Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Maler-und_Lackierermeister/2006/11_06
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

ML 11-06 12-17 Mit Lustweckern locken
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Mit Lustweckern locken Im Gespräch mit Dr. Wolfgang Setzler, Fachverband WDVS Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) sind für Neu- und Altbauten unbestritten eine der effektivsten Möglichkeiten, ein Gebäude an der Außenseite gegen Wärmeverlust zu schützen. Der im Jahre 1975 gegründete Fachverband WDVS ist ein Zusammenschluß führender Hersteller von Wärmedämm-Verbundsystemen, auf die ca. 90 Prozent des bundesdeutschen Absatzes von WDV-Systemen entfallen. DER MALER sprach mit Dr. Wolfgang Setzler, Geschäftsführer des Fachverbandes, u. a. über das Absatzmarketing des Handwerks in Sachen Wärmedämmung, Mehrwertsteuererhöhung, das Preiskarussell und Hilfsmittel des Verkaufens.

DER MALER: Herr Dr. Setzler, zurzeit sind die Maler- und Stuckateurbetriebe überwiegend gut ausgelastet. Wie geht es nach dem Jahreswechsel weiter, wenn wir eine höhere Mehrwertsteuer haben

Dr. Setzler: Die höhere Mehrwertsteuer wird als Lähmungsfaktor von den Menschen immer w ...

ML 11-06 18 In die Wolle
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In die Wolle Vergabe des RAL-Gütezeichens an Mineralwolle-Hersteller Für die Vergabe des RAL-Gütezeichens „Erzeugnisse aus Mineralwolle“ ist die Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V. (GGM) mit Sitz in Roßdorf bei Darmstadt, zuständig. Ob ein Mineralwolle-Erzeugnis mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet wird, entscheidet die GGM anhand eines speziellen Prüfverfahrens. Auch nach Vergabe des RAL-Gütezeichens an einen Mineralwolle-Hersteller unterliegt dieser weiterhin regelmäßigen unabhängigen externen Kontrollen. Die Vergabe des RAL-Gütezeichens richtet sich nach folgenden Kriterien: Freizeichnungsnachweis, Erstprüfung, Herstellererklärung, Eigenüberwachung und Fremdüberwachung.

in der er sich zur Übereinstimmung (Konformität) zwischen dem in der Erstprüfung geprüften und dem tatsächlich produzierten und vermarkteten Fasertyp verpflichtet. Diese Verpflichtung gilt für alle relevanten Produktionsstätten.

Freizeichnungsnachweis Der Mineralw ...

ML 11-06 20-22 Knackpunkt in Details
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Knackpunkt in Details Sicherheit bei WDVS-Anschlüssen Der große Knackpunkt liegt in den Details, sprich in den Anschlüssen und „Randbereichen“ des Wärmedämm-Verbundsystems. Dort treffen sich auch meist mehrere unterschiedliche Gewerke. Die und deren Leistungen müssen koordiniert und aufeinander abgestimmt werden. Das Wärmedämm-Verbundsystem muß dauerhaft wind- und schlagregendicht an alle einbindenden bzw. angrenzenden Bauteile – also auch Fenster, Türen, Fensterbänke etc. – angeschlossen werden. Eindringendes Wasser durchfeuchtet die Dämmung und den Untergrund (Mauerwerk), führt zu Schädigung des Putzsystems (Ausblühungen, Abplatzungen, Blasenbildung). Spätestens nach einer Frosteinwirkung sprengt es den Putz ab. Vor allem die gesamte Bautechnik und die geänderten Bauweisen der Gebäude sowie auch der Fortschritt der WDV-Systeme haben dabei direkte Auswirkungen auf die Detailanschlüsse. Besondere Veränderungen gab es dabei besonders auch im Bereich der Fen ...

ML 11-06 24-26 Keine kalte Platte
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Keine kalte Platte Innendämmung Innendämmung mit mit Calcium-Silikatplatten Calcium-Silikatplatten

Aktuelle Themen im Sanierungsbereich sind zum einen „Nachträgliche Dämmung“ (Stichwort Heizkostenexplosion) sowie Schimmelsanierung. Fakt ist: fast jeder vierte deutsche Haushalt hat ein massives Schimmelproblem, die Schimmelpilzproblematik hat sich zum Bauschaden Nummer 1 entwickelt. Wie aber geht man diese Probleme an In den letzten Jahren hat sich der Baustoff „Calciumsilikat“ in diesem Zusammenhang zu einem wichtigen Problemlöser gemausert. Die Nachfrage nach Calcium-Silikatplatten und die Verarbeitung (auch im Malerhandwerk) für die verschiedensten Einsatzgebiete ist von Jahr zu Jahr ansteigend.

24

· DER MALER UND LACKIERERMEISTER 11/ 2006

Ursprünglich wurde die CalciumSilikatplatte als Brandschutzplatte entwickelt und im Hochtemperaturbereich anstelle von Asbest verwendet. Die besonderen Eigenschaften dieser Platte e ...

ML 11-06 28-29 Faktor Ausgangszustand
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Faktor Ausgangszustand Innendämmung mit Holzfaserplatten Ergänzend zur bestehenden Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Energiepaß für bestehende Objekte geplant. Er soll bei Mieter- oder Eigentümerwechsel geprüft und ggf. ausgestellt werden. Mit Hilfe dieser Dokumentationspflicht sollen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden initiiert und nachgewiesen werden. Ein wichtiges Entscheidungskriterium für eine positive Bewertung im Energiepaß ist die Wärmedämmung des Gebäudes. Um mit einem nachträglichen Umbau Wohnklima und Umwelt nicht negativ zu belasten, bietet sich die Verwendung von naturnahen Materialien wie beispielsweise Holzweichfaserplatten an. Im Gebäudebestand ist die Erhaltung oder Wiederherstellung der Wohngesundheit in und am Haus schwieriger als im Neubau. Häufig ist bei der Restaurierung attraktiver Fassaden eine Dämmung nur von innen möglich. Auch denkmalschutzrechtliche Anforderungen können eine Innendämmung erforderlich machen. Holzwei ...

ML 11-06 30 Das neue Klinker-Gesicht
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Das neue Klinker-Gesicht Keramiksystem für wärmegedämmte Fassaden In vielen nördlichen Regionen der Bundesrepublik, wie z. B. im Münsterland oder an den Küsten, gelten Putzfassaden oftmals noch als Exoten. Anzutreffen sind dort hauptsächlich Klinkerfassaden. Neben dem stark steigenden Bedürfnis, Heizkosten einzusparen und eine kostengünstige Alternative zu zweischaligem Mauerwerk mit Klinkeroptik zu finden, gibt es nun das sog. Dämmsystem „Keramik“ mit Klinkerriemchen als keramische Bekleidung auf wärmegedämmten Fassaden. In den südlicheren Gefilden Deutschlands zeichne sich bereits ein neuer Trend ab: Kombi-Fassaden – bestehend aus Putz und Klinkerriemchen – die mehr und mehr Anklang und Interesse finden. Das Marktvolumen für derartige Fassadengestaltungen ist nicht unerheblich. Jährlich wird die mit Klinkerriemchen verlegte Fläche auf ca. 2,5 Millionen m2 geschätzt. Eine Vielzahl von Farbtypen, Strukturen und Formaten ermöglicht eine individuelle Fassadeng ...

ML 11-06 32-34 Zwei Typen mitfuehren
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Zwei Typen mitführen Prüfmethode: Gitterschnitt mit Klebebandabriß Die Gitterschnittprüfung ist in der DIN EN ISO 2 409 – Lacke und Anstrichstoffe; Gitterschnittprüfung, Ausgabe Oktober 1994 – genormt und wird zur einfachen Feststellung der Haftfestigkeit von Beschichtungen häufig eingesetzt. Diese Prüfmethode ist allerdings in mehrfacher Hinsicht problematisch, da beispielsweise die mechanischen Eigenschaften der Beschichtung und das verwendete Klebeband das Prüfergebnis ganz wesentlich beeinflussen können. Die Norm geht von dem Einsatz der Methode im Labor auf Prüfplatten und bei Normklima (23 ºC und 50 Prozent rel. Luftfeuchte) aus. Weil sich die Gitterschnittmethode aber auch sehr gut vor Ort direkt am beschichteten Bauteil einsetzen läßt, hat sie sich auch als Feldprüfung weitgehend durchgesetzt. Die dabei weniger kontrollierbaren Umgebungsbedingungen (insbesondere das Prüfklima) beeinflussen die Meßergebnisse und sollen nach der Norm protokolliert werden. We ...

ML 11-06 37 Was ist eigentlich
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WAS IST EIGENTLICH … ... neu in der neuen VOB 2006 Weiher: Vor kurzem ist die neue VOB 2006 erschienen. Nach vier Jahren muß ich mir wohl wieder ein neues VOB-Buch kaufen Reinders: In der Tat, diesmal lohnt es sich wirklich. In allen Teilen A, B und C gibt es wichtige Änderungen. Bereits im Sommer in Kraft getreten sind die Änderungen im Teil A, insbesondere die Einführung der Präqualifizierung zum generellen Nachweis der Bietereignung bei öffentlichen Vergaben. Den Innungsbetrieben steht hier ein spezielles Verbandsangebot zur Verfügung. Dort kann man sich präqualifizieren lassen und hat dann ein für allemal die Bietereignung bei öffentlichen Vergaben nachgewiesen. Näheres finden Sie auf der Internetseite farbe.de Weiher: Ich selbst mache nur relativ wenig öffentliche Aufträge, mich interessiert mehr die Technik im Teil C. Was gibt es da Neues

RA Wolfgang Reinders

Reinders: Schwerpunkt der Neuausgabe wird der Teil C sein. Hier ändern sich 18 g ...

ML 11-06 38-39 Kommt alles vom Band
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Kommt alles vom Band Anwendungstips zum Thema Abkleben Professionelle Malerarbeiten bedingen immer auch den zuverlässigen Schutz von Bauteilen, exakte Farbkanten und geschützte Untergründe. So vielfältig die Farben, so vielfältig auch die entsprechenden Anwendungen und Situationen des Schützens. Wichtigstes Hilfsmittel ist und bleibt dabei das bewährte Klebeband. Nachstehender Beitrag skizziert in kurzen Worten die wichtigsten Anwendungstips. Der Untergrund (auch vor einer Probeklebung) muß absolut trocken, frei von Ölen und Fetten, staubfrei und haftend sein. Andernfalls kann sich die Eigenschaft des Abdeckproduktes verändern und zu Schäden bzw. Kleberückständen führen (z. B. durch Feuchtigkeit oder Ausdünstungen von Lösungsmitteln). Grundsätzlich gilt es, vor dem Abkleben eine ausreichende Probeklebung

Kombination aus Abdeckband/ Abdeckfolie und handlichem Abdeckroller. (Foto: Storch)

vorzunehmen und den Untergrund gründlich zu prüfen. Daz ...

ML 11-06 3 Daemmplatten und Einbaukuechen
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Verlagssitz Schloß Mindelburg

Dämmplatten und Einbauküchen Noch nie war der Boden für Wärmedämm-Maßnahmen so gut bereitet wie heute, noch nie war die Diskussion in Richtung Verbraucher so laut wie in Zeiten explodierender Energiepreise, energetischem Bewußtseinsanstieg oder auch von Förderanreizen für bauliches Energiesparen. Stichwort Bewußtsein: Dieses scheint in der Öffentlichkeit schon so weit zur Erkenntnis gewachsen, daß es zu einer fachgerechten Fassadendämmung schlicht keine Alternative gibt. Hersteller von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) trommeln mit Marketingpaketen, knackiger Endverbraucheransprache („Wer jetzt nicht dämmt, ist selber schuld“), Energie-Spar-Planern und wärmenden Info-Schriften. Auch für das verarbeitende Maler- und Lackiererhandwerk bedeutet Wärmedämmung längst keine Nische mehr, sondern handfeste Existenz. Mit über 14 Prozent am Tätigkeitsbild folgt das energetische Arbeiten nach den reinen Maler- und Tapezierarbeit ...

ML 11-06 40 Ihre Rechtsfragen aus der Praxis
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aus der Praxis

Alkoholkranker Mitarbeiter Frage: Ich habe einen Mitarbeiter, der Alkoholiker ist. Seine Leistungsfähigkeit läßt nach, er hat erhöhte Fehlzeiten und ist unpünktlich. Was kann ich machen, um das zu ändern Andreas Becker: Der Umgang mit vermutlich alkoholkranken Mitarbeitern stellt den Betriebsinhaber vor ein Problem. Der Verstoß gegen ein betriebliches Alkoholverbot kann zu einer verhaltensbedingten Kündigung führen. Regelmäßiger Alkoholkonsum mit einer Abhängigkeit, ist als Erkrankung anzusehen. Hier kann es nur zu einer Kündigung kommen, wenn der Mitarbeiter trotz Ermahnungen und Therapiemöglichkeiten kein Interesse an seiner Heilung zeigt. Frage: Ich möchte den Mitarbeiter, der seit vielen Jahren bei mir beschäftigt ist, jedoch nicht gleich entlassen. Welche Möglichkeiten habe ich Andreas Becker: Sie müssen sich mit dem Mitarbeiter über die Probleme, die durch den Alkoholkonsum entstehen, unterhalten. Ein erstes Gespräch sollte vertrau ...

ML 11-06 45 Was bedeutet eigentlich GAEB
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Was bedeutet eigentlich

GAEB Mehr als der kleinste gemeinsame Nenner Die Datei-basierenden Schnittstellen zwischen Handwerker-Programm und Lieferanten sind in die Jahre gekommen. Seit Jahren bemühen sich viele Köche um neue Standards in der Datenkommunikation – und verdarben bislang häufig den Brei! Jetzt kommt Bewegung in den Markt! Nach schwierigen Anfangsjahren hat GAEB (das steht für „Gemeinsamer Ausschuß Elektronik im Bauwesen“) auf Basis der XMLInternetsprache die beste Zukunft. Zwar hatte die GAEB-Initiative der Bundesregierung zunächst die Öffentliche Hand und ihre Ausschreibungen im Auge, doch spätestens seit der Softwareverband der Baubranche BVBS in den GAEB-Gremien für die Bau-Softwarehäuser mitspricht, werden Programmierung und Bedienung der GAEB-Schnittstelle immer praxisgerechter. Das Ziel: Den Bauprozeß ganzheitlich von der Ausschreibung bis zur Auftragsabwicklung und Materiallogistik auf dem PC abbilden. Innovative Softwarehäuser begleit ...

ML 11-06 46-51 Reaktionen der Natur
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Reaktionen der Natur Im Gespräch mit Jochen Stotmeister, Vorstandsvorsitzender der Sto AG

Vor einigen Wochen wurde mit dem Motto „Innovation als Erlebnis“ in Stühlingen das neue Besucher- und Informationszentrum der Sto AG als sog. „Sto-Infofabrik“ einer internationalen Öffentlichkeit präsentiert. In das wahrhaft stilvolle und mehr als gelungene Umnutzungskonzept eines ehemaligen Produktionsgebäudes wurden dabei zwei historische Kalkbrennöfen aus dem Jahre 1897 integriert, die dem Gebäude eine markante Form verleihen. Zur Eröffnung der „Infofabrik“ sprach DER MALER mit Jochen Stotmeister u. a. auch über eine Zweigleisigkeit im Vertriebsweg, Markt- und Umsatzentwicklungen, Kernkompetenzen, Systemgedanken und die aktuelle Preis- und Nachfragesituation. DER MALER: Herr Stotmeister, die Sto-Gruppe baut parallel zum etablierten Direktvertrieb an das Fachhandwerk einen zweiten Vertriebsweg mit Fachhandels-Linien auf. Eine Entwicklung, die beim Handwerk nich ...

ML 11-06 52-53 Ein Haus sieht Rot
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Ein Haus sieht Rot Fassadengestaltung an einem Einfamilienhaus in Hofheim/Taunus Einfamilienhäuser sind eine ganz besondere Herausforderung für die planenden Architekten und bewegen sich als Bauaufgabe immer an der Grenze zur Dienstleistung. Bauherren möchten – völlig zu Recht – ihre ganz persönlichen Wohnvorstellungen in den eigenen vier Wänden wiederfinden. Im Idealfall begegnen sich die Handschrift des Entwerfers und die Vorlieben des Bauherrn und es entsteht ein individuelles Wohnhaus mit Charakter. So geschehen in Hofheim am Taunus; die Aussage des streng kubischen und ganz dem Geist der klassischen Moderne verpflichteten Gebäudes wird durch den Einsatz von Farbe und Wärmedämmung neu definiert und erweitert. Abb. oben: Die Südfassade ist durch zweigeschossige Einschnitte plastisch ausgebildet. Der Bereich der Sommerküche ist mit einer Fassadenverkleidung aus Naturwerksteinplatten versehen.

Dem Untergeschoß ist ein Lichthof vorgelagert. Er ist Ausgang ...

ML 11-06 54-55 In drei Toenen
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In drei Tönen Betonsanierung: Terrassenhaus in Darmstadt Zu den beliebtesten Wohnlagen Darmstadts zählt das „Komponistenviertel“, das wegen seiner Straßennamen so genannt wird. 1972 entstand hier ein siebengeschoßiges Terrassenhaus mit 127 Eigentumswohnungen. Gebaut wurde es aus 20 bis 30 cm dickem Leichtbeton sowie aus Schwerbeton für die tragenden Bereiche des Gebäudes. Das Terrassenhaus umfaßt rund 6 600 m2 Wohnfläche. Für seine nötig gewordene Schutzbeschichtung war eine besonders lange Haltbarkeit gefordert. Dipl.-Ing. Jörg Krekeler (IBF-Bauforschung, Mühlheim), der für die Planung und Überwachung der umfangreichen Renovierungsmaßnahmen verantwortlich war, sagt dazu: „Anfang der 80er Jahre wurde der Sichtbeton erstmalig mit einem elastischen Beschichtungssystem vor der Witterung geschützt. Rund 18 Jahre danach war dieses „erschöpft“, so daß eine erneute Schutzmaßnahme erforderlich war. Der Hersteller sollte für eine Haltbarkeit von über zwanzig Jah ...

ML 11-06 56-60 Geht voll ins Auge
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Geht voll ins Auge Geschichte der Illusionsmalerei In Mitteleuropa wurden Hauswände stets verputzt und bemalt, eine Tradition, die sich bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurückverfolgen läßt. Bei den Fachwerkwänden luden die Gefachflächen zur Bemalung ein, bei den Fassaden der Steinhäuser die Wandflächen zwischen den Öffnungen und Gesimsen. Die Bemalung der Gebäude erfolgte sowohl außen als auch innerhalb der Räume. [1] Heute hat die Illusionsmalerei neue Wände erobert: Hier finden wir sie in Schwimmbädern und Wellness-Zentren, als Wandmalerei für Gastronomie, Ladenbau und Supermärkte und schließlich häufig als Gestaltungselement für Innenarchitektur, aber auch an Fassaden, um deren gestalterische Leere zu füllen. Handwerker, die solche Malereien anbieten, werben häufig mit Sätzen, wie etwa diesem: „Mein Anliegen ist es, mit Wandmalereien Träume zu erfüllen”. Eine Trompe l’œil – Wirkung als beabsichtigte Augentäuschung illusionistischer Malereien wird v ...

ML 11-06 61 Namen und Personen
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Namen & Personen Ehrungen für Wilhelm Erfurt Der Tapetenfabrikant Wilhelm Erfurt erhielt aus den Händen von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Rüttgers hob besonders die außergewöhnliche Fürsorge Wilhelm Erfurts für seine Mitarbeiter während der Unternehmensleitung der Erfurt & Sohn KG von 1952 bis 1998 hervor. Hierzu nannte er beispielhaft das Bereitstellen von Werkswohnungen, „Sommerfrische“-Projekte für Werksarbeiterkinder, die Gründung von Betriebssportgruppen sowie die Initiierung eines Unterstützungsvereins für in Not geratene Mitarbeiter. Darüberhinaus habe sich der Unternehmer stets durch seine engagierte Heimatverbundenheit zu Schwelm im wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und umweltpolitischen Sinne ausgezeichnet. Hierfür bedankte sich die Stadt Schwelm, mit der das Unternehmen Erfurt & Sohn seit seiner Gründung vor 179 Jahren eng verbunden ist, bei Wilhelm Erfurt mit einer selten vergebe ...

ML 11-06 62-63 Termine und Veranstaltungen
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Termine & Veranstaltungen Verbandstag Rheinland-Pfalz Im Fachverband Farbe Gestaltung Bautenschutz RheinlandPfalz haben sich 939 Maler- und Lackierbetriebe – darunter 23 Neuzugänge in 2006 – und 25 Innungen zusammengeschlossen. Landesinnungsmeister Gerhard Stammwitz auf dem 6. Verbandstag in Bad Kreuznach: „Das Handwerk ist einer der wichtigsten stabilisierenden Faktoren in der Gesellschaft der Bundesrepublik. Aber das Bewußtsein von und über Mittelstand ist noch nicht in der Bevölkerung angekommen.“ In seiner Rede hatte Stammwitz auf die Gründung des Verbandes als „Rheinpfälzer Verband der Tüncher“ vor 100 Jahren hingewiesen. Schon damals habe man das Handwerk als Stabilitätsfaktor einer Gesellschaft erkannt. Der aktuellen Wirtschafts- und Sozialpolitik stehe Stammwitz kritisch gegenüber und formulierte Weiterentwicklungen des Begriffs „Große Koalition“: Große Erwartung, Großes Durcheinander, Große Ernüchterung, Große Enttäuschung. Stammwitz: „Wie g ...

ML 11-06 64-65 Firmen und Produkte
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Firmen & Produkte Neue kaufmännische Software Die Sage Software GmbH & Co. KG, Frankfurt, Anbieter kaufmännischer Software für Handwerksbetriebe, bietet mit „HWP 2007 Stuck & Farbe“ eine neue kaufmännische Software speziell für Maler, Lackierer und Stuckateure an. Da Büro- und Verwaltungsarbeit oft sehr zeitintensiv ist, berücksichtige die Software alle Arbeitsvorgänge, die für Maler, Lackierer und Stuckateure in der täglichen Arbeit anfallen. In der Software sind alle wichtigen Funktionen für ein Projekt- und Ver-

waltungsmanagement enthalten. Angebote, Rechnungen, Serienbriefe oder Kalkulationen lassen sich so in kürzester Zeit professionell realisieren. Dabei sind die Funktionen speziell auf die Anforderungen von Malern, Lackierern und Stuckateuren zugeschnitten. So bietet beispielsweise die Aufmaß-Schnellerfassung den direkten Zugriff auf alle in einem Projekt eingegebenen Informationen zum Aufmaß. Mithilfe zahlreicher Komfortfunktionen läßt sich d ...

ML 11-06 6-7 Nachrichten
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Nachrichten GHM übernimmt die OPTI

werksmesse, Dach + Wand oder auch die FARBE (im Wechsel mit Köln).

Die Gesellschaft für Handwerksmessen mbH (GHM), München, gehört mit sechs Veranstaltungen am Messestandort München, fünf Veranstaltungen im erweiterten nationalen und internationalen Rahmen und je einer Gemeinschaftsbeteiligung in Mailand und Bozen als Spezial-Messeveranstalter für kleine und mittlere Unternehmen innerhalb der zurückliegenden 14 Monate zur Spitzengruppe der Messeorganisationen in Deutschland.

Neu hinzu kommen im Jahr 2007 vom 14. bis 16. Januar erstmals die SME Expo & Conference in Dubai – eine Messe für Ausstatter von kleinen und mittelständischen Firmen im Nahen Osten – und vom 7. bis 10. März die metall München, eine Europäische Fachmesse für Metallbearbeitung in Industrie und Handwerk.

Darunter finden sich Veranstaltungen wie die Heim + Handwerk, die Internationale Hand-

Franz Reisbeck ...

ML 11-06 8-11 Fluch oder Segen
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MANAGEMENTPRAXIS

Fluch oder Segen Mitarbeiter als Mitunternehmer – Mitbestimmung im Malerhandwerk Die verschiedenen Möglichkeiten der Ertragssteigerung und der daraus resultierenden Existenzsicherung im Maler- und Lackiererhandwerk durch unterschiedliche, rechtlich mögliche Einflußnahme im Lohnbereich ist seit vielen Jahren ein immer wiederkehrendes Thema. Der Gedanke an sich ist ja nicht unbedingt neu. Viele Möglichkeiten wurden bereits in einigen Unternehmen ansatzweise versucht umzusetzen. Viele wollen es – einige probieren es – doch die meisten sehen immer noch ein zu großes Problem in der Umsetzung. Erfolgsergebnisse zeigen sich teilweise in der Automobilbranche, bei verschiedenen Dienstleistern und bei wenigen Handwerksbetrieben. Gerade auch im Handwerk ist die Mitarbeiterbeteiligung seit langem ein nicht mehr zu übersehendes Argument, die Effektivität des Unternehmens positiv zu beeinflussen.

Aus einer Studie eines renommierten Institutes, ...
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