Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2017/12_17
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

BI 12-17 03 Editorial
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BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

Völlig losgelöst, von der Erde Wer denkt bei dieser Textpassage nicht gleich an den Song „Major Tom“ von Peter Schilling aus dem Jahre 1982 Etwas unpassend, finden Sie Im Dezember, in der Adventszeit, auf einen der beliebtesten Bierzelt-Gröl-Hits anzuspielen Da mögen Sie vielleicht recht haben, doch Budweiser untersucht seit Anfang Dezember das Verhalten von Gerste im Weltall – also völlig losgelöst von der Erde. Die bekannte Marke des Bierriesen Anheuser-Busch möchte nämlich als Erste auf dem Mars sein, um auf dem Roten Planeten den Genuss eines frischen Biers wie hier auf der Erde zur Verfügung zu stellen. Obwohl die Kolonisierung unseres äußeren Nachbarn im Sonnensystem noch Zukunftsmusik ist, möchte man bei Budweiser bereits heute das Verhalten von Braurohstoffen in der Mikrogravitation untersuchen, um bereit zu sein, wenn es mal in Richtung Mars geht. Braugersten-Proben wurden hierfür am 4. ...

BI 12-17 06-09 Kurz berichtet
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KURZ BERICHTET Dinkelacker: Startschuss für neue Bügelanlage Mitte November gab der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn zusammen mit Christian Dinkelacker, dem Beiratsvorsitzenden der Familienbrauerei Dinkelacker, sowie den beiden Geschäftsführern Bernhard Schwarz und Ralph Barnstein offiziell den Startschuss für die Inbetriebnahme der neuen Abfüllanlage für Bügelflaschen. Durch die Erneuerung dieser Anlage sei die Brauerei auf dem höchsten Stand der Technik und steigere ihre Produktionskapazität auf 30  000 Flaschen pro Stunde. Die Baumaßnahme ist Teil einer mehrstufig ausgelegten Standortinvestition in Höhe von insgesamt 16 Mio. Euro.

lecker geschmeckt und auch der Ausblick über die Stadt war wun­ derbar“, war Ralf Hohmann, Vorsitzender der Thüringischen Lan­ desvertretung und erster Braumeister im Bürgerlichen Brauhaus Saalfeld, begeistert. Zum Abschied wurde Marc Zinkler mit tollen und individuellen Bierspezialitäten seiner Braumeisterkolle ...

BI 12-17 10 Brauindustrie Trendbarometer
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BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER

Sonne und Wolken: Der Außer-Haus-Markt für Getränke „Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.“ (John Ruskin) Diese Weisheit des britischen Schrift­ stellers und Sozialphilosophen kön­ nen Getränkehersteller wohl nur be­ stätigen. Denn im Getränkemarkt be­stimmt zu einem nicht geringen Teil der Wetterheilige Petrus, für welche Getränke in welchem Umfang sich die Konsumenten entscheiden: Ein kühles Getränk sorgt für Erfrischung an heißen Sommertagen, Wohltem­ periertes im Becher oder Glas da­ gegen dient als Wärmespender bei widriger Witterung. Betrachtet man rückblickend die bisherige Wetterent­ wicklung der ersten acht Monate des Jahres 2017 in Deutschland, so fiel der Jahresbeginn zunächst zu trocken aus. Dieser Mangel an Niederschlag jeglicher Art wurde in den darauffol­ genden ...

BI 12-17 12-14 Im neuen Zuhause angekommen
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Im neuen Zuhause angekommen VLB Berlin weiht Neubau im Rahmen der 104. Oktobertagung ein Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Berliner Mauer ... In die Reihe der Berliner Sehenswürdigkeiten reiht sich seit Oktober auch das neue Gebäude der VLB Berlin ein – zumindest aus Brauersicht. Im Rahmen der 104. Oktobertagung der VLB wurde der Neubau offiziell eingeweiht. Auf sechs Stockwerken sind Technikumsanlagen, Labor- und Büroräume sowie die Bibliothek der VLB untergebracht. Eingebettet war die Eröffnung in die diesjährige Oktobertagung mit den Schwerpunktthemen Sensorik, Trends in der Brautechnologie, Kühlsysteme sowie aktuelle Rohstofffragen im Rahmen des Braugerstenseminars.

D

ie 104. Ausgabe der Oktobertagung startete mit einem Vortrag über die molekularen Grundlagen der Geschmackswahrnehmung. Prof. Dr. Wolfgang Meyerhof, Saarland University, erläuterte die Wahrnehmung von süß, sauer, salzig, bitter und umami über die Geschmacksrezeptoren auf de ...

BI 12-17 15 Impressionen von der Einweihungen des VLB-Neubaus
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Mit dem Neubau werde „ein neues Kapitel in der Geschichte der VLB“ aufgemacht, so Ulrich Rust, Präsident der VLB Berlin.

Dr. Josef Fontaine, Geschäftsführer VLB Berlin, gab einen Rückblick auf den Projektverlauf und blickte in die Zukunft des Standortes.

Impressionen von der Einweihung des VLB-Neubaus

Geballte Expertise (v.l.): Prof. Dr. Ulf Stahl, Prof. Dr. Ludwig Narziß und Dr. Axel Th. Simon (Foto: VLB)

Gut aufgelegt (v.l.): Dr. Nils Rettberg, VLB Berlin, Ludger Hense, Krombacher Brauerei, Thomas Schmitt, Kulmbacher Brauerei, und Dr. Christian Müller, Ireks (Foto: VLB)

Prominent besetzter Rundgang durchs neue Gebäude mit Dr. Josef Fontaine (vorne Mitte), Isara Khaola-Iaed (vorne links), Senior Vice President Boon Rawd Brewery, und Dr. Werner Gloßner (li.), Geschäftsführer Doemens

Gute Stimmung (v.l.) bei Dirk Hämke, Saaten-Union, Dr. Erika Hinzmann, Wifö, Johannes Hinrichs, VLB Berlin, und Dr. ...

BI 12-17 16-17 Hohe Zuverlaessigkeit und Dosiergenauigkeit
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Hohe Zuverlässigkeit und Dosiergenauigkeit Niederdruck-Membran-Dosierpumpe für Hygieneanforderungen Bei Anwendungen wie Aroma-Dosierung oder Zugabe von Filtrationshilfsmitteln für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind hohe Anforderungen zu erfüllen, die mit einer Membranpumpe gewährleistet werden können. Die Sicherstellung von gleichbleibendem Geschmack und einheitlicher Qualität hat für Hersteller von Lebensmitteln und Getränken Priorität, die Inhaltsstoffe müssen zeitgenau und in vordefinierten Mengen eindosiert werden. Diese anspruchsvollen lebensmitteltechnischen Verfahren können mit den von der Firma Lewa speziell entwickelten Membrandosierpumpen für den Niedrigdruckbereich < 20 bar in der hygienic-Ausführung bedient werden.

D

ank ihrer hohen Zuverlässigkeit und ihrer Dosiergenauigkeit von ± 1 Prozent erfüllen sie alle Anfor­ derungen für diesen hygienischen Prozess. Aufgrund der schonenden, scherarmen Fluidförderung eignet sic ...

BI 12-17 18-20 Kein Lieferant wie jeder andere
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Kein Lieferant wie jeder andere Gutachter – Sachverständiger Jeder Windows-Nutzer hat sicherlich schon einmal die (automatische) „Problembehandlung“ angewählt, die als Ergebnis der Problemanalyse empfahl, in Windowsforen nach einer Lösung zu suchen oder einen Freund zu fragen. Wenn man ein Problem hat, versucht man dies üblicherweise mit den normal zur Verfügung stehenden Mitteln zu lösen. Ob Windows tatsächlich Algorithmen verwendet, die geeignet sind, Probleme zu lösen, mag angezweifelt werden. Möglicherweise ist dies ein Leistungsmerkmal [engl. feature], dessen Leistung darin besteht, eine Lebensweisheit zu verkünden: Wenn man nicht mehr weiter weiß, sollte man einen Freund um Hilfe bitten! Nun kommt es regelmäßig vor, dass man keinen Freund mit den entsprechenden Kenntnissen hat; und wenn man externe Hilfe in Anspruch nehmen will, gestaltet sich die Suche und Auswahl des Fachmanns nicht nur bei PC-Problemen meistens schwierig. Es gibt zahlreiche Anlässe, bei d ...

BI 12-17 21 Bieraculix
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Das Bierglas 4.0 oder der fünfte Rohstoff des Brauers Die neue Bierkultur mit ihrer ungeahnten Vielfalt an Bierstilen hat auch das Bewusstsein für Sensorik aus ihrem Schattendasein geführt. Parallel dazu entstand die Notwendigkeit für neue Glasdesigns. Denn diese verändern die Güte des Biergenusses elementar.

G

enussmenschen trinken ihr Bier aus dem Glas. Können sich denn nur dort die wun­ derbaren Bieraromen entfalten und die komplexe Wechselwirkung aus Kohlenhydraten, Proteinen und anderen natürlichen Stabilisatoren einen cremigen, feinporigen Schaum bilden. ­

Quarzsand, Soda, Pottasche … Wechselwirkungen gibt es jedoch auch zwischen Bier und Glas. Umso glatter die Glasinnenrauig­ keit ist, desto weniger Reinigungsmittelrück­ stände finden sich. Auch ist die Schaumhaftung stärker. Die Entstehung eines stabilen Schaums und die Bildung von deutlichen Trinkringen ist auch für Laien ein Indiz für gutes Bier! Plötzlich rückt dam ...

BI 12-17 22-23 Wer die Wahl hat hat die Qual
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Wer die Wahl hat, hat die Qual Was bei der Anschaffung einer neuen Pumpe für die Wasserlogistik zu beachten ist Wer nach einer neuen Pumpe für seine Wasserlogistik fragt, bekommt bei den Herstellern zunächst keine Antwort – sondern viele Gegenfragen. Hier ein Überblick, um was es dabei geht. Was soll gepumpt werden

Wie hoch wird gepumpt

Ist der Wasseranfall unregelmäßig

Dieser Punkt ist elementar. Nicht jede Flüssigkeit kann mit jeder Pumpe bewegt werden. Es gibt vier große Gruppen: Pumpen für Klarwasser, Schmutzwasser, Abwasser und Salzwasser. Mit letzteren werden oft auch weitere chemisch-reaktive Medien gepumpt. Die Pumpen bestehen dann aus widerstandsfähigem Material. Für Trinkwasser wird meist Edelstahl verwendet. Tipp: Pumpen zusätzlich mit Anodenblöcken gegen Korrosion bestücken.

Die Frage ist in Kombination zur vorherigen zu sehen. Denn die Fördermenge nimmt ab, je höher gepumpt wird. Auf die absolute Höhendif ...

BI 12-17 24-25 Masse mal Geschwindigkeit
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Masse mal Geschwindigkeit Neue Seminarreihe „Doemens Impulse“ startet 2018 Mit „Doemens Impulse“ möchte die Doemens Akademie eine alljährlich stattfindende Seminarreihe in der Braubranche etablieren, die unterschiedlichste Fachgebiete auf einen Themenbereich zuschneidet. Das Impulsthema 2018 lautet „Craft- und Spezialitätenbiere“, inhaltlicher Schwerpunkt dabei ist die Herstellung verschiedenster Biere und deren Vermarktung. Die Eventpremiere am 1. und 2. Februar ist aber nichts Alltägliches: Sie wird auf dem neuen Doemens-Grundstück an der Lohenstraße in Gräfelfing in einer urigen Almhütte stattfinden. Mehr dazu erfahren Sie im Interview in der BRAUINDUSTRIE mit Doemens-Geschäftsführer Dr. Werner Gloßner und Dr. Gerrit Blümelhuber, Doemens-Geschäftsbereichsleiter Beratung, Seminare und Dienstleistungen. BRAUINDUSTRIE: Herr Dr. Blümelhuber, Masse mal Geschwindigkeit: Rein physikalisch betrachtet ist ein Impuls durch die Multiplikation dieser zwei Größen de ...

BI 12-17 26-27 Energiekosten einsparen und CO2 Bilanz verbessern
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Energiekosten einsparen und CO2-Bilanz verbessern Spezialschmierstoffe und passgenaue Serviceleistungen sorgen für mehr Effizienz in der Brauindustrie Produktion, Lagerung und Abfüllung von Bier in großen Mengen stellen energieaufwendige Prozesse dar und sind damit hauptverantwortlich für die hohen Betriebskosten einer Brauerei. Energieeffizienz ist jedoch nicht nur aus Kostengründen ein zentrales Thema in der Brauindustrie, ein hoher Energieverbrauch spiegelt sich auch negativ in der Ökobilanz eines Unternehmens wider. Gleichzeitig liegt hier ein enormes Einsparpotenzial verborgen: Durch den Gebrauch von Spezialschmierstoffen sowie durch passgenaue Serviceleistungen lässt sich die Energiebilanz deutlich verbessern.

D

ie Reduzierung des Energieverbrauchs ist ein wichtiges Anliegen der Anlagenbauer und -betreiber, nicht zuletzt, da die Energiekosten einen maßgeblichen Bestandteil der Betriebskosten darstellen. Darüber hinaus ist die Energiegewinnung ei ...

BI 12-17 28-31 Evolution der Energieversorgung
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Evolution der Energieversorgung Karmeliten Brauerei als Vorreiter zur „Brauerei des 21. Jahrhunderts“ Eine Kooperation, bestehend aus den Partnern Ziemann Holvrieka GmbH (industrieller Partner), der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (wissenschaftlicher Partner) und dem für die Gesellschaft sichtbaren Partner, der Karmeliten Brauerei (treibender Partner), revolutioniert derzeit den Energieeinsatz in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

W

arum aber sollte sich die produzierende Industrie mit einer modernen Energieversorgung auseinandersetzen Zukunftssicherheit, Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, langfristige Kostenplanung sowie das Abkoppeln von der CO2-Fußabdruck-Debatte sind immer wiederkehrende Kernthemen. Die Ernährungsindustrie setzt sich aus verschiedenen Sparten zusammen (Abbildung 1) und gilt konjunkturell als robuster Wirtschaftszweig, auch wenn es saisonale Schwankungen gibt. Zu den wichtigsten Branchen der Ernährungsindustrie in ...

BI 12-17 32-33 Maximale Flexibilitaet aus einer Hand
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Maximale Flexibilität aus einer Hand Vollautomatisierter Lagerkeller für die Doppelleu Brauwerkstatt 400 Doppelsitzventile und 4 000 Meter verbautes Trägerrohr sind Teilsummen eines der jüngsten Projekte der Kieselmann Anlagenbau GmbH. In 18 Monaten errichteten die Knittlinger Spezialisten für Fluidtechnik einen vollautomatisierten Lagerkeller für die Doppelleu Brauwerkstatt. In der Schweiz haben die Brauer aus Winterthur einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt. Ende 2012 gegründet, hat Doppelleu mit obergärigem Craftbier und einem prägnanten Markenauftritt den Geschmacks-Nerv der Zeit getroffen. Ob im Ladengeschäft oder am Tresen, immer häufiger sieht und hört man in der Schweiz: „Chopfab“.

Im Fokus: die Verrohrung, drei der acht Ventilknoten und die in die Decke eingelassenen Tanks des Lagerkellers

G

eköpft wird in diesem Fall ein „kühles Blondes“, Rotes, Schwarzes oder Weizen. Die Chopfab-Biere charakterisieren den Ei ...

BI 12-17 34-35 Ein und Auspacken auf engstem Raum
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Ein- und Auspacken auf engstem Raum Landwehr-Bräu Reichelshofen installiert Beyer-Packer Bierbrauen hat in Franken eine lange Tradition, es gibt keinen anderen Landstrich in Deutschland mit einer so hohen Brauereidichte. Auch bei der Landwehr Bräu in Reichelshofen, im mittelfränkischen Landkreis Ansbach, kann das Brauwesen bis ins Jahr 1755 zurückverfolgt werden. Der klassische Mittelstandsbrauer liefert heute seine Biere bis Nürnberg und Würzburg, vor allem das „Landwehr Hell“, das „Altfränkische Dunkel“ sowie das „Rotfränkisch“ kommen bei den Kunden im Umkreis von rund 50 Kilometern um den kleinen Ort mit nur knapp 100 Einwohnern gut an. Technisch wurde und wird die Brauerei kontinuierlich modernisiert, die jüngsten Errungenschaften sind zwei moderne Aus- und Einpacker vom Typ „MultiPac POR“ von Beyer Maschinenbau, Roßwein, die neu für den kleinen und mittleren Leistungsbereich konzipiert wurden. Im Jahr 1913 kaufte Johann Alt das Anwesen, der Braumeister ...

BI 12-17 36-37 Logistik fuer die Industrie 4.0
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Logistik für die Industrie 4.0 Vier Gründe, warum die Getränkeindustrie von digitalen Speditionen profitiert Steigender Kostendruck durch zunehmende Konkurrenz, ein sich rasch veränderndes Kundenverhalten sowie wachsende Ansprüche an Dienstleistung und Service sind die treibenden Kräfte einer Entwicklung zur sogenannten Industrie 4.0. Unter diesem Schlagwort werden jene Entwicklungen zusammengefasst, die auf eine weitere Vernetzung von Wirtschaftsakteuren und die fortschreitende Digitalisierung in Produktion und Dienstleistungsbereich abzielen. Betroffen sind alle Unternehmensbereiche – von Administration über Produktion bis hin zu Vertrieb und Kundenservice. Es gibt einige Bereiche, die in dieser Entwicklung eine Vorreiterrolle einnehmen, während andere eher stiefmütterlich behandelt werden. Zur letzteren Kategorie gehört die Logistik.

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ogistik wird zumeist so abgewickelt, als hätte es die vergangenen 20 Jahre nicht gegeben: Stift, Telefon, Papi ...

BI 12-17 38-39 Fuer alle Eventualitaeten geruestet
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Für alle Eventualitäten gerüstet Stadtbrauerei Spalt verbindet Innovation mit Tradition Mit mehr als 450 Jahren Tradition pflegt die Stadtbrauerei Spalt handwerkliche Braukunst. In der letzten kommunalen Brauerei Deutschlands werden heute 19 Biere aus nur vier Zutaten hergestellt: Spalter Aromahopfen, Malz und Gerste aus der Umgebung sowie Brauwasser aus der 64 Meter tiefen hauseigenen Quelle. Die Kunst liegt dabei in der Kombination von traditionsreichem Brauhandwerk und moderner Technik. Innovation mit Tradition lautet das Motto bei Spalt. Bei der Umsetzung stetiger Modernisierungsmaßnahmen setzt das Unternehmen auch auf die Anlagentechnik von Wellmann Engineering.

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er Spezialist für wegweisende Technologien und verfahrens­ technische Produktionsprozesse aus Halle/Westfalen passt mit seinem mittelständischen Charakter sowie kurzen Entscheidungswegen sehr gut zur Spalter Brauerei. „Sonder­ wünsche können bei unserer Unter­ nehmensstruktur jederz ...

BI 12-17 40 Schneller Dampf
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Schneller Dampf Schweizer Bio-Brauerei nun mit eigenem Dampferzeuger Die Wädi-Brau-Huus AG, eine kleine traditionelle Schweizer Bierbrauerei im Kanton Zürich, produziert mit großer Sorgfalt Biere unter ausschließlicher Verwendung von Rohstoffen aus garantiert biologischem Anbau. Dabei verzichtet das Unternehmen auf mittlerweile übliche Behandlungsmethoden wie die Beschleunigung von Gär-Prozessen, Pasteurisation oder Kurzzeiterhitzung und kommt auf einen jährlichen Ausstoß von rund 2 200 Hektolitern.

H

opfen und Malz bezieht die Braue­ rei entweder von Schweizer Bio-Produzenten oder aus Deutschland. Gebraut wird unter anderem nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516, sodass das Bier lediglich mit vier Zutaten (Wasser, Malz, Hopfen und Hefe) hergestellt wird – mit Ausnahme der Spezialitäten wie etwa das Hanf-Bier.

Zum Produktspektrum der Bio-Biere zählen in der Wädenswiler „Bier-Parade“ die Marken Hell, Hanf, Dunkel, Ur-Weizen, ...

BI 12-17 41 Zur Person
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ZUR PERSON Allzu oft beschränkt sich der Kontakt zu Geschäfts­ partnern auf das rein­ beruflich orientierte Gespräch. Die Brauindus­ trie stellt auf dieser Seite bekannte Personen der Branche nicht nur mit ihren beruf­lichen, sondern auch mit ihren privaten Zielen und Vor­ stellungen vor.

Ihre Charaktereigenschaften (positive und negative) Prinzipiell sollen andere beurteilen, was sie an mir mögen oder nicht. Ich weiß, was ich an mir mag und was nicht Welche Gabe würden Sie gerne besitzen Manchmal würde ich ganz gern in die Zukunft schauen können. Was begeistert Sie an der Branche, regt Sie auf Mich regt auf, dass es ab und zu sehr starre Ansichten gibt und sich nur wenige trauen, den Blick über den Tellerrand zu werfen. Andererseits begeistert mich die fast familiäre Branche. Welche andere Branche kann schon von sich behaupten, ein so geselliges und allgemein konsensfähiges Produkt herzustellen Welche Herausforderung ist die wichti ...

BI 12-17 42-43 Vom Kurzschluss zum Betriebsschluss
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Vom Kurzschluss zum Betriebsschluss Elektrische Anlagen regelmäßig prüfen

Fo

de lio. ixe r/p e k lic to: K

E

ntscheidend ist, dass diese Geräte mit einem Stecker am Stromnetz hängen. Immer mehr Unternehmen verbieten inzwischen ihren Mitarbeitern, eigenes Equipment mitzubrin-

Elektrische Anlagen müssen regelmäßig überprüft werden. Damit tun sich viele Unternehmen allerdings schwer. Es drohen Strafen und im Fall eines Falles zahlt die Versicherung nicht. Ein Check-up bei Kaffeemaschinen, Wasserkochern oder Radios – ­ der Sinn leuchtet vielen nicht ein. Aber auch diese Geräte zählen laut der „DGUV-Vorschrift 3“ der ­ gesetzlichen Unfallversicherung zu den elektrischen Betriebsmitteln, die in Abständen von drei bis 24 Monaten auf Tauglichkeit zu untersuchen sind. Egal, ob sie der Produktivität der Firma dienen oder nicht.

gen. Zu tun bleibt genug – an Computern, Monitoren, Verlängerungskabeln ...

BI 12-17 44-45 Doemens News
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Aus Ideen erwachsen Konzepte und werden zu Gebäuden Das große Thema der derzeitigen Präsidiumsarbeit bei Doemens ist der Neubau unserer Akademie an der Lohenstraße in Gräfelfing. Gerne berichte ich, dass dieses Projekt mit einem Höchstmaß an Professionalität vorangetrieben wird. Mit Andreas Magotsch haben wir einen erfahrenen externen Projektsteuerer, der alle Fäden zusammenhält und uns auch bei den Ausschreibungsverfahren, die zwingend vorgeschrieben sind, beratend zur Seite steht. In einem solchen Ausschreibungsverfahren konnten wir den Architekt Peter Schwinde für unseren Akademieneubau gewinnen. Er hat bei seiner Präsentation zum einen durch die Entwurfsideen, zum anderen aber durch seinen Kostenansatz überzeugt. Darüber hin­ aus kann er als Referenzen einige Schulund Akademiebauten im Raum München vor­weisen. In enger Abstimmung mit dem DoemensTeam hat Peter Schwinde erste Entwurfsplanungen vorge­ legt, mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit des Bauwerkes, die In ...

BI 12-17 46 Getraenkeinnovationen
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GETRANKE-INNOVATIONEN Saison aus Plankstadt Die Braumanufaktur Welde ist erneut besonderen Hopfensorten und einem alten Bierstil auf der Spur. Die mittlerweile neunte Edition des Jahrgangsbiers aus der Plankstadter Brauerei ist eine klassisch-moderne Interpretation eines typischen, ursprünglich wallonischen Saison. Gebraut haben die Plankstadter Brauer um Braumeister Stephan Dück das helle, obergärige Bier mit Gersten- und Weizenmalz und mit den beiden Aromahopfensorten Golding und Challenger. Für das neue Jahrgangsbier nutzten die WeldeBrauer die für belgische Biere typische „Saison-Hefe French Style“. Seinen trockenen Körper erhalte das Bier ebenso wie seine Spritzigkeit von dieser speziellen Hefe,

Altes Rezept neu interpretiert

erklärt Welde-Braumeister Dück. Die moderne Interpretation des Saison aus dem Hause Welde ist seit Oktober im Handel.

Im Fürstenberg Brauwerk in Donaueschingen ist ein Bier entstanden, das sich speziell in de ...

BI 12-17 47 Personalien
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PERSONALIEN Neues Gesicht der FachPack Im September 2018 startet die FachPack, die europäische Fach­ messe für Verpackungen, Prozesse und Technik, in ihren nächsten Veranstaltungszyklus. Seit Oktober 2017 hat sie mit Cor­ nelia Fehlner ein neues Gesicht. Die 31-jährige Ambergerin hat die Veranstaltungsleitung der FachPack von Heike Slotta übernommen. Slotta arbeitet künftig – der FachPack weiterhin verbunden – verstärkt strategisch und trägt die Gesamtverantwortung für die FachPack, BrauBeviale, Euroguss und SFC Street Food Convention. Die studierte Kulturwirtin und Geografin Fehlner konnte bereits während ihres Studiums Aus-

Oettinger: Neuer technischer Geschäftsführer

Cornelia Fehlner

landserfahrung in Paris, Prag und Brüssel sammeln und war zuletzt Wirtschaftsförderin der Stadt Weiden in der Oberpfalz.

Dr. Andreas Boettger ist neuer technischer Geschäftsführer der Oettinger Brauerei. Der 52-Jährige verfügt üb ...

BI 12-17 48-49 Aus der Zulieferindustrie
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AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE Neue Software-Version veröffentlicht

Namensänderung: Aus Dong Energy wird Ørsted

Hamilton Bonaduz hat eine neue Version der ArcAir Software auf den Markt gebracht, welche die Überwachung und Steuerung von Arc Sensoren mithilfe mobiler Endgeräte auf ein neues Niveau hebt, wie es heißt. Die Software wurde im Rahmen der Optimierung als hybride Plattform angelegt.

Die dänische Dong Energy-Gruppe heißt seit Anfang November Ørsted und präsentiert sich weltweit mit einem neuen Logo und einem neuen Auftritt. Der Namenswechsel untermauere den konsequenten Wandel des Energieversorgers mit dänischen Wurzeln hin zu einem grünen Unternehmen. Dazu beigetragen hat unter anderem der Ausbau der Offshore-Wind-Sparte, die Umrüstung von Kohlekraft- hin zu nachhaltigen Biomassekraftwerken sowie die Entwicklung innovativer Abfallverwertungsanlagen. Das Unternehmen habe bereits seine eigenen CO2-Emissionen nahezu halbiert. Die grün ...
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