Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2012/02_12
  • Fachzeitschriftenarchiv

    SACHON FACHMAGAZINE SEIT 1998

    -

  • image02

    Brauindustrie

    TECHNIK UND TECHNOLOGIE DER BRAUINDUSTRIE

  • GI

    Getränkeindustrie

    GETRÄNKETECHNIK UND -TECHNOLOGIE

  • image04

    Getränke-
    fachgroßhandel

    MAGAZIN FÜR DEN GETRÄNKEFACHHANDEL

  • image05

    BBI International

    INTERNATIONALE BRAU- UND GETRÄNKEINDUSTRIE

  • image06

    BBI Español

    LATEINAMERIKANISCHE BRAU- UND GETRÄNKEINDUSTRIE

  • image07

    Der Doemensianer

    FACHORGAN FÜR DAS BRAU-, MALZ- UND GETRÄNKE- MANAGEMENT

  • image07

    Der Maler- und Lackierermeister

    FACHMAGAZIN FÜR MALER UND LACKIERER

  • image07

    Industriebedarf

    FACHMAGAZIN FÜR INDUSTRIELLEN EINKAUF UND PVH

Zeitraum:-

Verknüpfungsart:

UND ODER

Das Sachon-Archiv fand für Sie

BI 02-12 10-12 Gruene Waerme
Vorschau
„Grüne“ Wärme, „grüner“ Strom Ein Prozesskonzept für die umwelt- und ressourcenschonende Brauerei Klimaschutzauflagen, wirtschaftliche Zwänge sowie gesellschaftliche Erwartungen machen es erforderlich, die Energieversorgung einer Brauerei „nachhaltig“ zu gestalten. Schlüsselbausteine hin zu einer ökonomischen und ökologischeren Produktion sind unzweifelhaft „grüne“ Energien. Mit dem im folgenden Artikel vorgestellten Konzept kann eine Brauerei sowohl ihren thermischen als auch elektrischen Energiebedarf aus diesen regenerativen Quellen decken. Möglich wird dies durch eine durchgängige technologische Optimierung des Brauprozesses sowie der Erzeugung und Verwendung von Biogas und dem Einsatz von Solarthermie. 2011 gingen Meldungen durch die Weltpresse, welche den Fokus sehr deutlich auf die strategischen Herausforderungen ressourcenintensiver Verfahren wie dem Bierbrauen legen. So übersprang die Weltbevölkerung die Schwelle von sieben Milliarden Menschen. Z ...

BI 02-12 13 Energiemanagementsysteme
Vorschau
Energiemanagementsysteme und ihre aktuelle Bedeutung für Brauereien Für die Einführung von Energiemanagementsystemen (EnMS) in Brauereien kann es unterschiedliche Gründe geben: Zunächst die Kostenreduzierung bei stetig steigenden Energiepreisen, dann der Wunsch nach Umweltschutz, nachhaltigem Wirtschaften und die Verbesserung der Außendarstellung. Nicht zuletzt sind es aber gesetzliche Rahmenbedingungen, die eine Umsetzung von EnMS fordern. Hier sind es zunächst Erleichterungen für energieintensive Unternehmen, die über das erneuerbare Energiengesetz (EEG) von kostensenkenden Ausgleichsregelungen profitieren. Diese Ausgleichsregelungen sind unter bestimmten Bedingungen an die Einführung und Umsetzung von Energiemanagementsystemen gekoppelt. Sie gelten zunächst nach § 41 EEG für Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr mindestens 1 Gigawattstunde (GWh) Strom bezogen haben. Dieser „Grenzwert für die Strommenge pro Abnahmeste ...

BI 02-12 14-17 Wirtschaftliche Entlastung
Vorschau
Wirtschaftliche Entlastung Einsparpotenziale durch anaerobe Abwasserreinigung Die Behandlung von Abwässern durch werkseigene Abwasserbehandlungsanlagen ist in der Regel deutlich wirtschaftlicher als die Einleitung in kommunale oder Verbandskläranlagen. Die Anwendung der Anaerobtechnik in der industriellen Abwasserreinigung ist weltweit auch im Bereich der Bier- und Getränkehersteller auf dem Vormarsch. Allerdings hinkt das deutsche Brauwesen der Entwicklung noch hinterher. Im folgenden Artikel zeigt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auf, warum dies so ist. Gleichzeitig wird aber darauf hingewiesen, dass lokale Gegebenheiten im Einzelfall durchaus die Entscheidung zugunsten der Anaerobtechnik begünstigen können. ie TBP Upcon GmbH ist Ingenieurdienstleister im Bereich der anaeroben Abwasserreinigung. Unter den zahlreichen Referenzen befindet sich die größte deutsche anaerobe Abwasserbehandlungsanlage mit einem Zulauf-CSB von 90 t/d bei der Papier- und Kartonfabrik Varel.
...

BI 02-12 18-20 Bis zu sechs Achsen
Vorschau
Bis zu sechs Achsen Vollautomatische Keg-Verarbeitung bei der Brauerei Ustersbach Fünf verschiedene Kegs von 20 bis 50 Liter hat die Brauerei Ustersbach im Sortiment. Abgefüllt werden darin entweder eines von sechs Bieren oder eines von vier verschiedenen alkoholfreien „Wita“-Getränken. Durch den kontinuierlich anwachsenden Ausstoß der Brauerei wuchs auch das Fassaufkommen, daher wurde schon vor zehn Jahren eine moderne Fassfüllerei gebaut. Letztes Jahr hat sich die Brauerei für einen Keg-Roboter aus dem Hause Beyer entschieden. Im Interview mit der BRAUINDUSTRIE beschreibt Til Beyer, Geschäftsführer Beyer Maschinenbau, die Besonderheiten der Maschine. BRAUINDUSTRIE: Herr Beyer, beschreiben Sie bitte die „Keg-Landschaft“ der Brauerei Ustersbach. Til Beyer: Die Brauerei Ustersbach hat insgesamt über 20 000 Fässer im Umlauf, abgefüllt werden das Urhell, die Hauptmarke Export, HefeWeißbier und dunkles Weißbier, ein altbayerisches Dunkles sowie das Zwickel-Bier. Im B ...

BI 02-12 21 Humulus lupulus
Vorschau
Humulus lupulus ... ... und andere bittere Wahrheiten Hopfen von Down Under Hopfen klettert in der nördlichen Hemisphäre am Draht im Uhrzeigersinn der Sonne entgegen. Und in Australien ist das dann wohl entgegen dem Uhrzeigersinn, oder Nein, auch da wächst der Hopfen im Uhrzeigersinn nach oben. Und dafür gibt es gleich zwei Erklärungen: Die erste ist, dass der Hopfen unabhängig von der Coriolis-Kraft wächst, die man für das bekannte Phänomen der umgekehrten Wirbel auf der Südhalbkugel verantwortlich macht. Die zweite ist, dass Australier die gleiche Uhr verwenden wie wir! Doch nun etwas ernsthafter dazu, wie der Hopfen nach Australien kam.

Die Anfänge Der Hopfenanbau in Australien ist eng mit der Besiedlung des Kontinents am Ende des 18. Jahrhunderts verknüpft. Vermutlich begann der Siedler John Boston 1794 mit dem Bierbrauen, allerdings stand ihm kein Hopfen zur Verfügung und der Genusswert des Bieres war mäßig. Daher wurde in der englischen Heimat Hopfen ...

BI 02-12 22-24 Qualitaetssicherung und
Vorschau
Qualitätssicherung und Sorgfaltspflicht Die Prozesse der Keg-Abfüllung sollten regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden Wenn man die Beschreibung der Prozesse der Keg-Abfüllung im Qualitätshandbuch der Betriebe betrachtet, ist es häufig schwierig, eine kontinuierliche Verbesserung der Prozesse zu erkennen. Viele Keg-Abfüllanlagen sind sehr alt und die Maßnahmen zur Sicherung der Produktqualität sind selten auf einem aktuellen Stand. Diese Untätigkeit wird häufig damit begründet, dass man kaum Reklamationen und „eigentlich“ keinerlei Probleme habe. Wer nicht auf Vorschriften oder Gerichtsurteile warten möchte und für den Qualitätssicherung nicht weiße Kittel sind, die die Produktion stören, der sollte auch die Prozesse in der Keg-Abfüllung regelmäßig auf den Prüfstand stellen. ie Keg-Abfüllung war Ende der 1970er-Jahre häufig die modernste und innovativste Abteilung der Brauerei. Vor Einführung der Kegs war die Schwankhalle die Brauereiabteilung mit d ...

BI 02-12 25-27 Neue Perspektiven
Vorschau
Neue Perspektiven Wege zu besserer Fassbierqualität Seit es Schankanlagen gibt, verändern viele von ihnen den Biergeschmack. Gründe hierfür sind meist Hygienemängel. Das Bier wird auf dem Weg vom Fass zum Zapfhahn kontaminiert, der Fassinhalt wird durch zurückfließendes Bier infiziert. Falsche Anlagentechnik und/oder ungenügende Reinigung erleichtern die Ansiedlung sowie das Wachstum von Keimen. Sicherlich können und müssen in einer Schankanlage keine sterilen Verhältnisse herrschen. Eine Beeinflussung des Biergeschmacks sollte aber keinesfalls toleriert werden. erade in Deutschland sind seit Jahren Bestrebungen im Gange die Hygienesituation zu verbessern. Der Arbeitskreis „Schankanlagen“ im Deutschen Brauer-Bund nimmt Einfluss auf die hygienegerechte Gestaltung von Bauteilen und die richtige Konzeption von Anlagen. Neben vielen anderen Aktivitäten hat er mit einer Vielzahl von Veröffentlichungen (http://www.brauer-bund.de/ ausschank-pflege) das Wissen rund um das Th ...

BI 02-12 28-29 Bessere Bierqualitaet
Vorschau
Bessere Bierqualität Untersuchungen zur Zapfkopfhygiene Viele Anwender stellen sich die Frage, wie in einer Schankanlage überhaupt Verschmutzungen auftreten können. Das System sei doch geschlossen und von der Brauerei komme doch nur frisches Bier, so häufig getroffene Aussagen. Mit diesen „Totschlag“-Argumenten machen es sich viele jedoch zu einfach und zeigen keine große Kenntnis über den Zusammenhang der Vorgänge.

s ist hinreichend bekannt, dass sich – abhängig von der Jahreszeit – mehr oder weniger viel Keimfracht in der Luft befindet. Dies ist ganz natürlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es lässt sich dabei auch eine breite Mischung von verschiedenen Keimen finden. In einem sterilen Reinraum könnte dieser Einflussfaktor ohne schlechtes Gewissen vernachlässigt werden. Da in einer Getränkeschankanlage dies jedoch die Kosten-Nutzen-Schwelle überschreiten würde, spielt dieser Faktor eine wichtige Rolle.

In einer ersten Arbeit ...

BI 02-12 30-31 Selbstzapfen als Event
Vorschau
Selbstzapfen als Event Neue Wege im Fassbierausschank Es ist das altbekannte Lied: Der Markt für Fassbier in der klassischen Gastronomie schrumpft stetig. Absenkungen der Promillegrenze, Rauchverbote und ein sich wandelndes Freizeitverhalten lassen die Umsätze in den Wirtshäusern schwinden. Um diesen Trend entgegenzusteuern, werden von den Gastronomen immer wieder neue und innovative Konzepte erdacht und umgesetzt, teilweise mit dem Versuch auch ein jüngeres Publikum anzusprechen.

in Beispiel unter vielen ist die Idee, den Gast vollständig am Fassbiergenuss teilhaben zu lassen, indem man ihm auch die Möglichkeit gibt, sein Getränk selbst am Tisch zu zapfen. Noch ist dieses Konzept nicht sehr weit in Deutschland verbreitet, aber ein Trend hierzu ist deutlich erkennbar. In Berlin, unweit des Alexanderplatzes, hat im Jahre 2010 als einer der Vorreiter ein Lokal mit dem schlichten Namen „The Pub“ eröffnet, in dem die Kunden an 15 Tischen ihr eigenes Bier aus jewei ...

BI 02-12 32-33 Keine Eintagsfliege
Vorschau
Keine Eintagsfliege Möglichkeiten einer regionalen Rohstoffversorgung von Braugerste bzw. Malz Warum machen sich Brauereien in neuerer Zeit Gedanken um den Bezug von Rohstoff aus der Region – wie auch immer die Region zu definieren sei Der wichtigste Grund dafür ist vorrangig die Versorgung hinsichtlich Menge, Qualität und Preis sicherzustellen. Rückläufige Anbauflächen für Braugerste, staatliche Förderungen zum Energiepflanzenanbau, zunehmende Spekulationen auf den Rohstoffmärkten und damit auch eine hohe Volatilität der Rohstoffpreise erschweren die Planungs- und Versorgungssicherheit für die Brauereien. Gleichzeitig lassen sich noch weitere Gründe ausmachen, die den Ausschlag für die Entscheidung für einen regionalen Rohstoffbezug geben können. Marketing-Strategien, die den Schwerpunkt auf Regionalität des Produktes Bier und seiner Rohstoffe legen, können sinnvollerweise so ein Bezugsmodell begleiten. er Durchschnitts-Verbraucher gewichtet mittlerweile die regio ...

BI 02-12 34-36 Ein komplettes Programm
Vorschau
Ein komplettes Programm Generox™ Tube Reactor – Neues Chlordioxid-Herstellungsverfahren Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Chlordioxid vor Ort sicher und der Anwendung entsprechend herzustellen. Für die mikrobiologische Kontrolle in der Brauindustrie hat die Firma Ashland mit dem Generox™ Tube Reactor ein neues Chlordioxid-Herstellungsverfahren entwickelt – ein komplettes Programm zur sicheren und ökonomischen Biozidbehandlung von wasserführenden Systemen.

asser ist ein essenzieller Teil in Produktionsprozessen in der Brau- und Getränkeindustrie. Dort ist die Reinheit und die hygienische Unbedenklichkeit des Wassers ein Hauptanliegen, denn es kommt in Kontakt mit den Produkten, die letztendlich verzehrt werden. Darüber hinaus kann eine ungünstige Wasserbeschaffenheit einen negativen Einfluss auf die Verpackung der Produkte haben, was zu einer Schädigung der Marke führen kann.

W

Der Ausdruck „Biofilm“ Obwohl in der Regel auf di ...

BI 02-12 37 Horst Dornbusch
Vorschau
HORST DORNBUSCH AUS DEN USA BRA

Bier ist eine „neue Religion“ in den USA Hier ist ein Paradox: Unter den volumenmäßig größten Biernationen der Welt haben die Deutschen die wohl älteste Bierkultur, die sich ja nachweislich bis auf die vorchristlichen Kelten und Germanen zurückverfolgen lässt. Jedoch haben es heute trotz dieser einmaligen Biertradition viele Brauereien, besonders die mittelständischen, in Deutschland schwer, einen Markt mit gesunden Margen zu finden; und den deutschen Verbraucher scheint die Not der Brauer kaum zu stören! In den USA, wo die Bierkultur – wie das Land selbst – noch sehr jung ist, ist stattdessen genau das Gegenteil der Fall. Dort geht es besonders den kleinen bis mittelgroßen CraftBrauereien blendend. Nach Angaben der Brewers Association können die meisten in diesen Tagen kaum genug Bier herstellen; und das Craft-Segment wächst unaufhaltsam. Es gibt gegenwärtig über 1 800 US-amerikanische Craft-Brauereien; weitere 750 si ...

BI 02-12 38-41 Biofilme in Kuehlkreislaeufen
Vorschau
Biofilme in Kühlkreisläufen Nachhaltige Bekämpfung durch Katalysatortechnik Ohne Gegenmaßnahmen entstehen in wasserführenden Systemen wie Kühlkreisläufen schnell Biofilme. Sie schädigen Werkstoffe, verringern die Energieeffizienz und gefährden Hygiene und Betriebssicherheit. Herkömmliche Verfahren zur Biofilmbekämpfung sind kostenintensiv und aggressiv zu Material und Umwelt. Eine wirtschaftliche und zugleich schonende Alternative ist die nachhaltige Eliminierung von Biofilmen durch katalytisch erzeugte Biotenside. Die Effektivität der VWS MOL® -Katalysatortechnologie hat sich unter anderem bei Anwendungen in der Getränke- und Lebensmittelindustrie bewährt.

ie Vermeidung und Bekämpfung von Biofilmen (Fouling) in wasserführenden Systemen ist eine grundlegende Aufgabe in der Getränkeproduktion. Eine geeignete Werkstoffauswahl kann unerwünschte mikrobiologische Vorgänge temporär zurückdrängen, nicht jedoch vollständig eliminieren. Durch sogenannte „ ...

BI 02-12 3 Unter der Obhut des Staates
Vorschau
BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

Unter der Obhut des Staates Mit immer neuen Gesetzen und Vorschriften beabsichtigt die Bundesregierung gegen Probleme wie Alkohol- und Nikotinsucht vorzugehen, zum Beispiel zeitliche Alkoholverkaufsverbote in Baden-Württemberg, Nichtraucherschutzgesetz oder jüngst die Einführung eines Alkoholverbots im Hamburger Personenverkehr im Herbst 2011. Kurze Zeit später (Dezember 2011) zog die Stadt München nach und verbot in der Münchner S-Bahn den Konsum von Alkoholika. Es stellen sich mit jedem neuen gesetzlichen Einschnitt immer wieder die Fragen, wie viel Reglementierung macht überhaupt Sinn, wie weit sollen Gesetze eigentlich reichen und vor allem, lassen sich mit diesen wirklich die Wurzeln der Probleme bekämpfen Gerade das Verbieten von Alkoholika in öffentlichen Nahverkehrsmitteln deckt die Unsinnigkeit von so manchen Gesetzen (gerade in unserer Branche) auf: realitätsfern mit der Konsequenz der weiteren ...

BI 02-12 42-43 Doemens News
Vorschau
Liebe Leserinnen, liebe Leser das Institut der Deutschen Wirtschaft sieht die Weltwirtschaft auf solidem Weg und die Eurokrise als nahezu gemeistert an – so der „iw-dienst“ in seiner Januar-Ausgabe. Dann wäre ja für 2012 alles im Lot, soweit uns die politischen Querelen um den Bundespräsidenten, die Saarlandregierung oder ähnliches politisches Gezänk nicht das Tagesgeschäft verdrießen. Aber es ist sicher nicht politisches Gezänk, welches der Getränkebranche auch dieses Jahr das Leben schwer machen wird, sondern die nach wie vor extremen Wettbewerbsverhältnisse im Handel, die weiter sinkende Nachfrage in der Gastronomie und der durch Überkapazitäten weiterhin ungemeine Preisdruck auf die Abgabepreise. Wichtige Fragen wie die Mehrwegsortierung bei anhaltendem Trend zur Individualflasche werden Hersteller und Fachgroßhandel lösen müssen, will man in Sachen Mehrweg glaubwürdig und vor allem für den Handel attraktiv bleiben. Kann man sich diesen Dauerproblemen über ...

BI 02-12 44 Getraenke-Innovationen
Vorschau
GETRANKE-INNOVATIONEN Malzmühle braut Gourmetbier

Nürnberger Pils von Tucher

Die Kölner Familienbrauerei zur Malzmühle behauptet sich nach eigenen Angaben als beliebte Hausbrauerei im Wettbewerb gegen die großen Kölschmarken sowie bundesweiten Pilsmarken. Mit dem neuen Gourmetbier „Von Mühlen“ verbindet die Haus- und Traditionsbrauerei den aktuellen Trend zu hochwertigen Bieren mit der eigenen Kernkompetenz.

Das neue Nürnberger Pils von Tucher wird mit dem PremiumHopfen „Saphir“ bei – 1°C extra kaltgehopft veredelt, wie es heißt. Nur so blieben besonders empfindliche Aromen erhalten, die beim Würzekochen verdampfen würden. Die Vermählung der so gewonnenen feinen Hopfenaromen mit dem Pilsener Bier geschieht dann in einer nachgelagerten, zusätzlichen Reifezeit. So soll eine verführerisch milde, zugleich feinherbe Bierspezialität nach Nürnberger Brautradition entstehen.

mit original Flaschengärung aus. Auffallen ...

BI 02-12 46 Marketing und Werbung
Vorschau
MARKETING UND WERBUNG Per Klick aufs Handy Getränke bestellen „OrderDrinks“ (www.orderdrinks. de) ist die weltweit erste App zur Bestellung von Getränken und kam am 1. Dezember bundesweit auf den Markt. Der Getränke-Ring ist dabei Kooperationspartner. Die Bestellungen der „User“ werden automatisch an lokale Partnerhändler weitergegeben. Durch die Übernahme von Standardvorgaben soll der Registriervorgang einfach und intuitiv sein. Kontaktdaten, Zahlungsmodalitäten und Liefergebiet – mehr braucht ein Unternehmen nicht eintragen, heißt es. Die angebotenen Waren können über die „ge-con-Datenbank“ importiert werden.

Resultat intensiver und konstruktiver Verhandlungen bewerten beide Partner als „gewachsenen Schulterschluss“. Die Partnerschaft der Brauerei zur Messe ihrer Heimatstadt besteht schon seit mehr als 35 Jahren und wurde auch mit dem Umzug auf das Neue Messegelände 2007 fortgesetzt. „Rund 65 Messen und Veranstaltungen pro Jahr, mehr als 1, ...

BI 02-12 47 Personalien
Vorschau
PERSONALIEN Brauerbund trauert um Rudolf Haberstroh Ende Dezember 2011 ist nach langer, schwerer Krankheit der ehemalige Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes Rudolf Haberstroh verstorben. Der am 21. Juni 1929 in Zülsdorf bei Berlin geborene Journalist war 1961 als Mitarbeiter für Presse, Statistik und Werbung in den Dienst des Bayerischen Brauerbundes eingetreten. 1969 ernannte

Mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch den Bundespräsidenten auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten wird insbesondere das in Jahrzehnten zählende Wirken Dr. Goltermanns an der Spitze des Mittelstandsausschusses des Deutschen Brauer-Bundes, im Präsidium des Bundesverbandes, darunter von 1999 bis 2002 als dessen Vizepräsident, sowie in Beirat und Präsidium des Bayerischen Brauerbundes gewürdigt.

Peter Hahn wiedergewählt Rudolf Haberstroh †

ihn das Präsidium zum Geschäftsführer des Verbandes. Sein besonderes Engagement galt den B ...

BI 02-12 48-49 Aus der Zulieferindustrie
Vorschau
AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE Das Trinkgefäß als Botschafter

sätzen auch weitere Produkte des Segments GEA Refrigeration Technologies, zum Beispiel Froster.

Mit dem neuen Sahm QR iPrint soll sich der Getränkeindustrie ein attraktiver Kanal für eine gezielte Kommunikation mit den relevanten Zielgruppen eröffnen, wie zum Beispiel die Verlinkung auf eine Homepage oder einen OnlineShop sowie auf Veranstaltungshinweise, Gewinnspiele oder Sequenzen aus Werbespots.

GEA verzichtet übrigens nicht auf den traditionsreichen Namen „Grasso“: Er lebt von nun an als Produktmarke in den Bezeichnungen von Kompressor-Serien, Aggregaten und Flüssigkeitskühlsätzen weiter.

Das Unternehmen will seinen Kunden damit die Chance bieten, einen neuen Kommunikationskanal zu erschließen, der einen kontinuierlichen und tagesaktuellen Austausch mit den Zielgruppen ermöglicht – das Glas wird zum interaktiven Markenbotschafter.

Um seinen Kunden ...

BI 02-12 6-8 Kurz berichtet
Vorschau
KURZ BERICHTET Gesellschafterwechsel bei der Trinks Gruppe Dem Getränkefachgroßhändler Trinks steht ein Gesellschafterwechsel ins Haus: Die Radeberger Gruppe, die 25 Prozent an der Trinks Gruppe hält, verkauft ihre Anteile an die Bitburger Braugruppe, die mit Eintritt dieser Transaktion zum vierten gleichberechtigten Gesellschafter neben den bestehenden Anteilshaltern Krombacher Brauerei, Warsteiner Brauerei sowie Nestlé Waters wird. Der Kauf wird – vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden – voraussichtlich im ersten Quartal 2012 in Kraft treten; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Trinks Gruppe beschäftigt ca. 1 300 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit ihnen einen Umsatz von ca. 1 Mrd. Euro.

„Die Pfungstädter Brauerei zukunftsfähig machen“ Ab dem 1. April 2012 wird die bislang in Pfungstadt gebraute und in Sachsen-Anhalt vertriebene Marke „Sachsenkrone“ an drei Standorten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen produziert ...

BI 02-12 9 Trendbarometer
Vorschau
BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER

Der deutsche Verbraucher – ein positiv eingestellter Konsumbürger! as gerade angebrochene Jahr 2012 wird sicher nicht einfach – doch Grund zum Pessimismus besteht nicht. Der deutsche Arbeitsmarkt ist gesund, die Zahl der Arbeitslosen sinkt und die während der letzten Rezession geleerten Arbeitszeitkonten sind wieder gut gefüllt. Über Jahrzehnte hatte sich eine hohe Sockelarbeitslosigkeit in Deutschland aufgebaut, die just in dem Jahr ein gutes Stück abgebaut wurde, als die Arbeitslosigkeit in anderen Ländern zunahm. Es war das Jahr mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit 20 Jahren.

D

steigenden Absätzen, sondern ist eher steigenden Preisen, die vom Verbraucher auch gezahlt wurden, geschuldet. Insbesondere im Discountsektor war ein deutlicher überproportionaler Preisanstieg von ca. 4 % zu verzeichnen, während sich die Vollsortimenter eher zurückhielten (+ 1 %). Für den Getränkesektor wird die Umsatz ...
Einzelne Ausgaben durchsuchen
Sachon-Fachmagazine: Chronologischer Überblick

Brauindustrie
2015 | 2016 | 2017

01_12 | 02_12 | 03_12 | 04_12 | 05_12 |
06_12 | 07_12 | 08_12 | 09_12 | 10_12 |
11_12 | 12_12

Getränkeindustrie
2015 | 2016 | 2017

1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |
2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |
2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017

Getränke-
fachgroßhandel
2015 | 2016 | 2017

1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |
2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |
2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017

BBI International
2015 | 2016 | 2017

2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 |
2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 |
2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 |
2015 | 2016 | 2017

BBI Español
2015 | 2016 | 2017

2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 |
2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 |
2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 |
2015 | 2016 | 2017

Getränkering-Aktiv
2003 | 2004 | 2005

1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |
2003 | 2004 | 2005

Der Doemensianer
2014 | 2015 | 2016

1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |
2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |
2013 | 2014 | 2015 | 2016

Der Maler- und Lackierermeister
Zu den Mitteilungen

1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |
2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |
2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 |
Mitteilungen

Industriebedarf
2015 | 2016 | 2017

2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 |
2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 |
2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 |
2015 | 2016 | 2017

www.brauindustrie.deMediadaten
Impressum | Kontakt Verlag W. Sachon GmbH+Co.KG • Schloss Mindelburg • 87719 Mindelheim