Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2012/04_12
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

BI 04-12 10-12 Wiederbelebtes Verfahren
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Wiederbelebtes Verfahren Die Kalthopfung – Grundsätzliches und Techniken Die Kalthopfung beziehungsweise das Hopfenstopfen war in Deutschland schon fast in Vergessenheit geraten und wurde jetzt von „Craft Brewers“ in den USA wieder in Erinnerung gerufen. Diese haben in den letzten 20 bis 25 Jahren damit begonnen Biere zu produzieren, die sich bezüglich Bittere und Hopfenaroma deutlich von den handelsüblichen Bieren abgrenzten. Mehr als 1800 Craft-Brauereien beweisen den enormen Erfolg und diese Entwicklung ist anscheinend noch lange nicht am Ende, da weitere 750 Anlagen bereits in Planung sind [1]. Dieser beachtliche Trend weckte auch in Deutschland wieder Interesse am „Hopfenstopfen“. ei einem stagnierenden Biermarkt sieht man eine Chance, durch vollkommen neue Geschmacks- und vor allem Aromavarianten wieder mehr Interesse am Bier zu wecken und dieses beim Verbraucher als Spezialität zu positionieren.

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Was versteht man unter Kalthopfung Hopfen ...

BI 04-12 13 Humulus Lupulus
Vorschau
Humulus lupulus ... ... und andere bittere Wahrheiten Hopfen – Freund oder Feind der Geschmacksstabilität Kaum ein Thema beschäftigt die Brauwissenschaft so stark wie die Geschmacksstabilität, und das seit über 100 Jahren! Allerdings sind die Brauer auch fast die Einzigen, die darauf erpicht sind, den Geschmack eines frisch abgefüllten Bieres so lange wie möglich zu erhalten. Die Winzer würde ein solches Vorhaben schütteln! Was passiert eigentlich geschmacklich mit dem Bier nach der Abfüllung und welche Rolle spielt der Hopfen dabei Hauptverdächtiger in puncto Geschmacksstabilität ist der Sauerstoff. Er gilt allgemein als der Feind des Bieres, ist er doch in eine Reihe von Reaktionen während der Bierlagerung verwickelt. Altert ein Bier geschmacklich, zeigt sich das in einer veränderten Bitterintensität und abnehmenden Bitterqualität, einem intensiveren Süßgeschmack und durch die Entstehung von typischen sogenannten Alterungsgeschmäckern wie oxidiert, nach Pappe, b ...

BI 04-12 14-17 Ein chemisch physikalischer
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Ein chemisch-physikalischer Erklärungsansatz Neue Erkenntnisse zum Mechanismus der Kältetrübung Im Zusammenhang mit der Trübungsanalytik wird in der Brauwissenschaft immer von zweierlei Erscheinungsformen der kolloidalen Trübung gesprochen: einer Kälte- sowie einer Dauertrübung [1-4]. Einschlägige Literatur beschreibt die Kältetrübung dabei stets als Vorstufe der Dauertrübung [5 -8]. Aufgrund von Ergebnissen eines Langzeit-Forciertests wird diese Lehrmeinung nun infrage gestellt. Die Daten belegen, dass die Kältetrübung als ein Vorläufer der Dauertrübung auszuschließen ist. Die Autoren begründen das Phänomen der Kältetrübung vielmehr anhand des Wasseraustritts aus Proteinen. Im Folgenden werden die Ergebnisse der künstlichen Bieralterung sowie die abgeleiteten Erkenntnisse präsentiert. Jean Titze Senior Research Scientist am University College Cork in Irland und Lehrbeauftragter an der Hochschule WeihenstephanTriesdorf, befasst sich seit mehreren Jahren mit Frag ...

BI 04-12 18-21 Was wirklich zaehlt
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Was wirklich zählt Filtrationskosten bei der Bierklärung Die Bierfiltration steht mit der Einführung neuer Technologien zur Bierklärung wieder vermehrt im Vordergrund. Neben wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien spielt die für Deutschland ab 1. Januar 2014 gültige Düngemittelverordnung [1] eine Rolle im Hinblick auf die Filtrationsbetrachtung. Gesetzliche Maßgaben und eine detaillierte Kostenbetrachtung sind damit die wesentlichen Faktoren für die Technologiebewertung. Durch die unterschiedlichen Verfahren, welche heute Anwendung finden, ist die Vergleichbarkeit der tatsächlichen Kosten und Kriterien komplexer geworden, da die angebotenen Technologien grundsätzliche Unterschiede aufweisen. er folgende Beitrag beleuchtet die Kostenaspekte, welche bei einer Bewertung der Bierfiltration zu berücksichtigen sind. Kosten zur chemisch-physikalischen Stabilisierung, zu mikrobiologischer Stabilisierung und zur Partikelabscheidung sowie der Einsatz von Enzymen zur Filtration ...

BI 04-12 22-24 Das Sudhaus und der
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Das Sudhaus und der Wettbewerb Ressourcenschonung mit einem 30-hl-Sudwerk und adäquater Ersatz für ein fast 80 Jahre altes Kühlschiff Mit dem Ziel, den intelligenten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auszubauen und dabei insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zu fördern, hat die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen schon 2009 dazu aufgerufen, Projektskizzen für den Wettbewerb „Ressource.NRW“ einzureichen. Auch die Vormann-Brauerei in Hagen-Dahl, eine kleine Brauerei mit vier Beschäftigten und seit 1877 in Familienbesitz, beteiligte sich an diesem Wettbewerb mit dem Vorhaben, das fast 80 Jahre alte Sudhaus durch modernste Technik zu ersetzen. Sparsam „wie die Großen der Branche“ war die Aufgabe und man wollte dieses Ziel erreichen, ohne technologische Einschränkungen hinnehmen zu müssen. ie Vormann-Brauerei im Hagener Ortsteil Dahl wird von Christian Vormann in vierter Generation geleitet. Idyllisch liegt das GebäudeEnsemble im Volmetal am Rande des Sau ...

BI 04-12 25 Die Zuhoererin
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Die Zuhörerin

der Achtung und der Achtsamkeit. A propos Achtsamkeit: Richtig zuhören können ist auch eine Kunst. Die Menschen spüren, ob man sie wirklich ernst nimmt.

Tamara Dragus stellt Branchenpersönlichkeiten vor

BI: Was wünschen Sie sich von Ihren Porträt-Partnern, damit ein Porträt gut gelingt

Die Getränkebranche ist eine, in der man auf inspirierende, engagierte Persönlichkeiten trifft. Das sagt die Autorin und Journalistin Tamara Dragus. Sie macht das Allerbeste aus ihren Begegnungen: In aufmerksam recherchierten, treffsicheren und ungewöhnlich persönlichen Porträts stellt sie die Menschen vor, die diese Branche ausmachen. In den nächsten drei Jahren werden in den drei Getränkefachzeitschriften des Verlages W. Sachon regelmäßig Portraits veröffentlicht. Heute lassen wir Tamara Dragus zu einem für sie ungewöhnlichen Thema zu Wort kommen: zu sich selbst.

Dragus: Dass sie mir vertrauen, möglichst of ...

BI 04-12 26-27 Der Wissensdurstige
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Der Wissensdurstige Im Portrait: Dr. Hans-Georg Eils Mit der genimmanenten Liebe des Mannes zum Bier hat er sich nie zufrieden gegeben – man könnte auch sagen: Der eine trinkt Bier, der andere studiert es. Dass Dr. Hans-Georg Eils, Geschäftsführer Technik und Logistik der Karlsberg-Brauerei Homburg und Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, sich für beide Varianten entschieden hat, verdankt er einer seiner Hauptcharaktereigenschaften: positive Neugier. „Ich möchte die Dinge verstehen“, so das Credo des wissbegierigen Mittfünfzigers, der so gar nicht dem Klischee des trockenen Technologen entspricht. ugegeben, einen promovierten Brauereitechniker habe ich mir anders vorgestellt. Irgendwie introvertierter und ein Stück weit verschroben – doch Hans-Georg Eils trotzt allen Vorurteilen: Weltoffen, direkt und äußerst humorvoll präsentiert er sich bei unserem Gespräch an einem regenreichen Dezembertag in Homburg an der Saar. Vielleicht ist er deshalb auch als erster Tech ...

BI 04-12 28-30 Vom Bottich zum ZKT
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Vom Bottich zum ZKT Die Entwicklung des Bieraromas Bei Umbauten von Gärkellern ist die Wahl der Tankform ein wichtiges Entscheidungskriterium. Hierbei spielen viele Faktoren wie zum Beispiel die baulichen Gegebenheiten im Kaltbereich, die Kapazitäten im Sudhaus etc. eine Rolle, die diese Entscheidung beeinflussen. Entschließt sich eine Brauerei von traditionellen Gärbottichen auf zylindrokonische Tanks (ZKTs) zu wechseln, stellt sich die Frage, ob das Bieraroma durch eine solche Umstellung beeinflusst wird. Dieser Artikel soll verschiedene Auswirkungen auf die Bildung von Aromakomponenten, die während der Gärung entstehen, erläutern und Aspekte aufzeigen, die es zu beachten gilt, um eine gleichbleibende Bierqualität zu garantieren. iele traditionelle Betriebe haben in der Vergangenheit von Gärbottichen auf ZKTs umgestellt – die Gründe liegen dabei offensichtlich auf der Hand. Zum einen ist das Fassungsvermögen von ZKTs im Regelfall deutlich größer. Dementsprechend kön ...

BI 04-12 31 Hintergrund
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Ein Wort zum Reinheitsgebot „Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot“ – wo dieser Satz zu lesen ist, da kann der Konsument getrost zum Glas greifen und seinen Durst mit einem zumeist herrlich erfrischenden Bier löschen. Doch wo hat dieses allgemein bekannte „Deutsche Reinheitsgebot“ seinen Ursprung Wer sich die Mühe macht in historischen Dokumenten zu recherchieren, der wird nicht fündig.

Der Ursprung des Reinheitsgebots Weithin bekannt ist, dass im Jahre 1516 auf dem Ingolstädter Reichstag eine Verordnung darüber erlassen wurde, wie das Bier in Bayern gebraut werden solle (namentlich mit drei Zutaten, Gerste, Hopfen und Wasser): das Bayerische Reinheitsgebot, die erste flächendeckende Verordnung dieser Art. Augenscheinlich fallen zwei Punkte auf, es ist in dem Text von Gerste und nicht von Gerstenmalz die Rede und Hefe wird gar nicht erwähnt. Jetzt werden diejenigen, die im Biologieunterricht aufgepasst haben, einwerfen, die Hefe sei ja erst durch Loui ...

BI 04-12 32-34 Ein Schnitt in die Moderne
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Ein Schritt in die Moderne BMF-Membranfiltersystem bei der Privatbrauerei Ustersbach Die 1605 gegründete Privatbrauerei Ustersbach Adolf Schmid KG ist ein typisch bayerischer Mittelständler mit einem breiten Produktspektrum. Insgesamt werden neun unterschiedliche Biersorten sowie verschiedene Erfrischungsgetränke hergestellt. Während die Weizenpalette unfiltriert zum Kunden kommt, werden die untergärigen Biere Pils, Helles, Export sowie Dunkel seit September 2011 ausschließlich mit einem BMF-Membranfiltersystem geklärt. Zeit für eine technisch/technologische Bestandsaufnahme. Und mit dieser Philosophie ist Ustersbach überaus erfolgreich: Bei der DLGVerkostung 2012 erhielt die Brauerei von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) nicht weniger als sechs Gold- und vier Silbermedaillen.

Erfahrungen aus Referenzbrauereien für die Entscheidungsfindung

Die Privatbrauerei Ustersbach liegt mitten im Naturpark Augsburg Westliche Wälder, etwa 25 km wes ...

BI 04-12 35-37 Kapazitaetserweiterung
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Kapazitätserweiterung für die Zukunft Gär- und Lagertanks für die Bolten-Brauerei Die Geschichte der Privatbrauerei Bolten beginnt im Jahr 1266. Zu dieser Zeit erhielt Heinrich der Brauer von der Herrschaft Myllendonk das Recht verliehen, in Korschenbroich Bier zu brauen. Bis heute ist der Kraushof in Korschenbroich der Sitz der ältesten Altbierbrauerei der Welt. Inhaber der Brauerei ist Michael Hollmann, der am 9. Juni 2005 das Unternehmen übernahm und seitdem weitreichende Investitionen in die Technik tätigt, um das Unternehmen zu modernisieren und wettbewerbstauglich zu gestalten – so auch die Anschaffung in Gär- und Lagertanks. ie Brauerei Bolten konnte in den vergangenen Jahren den Bierabsatz kontinuierlich steigern. Allein im Jahr 2011 flossen entgegen des Branchentrends zehn bis zwölf Prozent mehr Gebrautes aus den Bolten Tanks. Aufgrund dieser wachsenden Absätze mit Bierspezialitäten im Hochpreissegment wurde die Investition in einen neuen Gär- und Lagerkeller n ...

BI 04-12 37 Auf ein Wort
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Problematisch erwies sich auch die Anbindung der Tankkühlung an das bestehende Glykolsystem, da das Volumen des Glykolbeckens und die Anschlussmöglichkeiten zusätzlicher Verbraucher ausgereizt waren. Daher wurde in die Glykolrücklaufleitung ein zum Volumenstrom angesteuertes Ventil zum Verriegeln des Rücklaufes eingearbeitet, welches in Abhängigkeit der Druckerhöhungspumpe (selbstansaugend) geöffnet oder geschlossen wird. Parallel wurde ein Gerüst um die Tanks hochgezogen, um Reparaturarbeiten (verursacht durch den Transport) an der Isolierung und an den Trapezblechen zu beheben und um den Begehungssteg auf den Tanks zu montieren. Durch das schwere Eigengewicht der Tanks drückte sich die Verkleidung an den Auflagepunkten irreversibel ein, sodass ein Austausch der verdellten Trapezblechsegmente unumgänglich war, um Dichtigkeit zur innenliegenden Isolierung zu erlangen. Gleichzeitig zu den Montagearbeiten erfolgte die beanstandungslose TÜV-Abnahme durch die innere Prüfung ...

BI 04-12 38-40 Wirtschaftlich signifikanter
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Wirtschaftlich signifikanter Effekt Blending- und Karbonisieranlagen für Brauereien High-Gravity-Brewing – das Brauen mit hoher Stammwürze – erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist eine einfache Möglichkeit, bei steigenden Energiekosten Bier wirtschaftlicher herzustellen, ohne bei der Qualität relevante Abstriche zu machen. Das Brauverfahren und die Vergärung entsprechend angepasst, erhält man ein ausgezeichnet trinkbares Bier. Vorausgesetzt, das Bier wird kontrolliert mit kühlem, entgastem Wasser geblendet und anschließend karbonisiert. ei High-Gravity-Brewing wird eine Ausschlagwürze mit erhöhtem Extraktgehalt hergestellt. Es wird ein Stammwürzegehalt von 13,5 bis 14,5 Prozent angestrebt. Die höheren Stammwürzegehalte werden durch eine größere Schüttung beim Einmaischen oder durch Zugabe von Maltose- oder Zuckersirup kurz vor dem Kochende eingestellt. Der Gehalt an vergärbaren Zuckern ist bei der Sirupgabe zu beachten.

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Vor de ...

BI 04-12 3 Editorial
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BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

Inspirierende Persönlichkeiten Die Brau- und Getränkebranche ist eine hochinteressante Branche mit inspirierenden Persönlichkeiten. Das spürt man vor allem dann, wenn man diese Persönlichkeiten live erlebt – bei Kongressen, Festlichkeiten, Interviews etc. Gerade bei einem persönlichen Gespräch erhält man oftmals einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des Gegenübers und kann daraus wertvolle Inhalte für seine eigenen Belange adaptieren. Jeder Mensch trägt seine individuelle Facette – gerade in der Braubranche gibt es so viele kreative, mutige „Köpfe“, deren Charakter es sich zu ergründen lohnt. Die Aufgabe eines Fachredakteurs ist es, nicht nur kompetent über fachspezifische Themen zu berichten, sondern auch das Feuilletonistische zu beleben. In der BRAUINDUSTRIE erhalten Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit den wiederkehrenden Rubriken wie „Kurz nachgefragt“ oder „Auf ein Wort“ umfa ...

BI 04-12 41 Bieraculux
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Kultur(bier)revolution nicht mehr aufhaltbar 2001 war mein Schlüsseljahr. Eine kleine Creativbrauerei wurde errichtet, die in Folge gänzlich Verwegenes aushalten musste. So fanden Naturzutaten den Weg in den Sudkessel, die bei den „Hütern des heiligen 1516-Grals“ wohl die Forderung nach dem Entzug meines Weihenstephaner Brauer-Diploms ausgelöst hätten. Die Erkenntnisse aus hunderten Creativsuden führte ich 2003 in dem Buch „Kräuterbier & Co.“ zusammen. Die rund 500 Exemplare wurden eher „unter der Hand“ weitergegeben – zu groß die Angst der Käufer, als Bierpanscher angekreidet zu werden. Im gleichen Jahr wurde die BiersommelierAusbildung geboren. Eine logische Konsequenz. Bieten uns doch die internationalen Bierstile, ob spontanvergoren, unter Zugabe von Früchten, Kräutern und Gewürzen, eingebraut mit Ale-, Wein- oder Champagnerhefen, zwei-, drei-, vierfachvergoren unter Mithilfe anderer Stärketräger oder Zucker, hochalkoholisch, jahrelang gereift … beso ...

BI 04-12 42-43 Blick ueber den
Vorschau
Blick über den Glasrand Neue Konsumentenbedürfnisse – Resümee zum Deutschen Handelskongress in Berlin Unter dem Motto „Vernetzt handeln“ fanden sich Ende 2011 über 80 hochkarätige Referenten sowie 1200 Top-Entscheider aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie zusammen, um über die aktuellen Herausforderungen des Marktes, adäquate Neupositionierungen und innovative Verkaufskonzepte zu diskutieren. Das enorme Angebot an parallel laufenden Strategieforen verlangte nach einer gezielten – wenn auch subjektiv getroffenen – Auswahl einzelner Vorträge, die beispielhaft für die künftige Ausrichtung einer ganzen Branche stehen.

Einkaufsverhalten ändert sich nachhaltig Unter dem Titel „Kundenbedürfnisse verstehen, Wachstum schaffen“ präsentierte Dr. Oliver Merkel, Partner Consumer Goods & Retail der Roland Berger Strategy Consultants GmbH, die Ergebnisse einer europaweiten Studie seines Unternehmens (in Zusammenarbeit mit Europanel und Coca-Cola). 6 500 ...

BI 04-12 44-45 Doemens News
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, aufgrund zunehmender Nachfrage nach Versuchssuden kam ich bereits 2011 als freier Mitarbeiter zu Doemens. Ich produzierte und begleitete unterschiedlichste Versuchssude und kümmerte mich um die Optimierung von Kleinabfüllanlagen. Seit dem 1. Februar 2012 arbeite ich fest im Bereich Sudhaus, Gär- und Lagerkeller und möchte mich nun den Lesern der Doemens News vorstellen. Nach der Ausbildung zum Brauer und Mälzer absolvierte ich an der TU München-Weihenstephan das Studium zum Diplom-Braumeister. Über meine Tätigkeit beim staatlichen Hofbräuhaus München kam ich zur Alresto, der Gastronomiegesellschaft des Münchener Flughafens. Dort war ich für die Airbräu verantwortlich, eine der populärsten „Hausbrauereien“ Bayerns. Anschließend war ich für einen Anlagenhersteller weltweit tätig. Meine Aufgaben umfassten die Rezeptherstellung verschiedenster Biere, das Einfahren aller Anlagenteile, die Überwachung der Gärung/Lagerung und Filtration ...

BI 04-12 46-47 Getraenke Innovation
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GETRANKE-INNOVATIONEN MiXery iced energy zeigt Größe MiXery iced energy ist die Wachstumssorte der MiXery Range. Gerade im Tankstellenbereich entwickelte sich das Produkt mit einem Plus von 16,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr positiv. Wem 0,33 Liter des Biermischgetränks nicht reichen, für den gibt es jetzt das Doppelte.

Zur Markteinführung schaltet die Brauerei spezielle Reminder zum TV-Spot, aufmerksamkeitsstarke Werbemittel unterstützen die Einführung in Handel und Gastronomie. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Gewinnspiele im Internet und in Facebook.

Budweiser Budvar in neuem Design

Als erste Brauerei führt Karlsberg die 0,66-l-Einwegflasche ein. Das neue Gebinde soll für Aufmerksamkeit gerade bei der jungen erwachsenen Zielgruppe sorgen und damit weiterhin für gute Absätze im Handel. „Die XXL-Flasche sorgt für lang anhaltenden Trinkgenuss und Partyspaß und ist noch dazu ein echter Hingucker im Regal. Innovation in Geschm ...

BI 04-12 48 Aus der Zulieferindustrie
Vorschau
AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE Zusätzlicher Schutz vor Anlagenstillständen Danfoss stellt ein antriebsintegriertes allstromsensitives Differenzstromüberwachungsgerät zur

turbine, Dampfmotor und Wärmenetz zum Einsatz kommen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ausschließlich auf Komponenten zurückgegriffen wird, die sich schon viele Jahre in anderen Technikbereichen bewährt haben. Mehr zum Projekt erfahren Sie in der nächsten Ausgabe der BRAUINDUSTRIE. Weitere Informationen: www.gammel-engineering.de

Separator mit Direktantrieb

Erkennung von Isolationsfehlern und unzulässigen Erdfehlerströmen vor. Das speziell auf VLT®-Umrichter angepasste Gerät überwacht das vollständige Antriebssystem, inklusive Filter, Frequenzumrichter, Motor und Motorkabel. Das externe Modul unterstützt auch die vorbeugende Instandhaltung durch Erkennung schleichender Isolationsfehler in den Anlagen. Für eine sichere Funktion überwacht sich die kleine Baugrupp ...

BI 04-12 49 Personalien
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PERSONALIEN Personelle Veränderungen bei Schill Malz

H. F. Meyer in sechster Generation

Grünbeck strukturiert Geschäftsleitung um

Nach über 20 Jahren Unternehmenszugehörigkeit hat der Geschäftsführer von Schill-Malz, Dr. Carl Otto Schill, zum 31. März 2012 das Unternehmen verlassen, um sich neuen Aufgaben außerhalb der Branche zu widmen. Durch einen Beratervertrag wird er aber weiterhin Schill-Malz und GrainCorp Malz zur Verfügung stehen. Seine Aufgaben als Geschäftsführer werden zukünftig von seinem Bruder Peter Schill übernommen.

Fünf Generationen haben H. F. Meyer (www.hfmeyer.de) aus Neustadt in Holstein zu dem gemacht, was es heute ist: Ein Unternehmen, das Maschinen und Anlagen für diverse Industriebranchen herstellt und weltweit agiert. Nicht zuletzt ist der Erfolg auf den jetzigen Inhaber Robert Meyer zurückzuführen, der zwar neue Wege ging, dabei aber alte Werte bewahrte. Jetzt ist Nils Meyer in sechster Gener ...

BI 04-12 6-7 Kurz Berichtet
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KURZ BERICHTET drinktec zieht immer mehr internationale Unternehmen an Die drinktec erweist sich einmal mehr als Branchenmagnet. Vor allem bei internationalen Unternehmen scheint die Messe attraktiver denn je. Über die Hälfte der Anmeldungen, 20 Prozent mehr als zum vergleichbaren Zeitpunkt vor vier Jahren, kommt aus dem Ausland. Insgesamt 470 Unternehmen, davon 250 aus dem Ausland, haben sich bereits einen Platz auf der drinktec gesichert.

Die Anmeldungen kommen bis dato aus 27 Ländern. Auch die Flächennachfrage ist enorm. Stand heute, eineinhalb Jahre vor Messebeginn (16. bis 20. September 2013 auf dem Münchner Messegelände), sind bereits rund zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Fläche gebucht. Petra Westphal, die für die drinktec verantwortliche Projektgruppenleiterin der Messe München International, wertet die hohe Zahl von Anmeldungen aus dem Ausland als „großen

Vertrauensbeweis“. Dass sich so viele internationale Unternehmen schon jet ...

BI 04-12 8 Brauindustrie Trendmonitor
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BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER Biermischgetränke: differente Entwicklungen

Belastend wirkte sich der Mengenrückgang im Discount aus, wohingegen der LEH um 6,5 Prozent wuchs. Damit verlor der Markt gegenüber dem Vorjahr zwar insgesamt an Dynamik, doch gerade im Markenbereich hielten einige Akteure ihre Vermarktungsaktivitäten weiterhin hoch. Doch gerade innerhalb des Markensektors trennt sich augenblicklich der Markt in diejenigen, die an die Wachstumschance dieses Segments glauben, und diejenigen, die sich wieder stärker auf das Thema „Bier“ fokussieren. Haben Biermischgetränke ihren Zenit erreicht Mit 31 Prozent Reichweite konnten im abgelaufenen Jahr insgesamt nicht mehr Käufer für Biermischgetränke erreicht werden. Auffallend ist, dass die Konsumintensität im Haushaltsbereich nach wie vor bei etwa 13 bis 14 Litern stagniert. Wäre das Käuferpotenzial ausgereizt, so müsste die Konsumintensität die ganze „Last“ des Wachstums tragen,

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