wie wohl sonst nur selten auf der Welt. Es galt, sich in den nur fünf Tagen zwischen 70 Vorträgen und über 180 Postern aus über 20 Themengebieten zu entscheiden.

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it dem Ziel, ein globales Netzwerk des Brauwissens zu errichten und die Verbreitung und den Austausch relevanter Informationen aus Industrie und Forschung zu ermöglichen, haben die American Society of Brewing Chemists (ASBC) und die Master Brewers Association of the Americas (MBAA) mit aktiver Beteiligung der Brewery Convention of Japan (BCOJ), der European Brewery Convention (EBC) und des Institute of Brewing and D ...

BI 10-16 17-18 Impressionen vom WBC in
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Separator-Technologie für die Brauer dieser Welt: Flottweg SE stellte Möglichkeiten zur FestFlüssig-Trennung vor.

Das beeindruckende Colorado State Capitol Building ist der Sitz des Gouverneurs und der Generalversammlung von Colorado.

Dr. Stefan Kreisz, Privatbrauerei Erdinger, Dr. Roland Folz, Pentair, und Wolfgang Burkart, Verlagsleiter Verlag W. Sachon (v.l.), tauschten sich aus.

Impressionen vom WBC in Denver

Fred Scheer, Krones USA (r.), hat immer gute Laune – und besonders, wenn er Wolfgang Burkart wieder einmal trifft.

John Brauer, EBC Executive Officer (li.) und Dr. Martin Zarnkow vom Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität (BLQ) hatten sich viel zu erzählen.

Rufino Landaluce, Geschäftsführer Landaluce S.A., Carsten Zufall, Brauerei Polar, Venezuela, Dr. Martina Gastl, TU München, und Willi Mitter, Hopsteiner (v.l.), scheinen mit dem Kongress zufrieden zu sein.
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BI 10-16 19-23 Fulminanter Schlussakt
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Fulminanter Schlussakt Vor der turnusgemäßen Pause heißt es vom 8. bis 10. November noch einmal BrauBeviale Nürnberg Die BrauBeviale Nürnberg öffnet vom 8. bis 10. November noch einmal ihre Tore, bevor es 2017 in die turnusgemäße einjährige Pause geht. Die BRAUINDUSTRIE sprach mit Veranstaltungsleiterin Andrea Kalrait über den anstehenden Schlussakt des Messe-Triples, über Erwartungen, spannende Neuerungen im Rahmenprogramm und das richtige Getränk zum Anstoßen. BRAUINDUSTRIE: Frau Kalrait, Ihr erstes Triple als Veranstaltungsleiterin der BrauBeviale Nürnberg ist fast geschafft. Nach zwei sehr erfolgreichen „Akten“ 2014 und 2015 steht vom 8. bis 10. November noch der so­ genannte „Schlussakt“ an. Das große Finale, bevor es in die einjährige Pause geht. Haben Sie immer noch Lampenfieber

betraut. Das beinhaltet auch, immer wieder zu prüfen, was die Veranstal­ tung braucht, um erfolgreich weiterbestehen zu können. Die BrauBeviale hat eine lange Hi ...

BI 10-16 24 Hintergrund
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10 Grad – Das besondere Verfahren der Kaltmaischung    Jeder Kreativbrauer ist da­ ran interessiert, dass sein Bier ein besonders gutes, dabei auch einzigartiges Aroma aufweist. Die Quellen des Bieraromas sind letztendlich die Rohstoffe. So wird ein IPA maßgeblich vom Hopfen bestimmt, ein klassisches Weizenbier von der obergärigen Weißbierhefe. Dagegen ist ein Stout sehr malzlastig.

Bieraroma durch den Hefestoffwechsel Doch schauen wir uns den Einfluss der Hefe näher an. Grundsätzlich kann eine Hefe nur das in Aroma (Ester, höhere aromatische und aliphatische Alkohole) umsetzen, was zuvor an Zuckerarten und anderen Stoffen von der Würze zur Verfügung gestellt wird. Letztendlich sind die Gärungsaromen chemische Nebenwege der alkoholischen Gärung. Nun ist Zucker nicht gleich Zucker. In einer klassischen Weizenbierwürze lassen sich folgende vergärbare Haupt-Zuckerarten finden: – Einfachzucker: Traubenzucker (Glukose) – 100 Prozent Süßkraft – Zw ...

BI 10-16 26-29 Fuer Farbe und Aroma
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Für Farbe und Aroma Überblick über die Herstellung und den Aromaeinfluss von Karamellmalzen Derzeit besteht weltweit ein erfreuliches mediales Interesse an Bierstilen, Brauereigründungen und Bierwettbewerben. Davon beflügelt stellt auch der Endverbraucher mehr und mehr fest, dass Bier eine ungeahnte Geschmacksvielfalt bieten kann. Auf dem Markt lassen sich vermehrt Biersorten finden, in denen mit neuen Hopfensorten, „wiederentdeckten“ Methoden der Hopfengabe, anderen Hefestämmen und auch höherem Spezialmalzeinsatz ein besonderes Geschmackserlebnis komponiert wird. Dieser Artikel zeigt, wie sich dabei Karamellmalze auf das Aroma des Bieres auswirken können. Dabei soll insbesondere auf die unterschiedlichen Methoden der Karamellmalzherstellung eingegangen werden, da diese bei gleicher Farbe auch interessante Unterschiede im Aromaspektrum aufweisen.

Z

iel des Mälzens ist es in erster Linie, die für den Maischprozess notwendigen und in der Gerste unz ...

BI 10-16 30-32 Flexibel und leistungsfaehig
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Flexibel und leistungsfähig Untersuchungen an einem neuartigen Kleinbrausystem Im Rahmen der Craft-Bier-Bewegung hört man immer wieder den Ruf nach Sudhäusern kleinerer Bauart, mit einer Kapazität bis etwa 30 Hektoliter. Außerdem wünschen sich die Anwender, die auch immer häufiger nicht auf eine vollständige Brauerausbildung zurückgreifen können, ein einfach zu bedienendes System, das einen möglichst hohen Automatisierungsgrad aufweist. Das hier vorgestellte System wird seitens der Entwickler als „einfaches, flexibles und effizientes System“ beschrieben, mit dem sich Sudhausgrößen von 5 bis 50 Hektoliter realisieren lassen sollen. Im Rahmen einer ca. 18-monatigen Untersuchung und Begleitung des Systems wurden Erfahrungen und Daten zu dem System gesammelt, die hier im Weiteren auszugsweise dargestellt werden.

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as System „flexiBREW“ wurde von Gilbert Moser und Alfred Ramsauer entwickelt und patentiert. Abbildung 1 stellt die Anlage schemati ...

BI 10-16 33-35 Massgefertigte Antriebstechnik fuer
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Maßgefertigte Antriebstechnik für hocheffizientes Sudhaus Privatbrauerei Forst in Südtirol investiert in deutsches Know-how Die Spezialbier-Brauerei Forst in Südtirol hat ein neues Sudhaus in Betrieb genommen. Größtes Augenmerk lag bei dem Projekt auf der energetischen Effizienz der Anlagen. Forst beauftragte führende deutsche Hersteller mit der Entwicklung der Brautechnologie sowie der speziellen Antriebstechnik. Die Prozesse werden durchgängig mit Sensoren überwacht und über die intelligente Anlagensteuerung so gesteuert, dass die Ressourcen möglichst schonend verarbeitet werden. Gleichzeitig erlaubt dies eine deutliche Beschleunigung verschiedener Verfahrensschritte und schon in den ersten Wochen eine Senkung des Energieverbrauchs um 30 Prozent.

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ünf großformatige Bottiche inklusive Technik und Rohrsysteme, eine neu konzipierte Wasserversorgung und Schroterei mit zwölf Silos sowie drei voneinander getrennte Speicherbecken – gerade einmal 16 ...

BI 10-16 36-37 Das Klima verbessern
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Das Klima verbessern Vermeidung von zu hoher Feuchtigkeit bei Bierherstellung und -lagerung Viele Brauereien haben Probleme mit zu hoher Feuchtigkeit in den Produktionshallen. Etiketten kleben dadurch schlechter, Malz trocknet langsamer und unerwünschte Bakterien breiten sich schneller aus. Luftentfeuchter wirken dem entgegen. Allerdings gibt es bei deren Anschaffung einige Dinge zu beachten.

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enn Brauereien in der Vergangenheit eines kannten, dann war dies Schimmel- und Bakterienwachstum, was lange Zeit ein großes Problem darstellte. Im Anschluss an den Brauprozess wird Bier viele Wochen lang bei niedrigen Temperaturen in großen Kesseln gelagert, bevor es in Flaschen abgefüllt werden kann. Große Mengen an Bier sorgen während dieses Prozesses für hohe Raumfeuchtigkeit und Kondensation. Die Kessel für die Lagerung werden meist auf +  2  °C und kälter heruntergekühlt.

satbildung an den Kesseln, den Rohren sowie kaltem Mauerwerk statt. ...

BI 10-16 38-44 Ganzheitliche Betrachtung
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Ganzheitliche Betrachtung Einführung eines neuen Produktes in der Brau- und Getränkebranche In der Brau- und Getränkebranche werden gerade vor wichtigen und bedeutenden Messen wie der Internorga, Intergastra oder der Biofach neue Produkte vorgestellt. Mit diesen Produkten wollen die Getränkeunternehmen dem Markt eine Neuheit präsentieren, mit der sie der Konkurrenz einen Schritt voraus sind. Vor der Produkteinführung liegt ein mehrstufiger Entwicklungsprozess, bei dem in allen Stufen wichtige Punkte zu berücksichtigen sind. Wenn man diese nicht in die unternehmenseigenen Planungen einbezieht, kann es schnell holprig werden bei der erfolgreichen Vermarktung und Etablierung eines neuen Produktes, das haben viele Beispiele aus der Getränkebranche gezeigt. Im folgenden Artikel wird anschaulich aufgezeigt, auf welche wichtigen Bausteine Brauereien während des Entwicklungsprozesses eines Produktes bis hin zur Markteinführung achten müssen.

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eit mehr als ...

BI 10-16 45-49 Analytik Vision 2020
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Analytik Vision 2020 Überblick über zukünftige Möglichkeiten in der Brauereianalytik Bei Getränken, wie Bier oder Biermischgetränken, ist es für den Verbraucher selbstverständlich, dass immer der gleiche Geschmack und eine hohe und konstante Qualität zu erwarten sind. Diese Herausforderung wird heute mittels hochwertiger Rohstoffe sowie konstant stabiler Prozesse von der Würzebereitung im Sudhaus bis zur Abfüllung in geeignete Gebinde üblicherweise von den Herstellern garantiert. Der Qualitätssicherung in den erzeugenden Betrieben, die mit geeigneten Methoden in ihren Labors verschiedene Qualitätsparameter von den Rohstoffen über die Zwischenprodukte bis hin zum abgefüllten Produkt untersuchen, kommt somit eine enorm wichtige Bedeutung zu.

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blicherweise werden mittels unterschiedlichster komplexer Analysen-Systeme bzw. Verfahren die Basisparameter analysiert, was einen hohen Aufwand an technischen und personellen Ressourcen abverlangt. Für d ...

BI 10-16 50-51 Brauen und nur beschauen
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Brauen und nur beschauen Elektronische Zunge liefert objektiven Maßstab für den Alltag des Brauers Die Einführung einer neuen, elektrochemisch basierten Zustandsbeschreibung von Ionen enthaltenden Objekten wie dem Bier führt zu einem technischen Qualitätskontrollinstrument mit einfacher Handhabung für die Praxis, wenn es erst einmal angelernt ist. Dann werden teure und zeitintensive Analysen sowie subjektive humansensorische Begutachtungen auf objektive, wissenschaftlich abgesicherte Erkennungsaufgaben zurückgeführt.

S

chon im Jahr 1487 erließ der bayerische Herzog Albrecht IV. eine Norm, dass das Bier auch beschaut werden müsse und dass es nur aus Gerste, Hopfen und Wasser herzustellen wäre. Mehr war nicht für die Qualitätssicherung vorgesehen [1]. Heute steht die ganze chemische Analytik zur Verfügung, doch die Prozessbegleitung beim Bierbrauen zum Erreichen gewünschter Qualitäten dieses Lebensmittels ist immer noch nicht vollständig und beq ...

BI 10-16 52-54 Kieselgur erfolgreich reduzieren
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Kieselgur erfolgreich reduzieren Fallbeispiel zur Minimierung des Wasserverbrauchs und Abfalls während der Bierstabilisierung Die Brauindustrie ist kontinuierlich neuen Möglichkeiten und Herausforderungen ausgesetzt. Eine der größten ist, die Produktivität zu steigern, ohne die Umwelt zu beeinflussen. Der Austausch von Kieselgur durch Silikagel als Bierstabilisierungsmittel stellt dabei eine Möglichkeit dar. Dieser Bericht zeigt die Ergebnisse einer Fallstudie, wie eine Brauerei durch Umstellung auf Silikagel diese Ziele erreichte.

J

ede Brauerei ist ein Unikat, sodass die Ergebnisse, die in dieser Brau­ erei erzielt wurden, nicht hundert­ prozentig auf andere Brauereien übertragbar sind. Die generierten Daten und Ergebnisse dienen jedoch als Beispiel dafür, was andernorts er­ zielt werden kann.

im Besonderen auf den Anteil der ver­ brauchten Kieselgur, die beim Filtra­ tionsprozess entsteht und zusätzliche Kosten für die Entsorgung ...

BI 10-16 56-57 Die Biermembranfiltration
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Die Biermembranfiltration Ein Rückblick auf die bisherige Entwicklung und künftige Potenziale Die weltweit erste kommerzielle Anlage zur kieselgurfreien Biermembranfiltration (BMF) wurde im Jahr 2002 in Auftrag gegeben. Inzwischen sind über 100 BMF-Systeme der Firma Pentair in Betrieb, mit denen jährlich über 100 Millionen Hektoliter Bier filtriert werden. Ein adäquater Zeitpunkt, um die Entwicklung der BMF zu einer ökonomisch, technologisch und ökologisch zukunftsgerichteten Bierfiltration Revue passieren zu lassen und auf künftige Potenziale zu blicken.

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eit seiner Markteinführung wurde das BMF-Verfahren in Kooperation mit den Anwendern stetig weiterentwickelt. Heute werden mehr als 200 Marken und die verschiedensten Biertypen mit BMF filtriert. Auch bei den eingesetzten Rohstoffen ist die Auswahl groß. Das Leistungsspektrum reicht dabei von 50 hl  /  h bis 900 hl  /  h. Die Membranfiltration kann sowohl im BatchBetrieb als auch kontinuie ...

BI 10-16 58-61 Saubere Systemloesungen
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Saubere Systemlösungen Ventiltechnik und Automation im hygienischen Umfeld Zuverlässige Ventiltechnik ist das A und O für jeden Prozess in der Brauindustrie. Die Anforderungen der betrieblichen Praxis gehen mittlerweile weit über das Bereitstellen langlebiger Technik und die Herstellung hochwertiger Produkte hinaus. Komplette Systemlösungen, die betriebliche Prozesse insgesamt verbessern, sind gefragt, und das häufig mit den bestehenden Anlagen. Die lassen sich oft mit vertretbarem Aufwand optimieren und modernisieren. Dabei steigen Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit.

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rucklufteinsparungen, Energieeffi­ zienz, verbesserte Hygiene, das sind wichtige Ziele. Aber wie erreicht man sie ohne einen Neubau oder größere Investitionen Beratungsleis­ tung im Bereich der Prozess- und Ventiltechnik ist hier angesagt. Eine wesentliche Frage lautet bei­ spielsweise: Ist für eine Dampfleitung ein Edelstahlventil notwendig Die Antwort: Für produktberührte ...

BI 10-16 62-64 Fit fuer die Zukunft
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Fit für die Zukunft Wegweisende Automatisierungskonzepte im Fokus In den letzten 50 Jahren hat sich bei Technik und Technologie von Malzund Bierherstellung vieles verändert. Das Wissen entwickelt sich durch die Forschung ständig weiter. Und die Forschung wird angetrieben von dem Wunsch der Menschen, schöner zu leben und leichter zu arbeiten. Aber nicht nur die Arbeit wird durch die Automatisierung des Brauprozesses deutlich erleichtert, auch die Qualität des Bieres gestaltet sich erheblich stabiler. Es ist noch nicht lange her als die Maische von Hand mit dem Maischscheit gerührt werden musste. Diese Arbeit war schweißtreibend – nicht nur aufgrund der aufzuwendenden Kraft, sondern vor allem wegen des heißen Dampfes. Der Maischebottich wurde direkt befeuert, somit war die genaue Einhaltung von bestimmten Temperaturen nur mit viel Erfahrung möglich. Auf diese Weise ging es kaum, eine gleichbleibende Produktqualität zu halten. Heute reicht ein Klick, nämlich der Klick, mit ...

BI 10-16 65-67 Weihenstephaner Standards in der
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Weihenstephaner Standards in der Brauerei Mit „WS Brew“ zur standardisierten Anlagenintegration vom Silo bis zum Drucktank Ohne Standards wäre eine wirtschaftliche Industrieproduktion nicht mehr vorstellbar. Dies gilt zunehmend auch für die Verknüpfung von Nahrungsmittelund Verpackungsmaschinen mit übergeordneten IT-Systemen. Müssen die unterschiedlichen „Sprachen“ und Inhalte der Maschinen und Systeme verschiedener Hersteller individuell aufeinander angepasst werden, gestaltet sich die Maschinen- und IT-Vernetzung aufwendig und teuer. Aus diesen Grund wurden die Weihenstephaner Standards (WS) entwickelt. Was im Jahr 2000 als „Standard-Pflichtenheft für BDE Systeme innerhalb von Getränkeabfülllinien“ begann, ist als „WS Pack“ im Flaschenkeller mittlerweile internationaler Standard. Mit „WS Brew“ soll die Standardisierung nun auch im Prozessbereich der Brauerei Einzug halten.

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ebensmittel- und Getränkehersteller sind heute in beson ...

BI 10-16 68-71 Wie viel Steuerung vertraegt der Mensch
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Wieviel Steuerung verträgt der Mensch Kritische Anmerkungen zur Entwicklung automatischer Steuerungen Sprache lebt: Wenn über die Hälfte einer Schulklasse denselben Fehler macht, wird er nicht als Fehler gewertet, denn offensichtlich wandelt sich gerade die Sprache. Bis dies in den Duden einzieht, dauert es eine gewisse Zeit und irgendwann ist das, was lange Zeit richtig war, nun falsch. Es gab z.B. eine Zeit, da gab es introvertierte und extravertierte Menschen. Inzwischen kennt der Duden auch extrovertierte Menschen, möglicherweise werden wir im nächsten Science-Fiction-Thriller von „extroterrestrischen“ Wesen angegriffen Wird etwas automatisch richtig, nur, weil die Mehrheit es so macht Wenn ein großer Anlagenbauer entscheidet, den seit vielen Jahren üblichen Lieferumfang zu reduzieren, sollten ihm dann alle folgen und den Standard herabsetzen, weil dies „fortschrittlich“ ist

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ufgrund länderspezifischer Unterschiede bei Hard- und Software w ...

BI 10-16 72-74 Herausforderung Industrie 4 0
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Herausforderung Industrie 4.0 Anspruch und Chancen Industrie 4.0 steht für die Idee der vierten industriellen Revolution. Die erste industrielle Revolution bestand in der Mechanisierung mit Wasserund Dampfkraft, darauf folgte die zweite industrielle Revolution: Massenfertigung mithilfe von Fließbändern und elektrischer Energie, daran anschließend die digitale Revolution, der Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion. Die vierte industrielle Revolution soll die digitale Vernetzung aller industriellen Prozesse umfassen – von der Idee über die Produktion bis hin zur Anlieferung beim Kunden. Das sogenannte Internet der Dinge soll begleitend die Elektrotechnik, die Informationstechnologie und den Maschinenund Anlagenbau verschmelzen.

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asis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sowie die Fähigkeit aus den Daten den zu jedem Zeitpunk ...

BI 10-16 75 Lagersteuerung nach dem Feinheitsgebot
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Lagersteuerung nach dem Feinheitsgebot Hofbrauhaus Wolters erneuert die Lagerverwaltung Drei Jahre liegt der letzte große Releasewechsel des Hofbrauhaus Wolters zurück. Gemessen am annähernd 400-jährigen Bestehen der Braunschweiger Brauerei eine kurze Zeitspanne. Beim Update seines Warehouse-Management-Systems erweitert der IT-Dienst­ leister ita vero die Schnittstelle zu drink.3000 um weitere Funktionen für die beleglose Lagerlogistik. „Die Artikelvielfalt für unsere Biere ist seit 2013 stark gewachsen. Da zeigt sich recht bald, wo es in der Logistik klemmt, um die erreichten Mengen stabilisieren zu können“, beschreibt Peter Fiegert, Betriebsleiter der Hofbrauhaus Wolters GmbH, den Hintergrund für die anstehende Generalüberholung des Warehouse Managements. Auch der internationale Vertrieb nehme zu. Heute werden an jedem Werktag bis zu zehn Standardcontainer über den Braunschweiger Hafen nach Hamburg und von dort an Kunden auf fast allen Kontinenten verschifft.

BI 10-16 76-77 Doemens News
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, es geht los und es wurde jetzt auch Zeit. Fast ein Jahr nach der Bekannt­ gabe des Präsidiums, dass es mir als Nachfolger von Dr. Wolfgang Stempfl die Verantwortung für die Geschäftsführung von Doemens überträgt, habe ich meine Aufgabe angetreten. Die lange Übergangszeit war notwendig, um bei den Privaten Brauereien Bayern einen geordneten Übergang zu organisieren. Für dieses Entgegenkommen nochmals großer Dank an das Präsidium und natürlich an Dr. Stempfl, der sich bereit erklärt hatte, seinen geplanten „Unruhestand“ zu verschieben. Jetzt freue ich mich darauf, dass wir beide in einer Übergangsphase gemeinsam die Verantwortung für Doemens tragen. Doemens ist national und international eine starke Marke in der Getränkebranche, eine Marke mit starken Inhalten. Schon immer hoch angesehen in der Ausbildung hat das Doemens-Team es geschafft, in den letzten Jahren neue Themenfelder aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln. Zu nennen hier ist d ...

BI 10-16 78 Getraenke Innovationen
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GETRANKE-INNOVATIONEN Bayerische und ameri­ kanische Brauer kreieren gemeinsames Craft-Bier

Der Weihnachtsmann empfiehlt sein Feierabendbier

Zwei Brauereien, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lassen ein transatlantisches Brauprojekt Wirklichkeit werden. Die erst 1980 gegründete Craft-Bier-Pionier­ brauerei Sierra Nevada und die 630 Jahre alte Riegele BierManu­ faktur brauen zusammen ein neues Bier: Bayerisch Ale2.

Die Warsteiner Brauerei präsentiert das passende Getränk für winter­ lichen Biergenuss: „Warsteiner Weihnacht“. Nach dem Geschmack des Weihnachtsmanns, würzig und kraftvoll, greift er selbst nach getaner Arbeit zu seinem offiziellen Feierabendbier.

Mit der Leidenschaft und dem Wissen dieser Braupioniere ist eine aufwendige Bierkreation entstanden, deren Komplexität aus sechserlei selektierten Hopfensorten, zweier Malztypen und dreier­ lei Hefestämmen Bierkenner be­ reits bei der Erstpräsentation bege ...

BI 10-16 79 Personalien
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PERSONALIEN EUKALIN verleiht Einkaufsleiter Ulrich Richter Prokura Der Spezial-Klebstoffhersteller EUKALIN ernennt Ulrich Richter (55) zum neuen Prokuristen. Damit würdigt das Unternehmen das langjährige Engagement des Di­ plom-Chemikers. Die Erweiterung des Prokuristenkreises auf nun­ mehr drei Personen ist zudem Teil der Wachstumsstrategie des Klebstoffherstellers. „Mit der Verleihung der Prokura an Ulrich Richter möchten wir ihm für sein Engagement in unserem

Ulrich Richter

Unternehmen danken“, sagt Ge­ schäftsführer Timm Koepchen. Richter verantwortet seit vielen Jahren das Produktmanagement im Bereich Verpackungsklebstoffe bei EUKALIN. Seit 2010 leitet er zudem den Gesamteinkauf. „In diesen Positionen hat er in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Unternehmenserfolg beige­ tragen“, so Koepchen weiter. Der studierte Chemiker Ulrich Richter blickt auf jahrelange Erfahrung in der Klebstoffindustrie zurück: Bevor er 2005 zu EUKALIN kam, w ...

BI 10-16 80-81 Aus der Zulieferindustrie
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AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE Vier Bier gezapft in sechs Sekunden – mit einem Griff! Ihre Maße sind 0,5 m  x  0,6 m  x 0,5 m. Sie ist kompakt gebaut und sie ist schnell. Ihr Name ist „vierBier“ und sie füllt vier Becher Bier in nur sechs Sekunden. Damit ist sie eine der effizientesten Schnellschankanlagen auf dem Markt.

Durch den Erwerb der Anlage „vierBier“ können Brauereien, Stadionbetreiber, Caterer und Veranstalter von Großanlässen mehr Bier zapfen und so ihre Konsumenten zufriedenstellen. Eine hohe Anzahl von Kunden erhält in kürzester Zeit frisch gezapftes Bier und erlebt einen reibungs­ losen Kaufprozess.

standsmessung. GF Piping Systems bietet mit dem berührungslosen Radar-Füllstandstransmitter Typ 2290 und dem geführten Radar-Füllstandstransmitter Typ 2291 eine fortschrittliche Mess­ technologie an.

Mit seiner Tank-Mapping-Funktion lassen sich mit dem Füllstandstransmitter Typ 2290 Objekte wie interne Leitun ...
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