Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2012/10_12
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BI 10-12 10-11 Brauindustrie Trenbarometer
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BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER

Quo vadis Bierpreise

Die Signale sind eindeutig, die weltweite konjunkturelle Entwicklung zeigt deutliche Bremsspuren. Wie sehr die Angst vor dieser Situation das Investitionsklima in unserer exportorientierten Wirtschaft tatsächlich belastet, ist den Details zum Bruttoinlandsprodukt zu entnehmen. Die deutschen Firmen investierten zuletzt 2,3 Prozent weniger in Maschinen und Anlagen. Für den Rest des Jahres wird nur noch ein verschwindend geringes wirtschaftliches Wachstum oder gar ein Rückgang erwartet. Die deutsche Binnenkonjunktur ist nicht immun gegen äußere Einflüsse! Nach wie vor erstaunlich: Die Konsumneigung der Verbraucher ist angesichts der negativen Einschätzung der Konjunktur immer noch auffallend robust. Zwar signalisieren die Umfrageergebnisse eine zunehmende Verunsicherung beim Verbraucher im Hinblick auf die Binnenkonjunktur, doch sind die negativen Auswirkungen auf die Konsumneigung bislang moderat ausge ...

BI 10-12 12-14 Ungenutzte Potentiale
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Ungenutzte Potenziale Vergleich von Maischverfahren aus brau- und wärmetechnischer Sicht Wer meint mit einem Läuterbottich 14 Sude am Tag abläutern zu müssen, wird sich auch damit beschäftigen, mit wie vielen Maischgefäßen er welche Maischtechnik zu den geringstmöglichen Systemkosten implementieren kann. Die meisten Brauer sind nicht in der glücklichen Lage, sich hierüber Sorgen machen zu dürfen. or 50 Jahren setzten die meisten deutschen Brauer ein klassisches Dekoktionsverfahren ein, Ende der 1960er wurde das Hoch-Kurz-Maischverfahren – ein Dekoktionsverfahren mit höherer Einmaischtemperatur zur Reduzierung des Energieverbrauchs – eingeführt, bereits 10 Jahre später stellten viele Brauereien auf Infusionsmaischen um, die bis heute die vorherrschend eingesetzte Technologie darstellen.

Warmwasser produzieren, um alle hier genannten Maßnahmen umsetzen zu können, da dort nur der Wärmeinhalt des Brüdenkondensats genutzt werden kann.

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BI 10-12 15 Auf ein Wort
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Die Substitution der Sinne Das Herstellen von Bier war von Beginn an eine handwerkliche Tätigkeit, zu der man alle Sinne benötigte. Um dieses Handwerk meisterlich zu beherrschen, setzte es voraus, dass man gut schmecken und riechen sowie entsprechend sehen, hören und fühlen konnte. Mit zunehmender Automatisierung von Prozessen und Errichtung geschlossener Produktionsabläufe verstärkt sich proportional mit dem Automatisierungsgrad die Meinung, diese Grundfähigkeiten seien nicht mehr vonnöten.

Geringe Bereitschaft elektronische Werte anzuzweifeln Die Erkenntnis, dass auch einem Messinstrument gesagt werden muss, was gut und was schlecht ist, findet man nur bedingt. Dabei wäre Misstrauen durchaus angebracht. Eine Trübungsmessung im Ablauf der Läuterwürze sollte regelmäßig abgeglichen werden, wenn man prozesstaugliche Werte benötigt. Ein schneller, geübter Blick durch das Schauglas tut es aber auch. Ein erfahrener Brauer sieht sehr genau, wie blank bzw. wie tr ...

BI 10-12 16-19 Primaerenergieeinsatz
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Primärenergieeinsatz versus Malzextraktverlust Aktuelle Gedanken zur Glattwassernutzschwelle Nach Kunze schwänzt man so lange an, bis in der Würzepfanne die gewünschte Konzentration erreicht ist. Langes Anschwänzen und Wiederverwendung des Glattwassers verbessern die Ausbeute, aber verschlechtern die Qualität. Neben qualitativen Bedenken bei der Wiederverwendung von unaufbereitetem Glattwasser setzen auch die steigenden Energiekosten eine Grenze, die sogenannte Glattwassernutzschwelle. Danach ist die Abläuterung nur so lange rentabel, wie die Kosten für den Extraktgewinn über den zum Verdampfen des Wassers nötigen Energiekosten liegen. Die steigenden Energie- und Rohstoffpreise zwingen deshalb zu einer häufigen Neuberechnung. ie Formel zur Berechnung der Glattwassernutzschwelle wurde vor einigen Jahrzehnten eingeführt. Professor Petersen zeigte in seinem Buch „Brauereianlagen“ [2] auf, dass es Möglichkeiten zur standardisierten Berechnung dieser wichtigen Betriebsste ...

BI 10-12 20-25 Flasche oder Tank
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Flasche oder Tank Herstellungsvarianten bei der Produktion von Hefeweizenbier Die renommierten Hersteller von Hefeweizenbier in Deutschland verfolgen in der Produktion unterschiedliche Strategien, das heißt, einige arbeiten mit Flaschengärung/Reifung, andere mit Tankgärung. Mit einer Ausnahme (Eintankverfahren) sind die Herstellungstechnologien im Produktionsablauf bis Ende Hauptgärung identisch, unabhängig ob eine spätere Flaschenoder Tankgärung erfolgt. Die Anzahl der Herstellungsvarianten ist jedoch sehr groß. Die wesentlichen werden in diesem Artikel vorgestellt. n der Geschichte wurden die ersten Biere aus Emmer-Weizen zubereitet, einer Weizensorte, welche auch heute noch angebaut wird. Die Gärung erfolgte damals „spontan“ über „wilde“ Hefe, welche über die Luft in die damalige „Maische“ eingetragen wurde. Bis ins 14./15. Jahrhundert waren alle Biere aus obergäriger Hefe hergestellt. Zu dieser Zeit gelangte die untergärige Bierherstellung (samt Hefe) dur ...

BI 10-12 26-27 Kurz nachgefragt
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Kurz ragt gef h c a n ei …b

ller e K Rolf

Brau Beviale: Nah am Markt

BRAUINDUSTRIE: In Ihren Pressemeldungen gehen Sie bereits von sinkenden Aussteller- (2012: 1350, 2011: 1384) und Besucherzahlen (2012: 31500, 2011: 31693) aus. Gibt es überhaupt noch Möglichkeiten, diese Abwärtsspirale zu stoppen oder ist dieser Umstand den Gegebenheiten geschuldet Rolf Keller: Verwechseln Sie unseren Realismus bitte nicht mit Pessimismus! Die Ausstellerzahl der Brau Beviale schwankt um die 1350. 2010 waren es 1348, voriges Jahr ein paar mehr. Im zweiten der drei aufeinander folgenden Messejahre steigt die Zahl der Aussteller traditionell leicht an. Deshalb sind 1350 für 2012 realistisch und aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Den Schub, den die Branche nach dem Fall des „eisernen Vorhangs“ erfahren hat, dämpfen Konzentration, Fusionen und Übernahmen in der Zulieferindustrie. Wichtig für Besucher ist das umfassende Angebot von Rohstoffen, Technologie ...

BI 10-12 28-32 Die unendliche Geschichte
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Die unendliche Geschichte Zeitgemäße OBY-Sudhausausbeute – Wunsch und Wirklichkeit Die Problematik der Overall-Brewhouse Yield (OBY)-Sudhausausbeute-Berechnungen ist nach wie vor aktuell und wird weiterhin weltweit differenziert angewendet. Es bestehen immer noch die unterschiedlichsten Inhalte in den OBY-Berechnungsformeln und den Garantieforderungen oder Garantievereinbarungen, wie die gewünschte oder vorgeschriebene OBY zu erfüllen ist. Dieser Artikel soll helfen das fachlich richtige Verständnis für die erreichbaren oder nicht erreichbaren OBY-Ergebnisse aufzubringen und die tatsächlichen Praxisergebnisse zu erklären. ie Beschreibungen befassen sich vor allem mit der Extrakt-Gewinnung durch den Auswaschprozess der Maischefiltration im Läuterbottich oder Maischefilter. Zuckeroder Maltose-Zugaben zum Brauprozess während des Würzekochens oder als Inline-Dosierung während des Ausschlagens zur Erhöhung der Ausschlagwürze-Konzentration werden ausgeklammert. Diese Zugabe ...

BI 10-12 33 Humulus lupulus
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Humulus lupulus ... ... und andere bittere Wahrheiten

Auf der Jagd nach Sorachi Ace Alles fing so harmlos an, nämlich mit einem Bier. Einem Bier namens Sorachi Ace, gebraut von der Brooklyn Brewery. Genauer gesagt einem Ale, das wunderbar angenehm nach Orangenschalen und Zitronengras schmeckte, nach Litschi und Ingwer mit Aromen aus Tausendundeiner Nacht. Das Beste daran: All diese Aromen schienen aus dem Hopfen zu kommen! Einen Hopfen, den wir bis dato gar nicht kannten. Darauf gab es nur eine Antwort: Diesen Hopfen müssen wir haben! Es war der Anfang einer Odyssee: Bei der Jagd nach mehr als 105 verschiedenen Hopfensorten für Band 2 des Großen Hopfenaromabuches zeigte sich schnell: Sorachi Ace versteckte sich vor uns, machte sich rar, wurde nirgendwo gesehen, war nicht aufzufinden. Unsere Suche begann in Japan, hatten wir doch herausgefunden, dass es sich um eine japanische Hopfensorte handelte. Doch der Hopfen hatte das Land längst verlassen, die Erinnerungen vor ...

BI 10-12 34-39 Effiziente Aufbereitungs
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Effiziente Aufbereitungsverfahren Ausbeutesteigerung beim Alpha-Säureeinsatz Die Ausbeuteraten beim Einsatz der Alpha-Säuren in Form der Hopfengabe mit Rohhopfen, Pellets oder Extrakt sind definiert durch die Höhe der im Bier erwünschten Bittere, die Gabe der relativen Alpha-Säuremenge pro hl Würze, den Würzekochprozess und der darin angestrebten Isomerisierung (chemischen Strukturumwandlung) zu besser wasserlöslichen Iso-Alpha-Säuren und die Verluste durch Ausscheiden mit dem Heiß- oder Kühltrub, das Entfernen der Bierhefe oder der Brandhefe im Steigraum des zylindrisch-konischen Gärtanks. Im folgenden Beitrag wird ein System vorgestellt, mit dem sich die Dosagemengen an Hopfenextrakt erkennbar reduzieren lassen. ie chemische Struktur der AlphaSäure wurde von Wieland zuerst vorgelegt [1], von Carson berichtigt [2] und in der abgebildeten Form dargestellt, die von De Keukeleire et al. [3] bestätigt werden konnte (siehe Abb. 1). Schon 1953 haben Rigby und Bethune [4] zwe ...

BI 10-12 3 Editorial
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BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

Ein Revival mit wenig Durchschlag Stagnierender bzw. rückläufiger Bierabsatz zwingt immer mehr Brauereien, Innovationen auf den Markt zu bringen. Seit Jahren versuchen Brauereien, Impulse beispielsweise durch Biermischgetränke zu erzielen – teilweise mit Erfolg. Seit etwa zwei Jahren ist nun ein neues Getränk wiederbelebt worden, das bei vielen Brauern zum Hoffnungsschimmer avanciert: Fassbrause in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dieses mit viel Elan beackerte Segment ist auf die „AfG-Schiene“ ausgerichtet und verspricht, viele Neukäufer zu gewinnen. Der Ansatz ist nicht schlecht, das Produkt ist geschmacklich in Ordnung (Alternative zu süßen Limonaden, Cola-Getränken …) und Natürlichkeit ist mittlerweile der dominierende Trend in der Erfrischungsgetränkebranche. Premiere hatte die Fassbrause vor über 100 Jahren in Berlin. Nach vielen Jahren Dornröschenschlaf wird das Getränk nun von vielen ...

BI 10-12 40 Rechtsfragen aus der
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RECHTSFRAGEN AUS DER PRAXIS Anspruch auf Einhaltung der Arbeitspausen In einer Betriebsvereinbarung war die Dauer und die Länge der Pausenzeiten der Mitarbeiter verbindlich festgelegt worden. Jedoch ließ der Arbeitgeber die Festlegung mehrfach außer Acht. Es wurden Arbeiten bestimmt, die während der Pausenzeiten ausgeführt werden sollten. Der Arbeitgeber nahm auch entsprechende Arbeitsleistungen der Arbeitnehmer stillschweigend entgegen. Es kam auch immer wieder dazu, dass Pausenzeiten durch einzelne Mitarbeiter nicht eingehalten wurden. Der Betriebsrat verlangte deshalb beim Arbeitsgericht, dem Arbeitgeber aufzugeben, die Anordnung oder Duldung von Arbeit während der festgelegten Pausenzeiten zu unterlassen. Rechtsgrundlage dafür war § 23 Abs. 3 Betriebsverfassungsgesetz. Danach kann der Betriebrat dem Arbeitgeber bei einem groben Verstoß gegen seine Verpflichtungen aus dem Betriebsverfassungsgesetz durch das Arbeitsgericht aufgeben lassen, eine Handlung zu unterlassen. Ein ...

BI 10-12 41 Bieraculix
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Das „geheime Bier“ Verwundert reiben sich Marketingprofis die Augen, wenn sie die Verkaufszahlen so mancher Brauerei betrachten: Scheinbar ohne erkennbaren Grund werden Biermarken aus dem Nichts so in, dass sie quasi als Geheimtipp gehandelt werden und rasante Zuwächse verzeichnen. Sie werden dann als Wunder und Ausnahme bezeichnet. Dabei steckt hinter der positiven Mund-zu-Mund-Propaganda ein System aus Faktoren, das durchaus in gewissen Grenzen beeinflussbar erscheint. Die „Rezeptur“ der Gründe, einem Freund oder Arbeitskollegen eine tolle „Biererfahrung“ weiterzuerzählen, sind vielschichtig.

Man nehme: Ein einzigartiges Bier! Das Bier sollte einzigartig sein. Diese Einzigartigkeit kann sich widerspiegeln in der außergewöhnlichen Sensorik, den einfallsreichen Zutaten und besonderen Produktionsverfahren, in der bemerkenswerten Aufmachung oder eines genialen Zusatznutzens. Perfekt ist es dann, wenn unabhängige Experten davon berichten und das Bier womög ...

BI 10-12 42-45 Ersatz von Einzelaggregaten
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Ersatz von Einzelaggregaten bis hin zu Komplettlösungen Renovierungen im Sudhausbereich Ein alter Brauerspruch besagt sinngemäß, dass nur Brauer, die auch dazu bereit sind, Investitionen zu tätigen, in der Zukunft brauen werden („Ein Brauer, der nicht baut, ist ein Brauer, der bald nicht mehr braut.“). Somit sind sowohl technologische als auch energetische Verbesserungen und Innovationen notwendig, um zukünftig konkurrenzfähig bleiben zu können. rneuerungen im Sudhausbereich können jedoch nicht – wie oft angenommen – nur durch einen Neubau realisiert werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Teilerneuerung, bei der bestehende Anlagenteile mit in die Planung einbezogen werden. Sowohl der Neubau als auch die Teilerneuerung werden dem Kundenwunsch gerecht, wobei die anfallenden Detailkosten einer Teilerneuerung genau aufgelistet werden sollten, um den Überblick über die anfallenden Kosten nicht zu verlieren.

Der Anlagenbauer tritt hier als Generalunternehme ...

BI 10-12 46-47 Zur Person
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ZUR PERSON Allzu oft beschränkt sich der Kontakt zu Geschäftspartnern auf das rein beruflich orientierte Gespräch. Die BRAUINDUSTRIE stellt auf dieser Seite bekannte Personen der Branche nicht nur mit ihren beruflichen, sondern auch mit ihren privaten Zielen und Vorstellungen vor. Was begeistert Sie an der Branche/regt Sie auf Mich begeistert, welche tollen Produkte man nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 aus nur vier Zutaten herstellen kann und welche Vielfalt dadurch entsteht. Gleichzeitig regt es mich auf, wie unser wertvolles und reines Produkt teilweise zu Niedrigstpreisen angeboten wird. Dies wird dem Wert handwerklicher Braukunst nicht gerecht. Welche Herausforderung ist die wichtigste, die die Branche in den nächsten Jahren erwartet Es wird in den nächsten Jahren insbesondere darum gehen, den verantwortungsvollen Biergenuss von maßlosem Alkoholkonsum zu trennen und Bier in der Gesellschaft als hochwertiges und wertvolles Nahrungs- und Genussmittel zu stärken. ...

BI 10-12 48-49 Das Potenzial ist vorhanden
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Das Potenzial ist vorhanden Moderne Messtechnik macht Brauprozesse sicherer und senkt die Betriebskosten Verbrauchsmessung und Energiemonitoring sind stets ein aktuelles Thema in energieintensiven Betrieben wie Brauereien. Auf der Suche nach Einsparpotenzialen wecken zunehmend die Hilfskreisläufe das Interesse von Betriebsleitern. Für diese Kreisläufe sind spezielle Messsysteme verfügbar, die über den Verbrauch von Druckluft, Dampf, Kühl- oder Heizwasser wachen. Damit lässt sich nicht nur der eigentliche Verbrauch messen und optimieren, sondern zum Beispiel auch vor teuren Verbrauchsspitzen warnen. Nicht zuletzt schaffen die Messtechniklösungen die Basis für ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001. teigende Rohstoff- und Energiepreise zwingen Brauereien, sich mehr denn je mit dem Thema Energiemanagement auseinanderzusetzen. Zum einen geht es ihnen darum, Energiekosten zu senken und langfristig einzusparen. Zum anderen wollen sie sich steuerliche Vorteile sichern. Denn ab ...

BI 10-12 50-53 Manager mit situativer
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Manager mit situativer Führung Expertensysteme für Läutern und Filtration im Praxiseinsatz bei Bitburger Bei der Bitburger Brauerei begann vor acht Jahren eine Erfolgsgeschichte. In Zusammenarbeit mit den Braumeistern im Sudhaus entwickelte Gimbio ein adaptives Prozessführungssystem für das Läutern, den „Virtuellen Läutermanager“. Inzwischen wurde dieses Expertensystem auch auf andere Brauereiprozesse wie die Filtration und die Hefereinzucht adaptiert und ist heute in zahlreichen Brauereien im Einsatz. onventionelle Steuerungen kommen bei komplexen Prozessen, bei denen Rohstoffe oder Zwischenprodukte mit Qualitätsschwankungen verarbeitet werden, schnell an ihre Grenzen. Um solche Pro-

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Markus Fellner Jahrgang 1970, Studium an der TU München-Weihenstephan. Abschluss als Dipl.-Ing. für Lebensmitteltechnologie, Wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl für Fluidmechanik und Prozessautomation in Weihenstephan. Seit 2003 Geschäftsführer der Ges ...

BI 10-12 54-55 Hintergrund
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Das Jahrhundertprojekt Energieeffizienz Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt innerhalb der nächsten Jahre Darlehen in Höhe von 100 Mrd. Euro zur Finanzierung von Energieeffizienz-Maßnahmen. Der Fall: Eine Brauerei, Ausstoß 100 000 hl/ Jahr und 40 Mitarbeiter, muss auf absehbare Zeit in einen neuen Dampfkessel, neue Abfülltechnik, Kältetechnik, Aufbau eines Energieerfassungssystems und in die energetische Sanierung eines Gebäudes investieren.

Was kann gefördert werden Grundsätzlich förderfähig sind alle Investitionen, die wesentliche Energiespareffekte erzielen, wie zum Beispiel: – Anlagentechnik inklusive Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Lüftung – Warmwasserbereitung – effiziente Energieerzeugung, insbesondere Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen – Gebäudehülle und komplette Neubauten – Maschinenpark inklusive Querschnittstechnologien, wie elektrische Antriebe – Druckluft und Vakuum, Pumpen – Prozesskälte und Prozesswärme – Wärmerück ...

BI 10-12 56-59 Auf neuestem Stand
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Auf neuestem Stand Hefemanagement bei der Aktienbrauerei Kaufbeuren Ziel des neuen Hefekellers in der Aktienbrauerei Kaufbeuren AG war es, eine Anlage aufzustellen, die ein modernes und flexibles Hefemanagement möglich macht. Eine Anlage, in der die Prozesse rund um die Uhr überwacht und gesteuert werden und in die jederzeit durch Änderung der Parameter korrigierend eingegriffen werden kann. Eine Anlage, die unter voller Kontrolle steht und die die Qualitätseigenschaften des Endproduktes Bier verbessert. iel der Umgestaltung des Hefekellers und somit der Umstellung des bisherigen Hefemanagements war es, auf die mittlerweile regelmäßig praktizierten Sudpausen von einer Woche zu reagieren. Der wöchentliche Wechsel zwischen Sudpause und Sudwoche konnte mit dem alten Verfahren nicht mehr zufriedenstellend bewerkstelligt werden. Es musste eine Möglichkeit gefunden werden, sowohl Hefereinzucht als auch Erntehefe über die Sudpause hinweg möglichst stressfrei zu lagern, um sie dann ...

BI 10-12 60-63 Gushing unter Kontrolle
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Gushing unter Kontrolle Größenbestimmung an Kolloiden mit Eintauchsonde Das plötzliche Überschäumen – Gushing – ist bei den Bierbrauern seit fast 100 Jahren bekannt. Erste Artikel erschienen im Jahr 1923 /1924. Unter die Maßnahmen das Gushing-Potenzial von Malz vorherzusagen, sind zwei Methoden einzureihen: der modifizierte Carlsberg-Test und der Weihenstephaner Test. In neueren Untersuchungen zur Blasenbildung bei kohlensäurehaltigen Getränken – nicht nur Bier – wird versucht, die Blasenbildung unter Einfluss verschiedener Parameter wie beispielsweise Lagerungsdauer, Kohlensäuregehalt, Schütteln und Vorhandensein oberflächenaktiver Nanopartikel zu untersuchen [1-4]. Wie stark dieses Schäumen wird, hängt von mehreren Parametern ab. Bei Bieren mit Gushing-Neigung beispielsweise korreliert die Menge der oberflächenaktiven Stoffe mit dem Gushing-Effekt. Genau genommen ist es der Anteil von nanoskaligen Partikeln bzw. Polymeren in Relation zu den größeren Partikel ...

BI 10-12 64-66 Wohin geht der Trend
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Wohin geht der Trend Bierfiltration in der Zukunft Betrachtet man die Entwicklung der Bierfiltration innerhalb der letzten 25 Jahre, so zeigt sich heute das Bild, dass trotz enormer Anstrengungen von verschiedenen Seiten die Kieselgurfiltration bisher nicht umfassend abgelöst werden konnte. Trotz den zur Verfügung stehenden Alternativen haben bei den verkauften Neuanlagen Kieselgurfilter in der Bierfiltration noch immer einen Marktanteil von über 80 Prozent. Dies begründet sich in dem immer noch günstigen Preis der Kieselgur, den Filtrationseigenschaften, den vergleichsweise hohen Durchsätzen pro Quadratmeter Filterfläche, der exzellenten Anpassungsfähigkeit an schwankende Filtrationserfordernisse und letztlich in der weltweiten Verfügbarkeit. wei Trends lassen sich am Markt erkennen, welche eine nähere Betrachtung verdienen: Zum einem die kieselgurfreie Kreuzstromfiltration (Cross-Flow-Mikrofiltration = CMF) mit Membranen unterschiedlicher Bauart, zum anderen die Verfahren ...

BI 10-12 68-69 Doemens News
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, seit September dieses Jahres bin ich als neuer Mitarbeiter in der Doemens Akademie im Bereich der Automatisierung beschäftigt. Aus diesem Grund möchte ich mich Ihnen hier gern vorstellen. Nach meiner klassischen Ausbildung 1999 zum Brauer und Mälzer in der Landskronbrauerei Görlitz und weiteren drei Jahren dort in der Filtration, zog es mich in die Ferne. Ich entschied mich 2003 für ein Jahr nach Neuseeland zu reisen, um Sprache, Kultur und vor allem die Natur kennenzulernen. Nach diesem Jahr war natürlich das Interesse geweckt, noch mehr Länder zu bereisen und dies möglichst gut mit der Arbeit zu verbinden. So kam es, dass ich anschließend in der Prozessleittechnik als Programmierer bei Subunternehmen einer großen Firma für Brauereianlagen für die Projektierung und Inbetriebnahme von Brauereien in den Bereichen Sudhaus, Filter-, Gär- und Lagerkeller weltweit beschäftigt war. Sechs Jahre später begann ich bei der Doemens Akademie die Ausb ...

BI 10-12 6-8 Kurz berichtet
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KURZ BERICHTET Fachtagung „Krisen- und Rückrufmanagement“ Inwieweit eine Brauerei eine Krise erfolgreich meistert, hängt maßgeblich davon ab, ob ein aktuelles und funktionsfähiges Risiko- und Krisenmanagementsystem existiert oder nicht. Nur so lassen sich Ausfallzeiten minimieren und eine betriebliche Kontinuität im Unternehmen kann gewährleistet werden. Im Rahmen der Seminarreihe „Bier und Recht“ bietet der Deutsche Brauer-Bund gemeinsam mit der AFC Risk & Crisis Consult GmbH am 20. November 2012 in Bonn ein eintägiges Praxisseminar an, um die Verantwortlichen von Unternehmen für das Krisen- und Rückrufmanagement und die aktuellen Herausforderungen fit zu machen. Es werden Möglichkeiten für den Aufbau und die Anpassung des Systems vorgestellt und konkrete Werkzeuge für die Krisenbewältigung praxisnah erläutert.

Freiberger Brauhaus weiht Vollguthalle ein Das Freiberger Brauhaus hat in eine Lagerhalle investiert. Die 1 800 m2 große Vollgutlagerhalle ...

BI 10-12 70 Getraenke Innovationen
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GETRANKE-INNOVATIONEN Special Ale in Sherry-Fässer gelagert

Mate-Bier Club-Mate ist seit Jahren das Kultgetränk in der Hackerszene und bei den Computerfreaks. Aus dieser Szene stammt der Brasilianer Fabricio, der in Berlin mit seiner indischen Frau das Meta Mate Cafe führt. In seinem Cafe wurde die Idee geboren, ein Mate-Bier zu brauen.

Nach der Braukunst Edition 2011 bringt Duckstein zum zweiten Mal eine Sonderedition ihres Braukunstwerkes in den Handel. Die Basis dieser Bierspezialität bildet ein naturtrübes, obergäriges Bier, welches mit fünf verschiedenen Malzsorten und ausgewählten Hopfensorten gebraut wurde. Die anschließende sechsmonatige Lagerung in andalusischen SherryFässern veredelt das Ale-Bier zu einem Gesamtkunstwerk. Das intensive Bouquet von reifen Kirschen und Zwetschgen, untermalt von honigartigen HeidekrautNoten, verspricht dem Genießer einen Biergenuss. Nussnoten und der herbe Geschmack des edlen Hopfens runden das vollmundige Pr ...

BI 10-12 71 Marketing Werbung
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MARKETING UND WERBUNG Sanwald-Werbung ausgezeichnet

Gilden Kölsch bleibt Partner der Kölner Haie

Die Sanwald-Anzeige „Leider nur im Ländle“ (siehe BRAUINDUSTRIE-Nr. 5/2012, Seite 47) ist als „Anzeige des Monats“ ausgezeichnet worden. Gewählt wurde sie von den Leserinnen und Lesern der beiden auflagenstarken Tageszeitungen „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“. Insgesamt acht Motive standen zur Wahl.

Die beiden Partner blicken bereits auf eine langjährige Zusammenarbeit zurück: Schon seit 1998 unterstützt Gilden Kölsch als exklusiver Partner des Eishockeyclubs KEC Kölner Haie den Traditionsclub. Zum 40-jährigen Jubiläum des KEC haben Brauerei und Verein ihren Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.

„Das ist eine tolle Bestätigung. Und zeigt in eine ganz ähnliche Richtung wie die vielen Rückmeldungen auf unsere Plakate und Anzeigen: Das Motiv mit dem ,traurigen Bayern‘ polarisiert, klar, a ...

BI 10-12 72 Aus der Zulieferindustrie
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AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE Elektro-Dampferzeuger für kleine Dampfmengen Jumag hat eine Baureihe von Elektro-Dampferzeugern entwickelt. Mit der Jumag Edi genannten Baureihe erhalten Anlagenbetreiber, die kleinere Dampfmengen auch im intermittierenden Betrieb benötigen, einen energieeffizienten, kompakten Dampferzeuger. Diese Elektro-Dampferzeuger liefern Dampf mit bis zu 12,5 bar in den Leistungsklassen 20, 40 und 80 kW. Der Edi wird mit hochtemperaturfesten Heizstäben beheizt, die trotz der hohen Heizleistung eine geringe Oberflächenheizleistung haben. Außerdem werden die Heizkörper modulierend angesteuert, sodass nur die Wärme eingebracht wird, die jeweils benötigt wird.

technik ist Nachhaltigkeit seit jeher wesentlicher Bestandteil in Entwicklung und Produktion, verbunden mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt und nachfolgende Generationen. Die Teilnahme an der Blue Competence Initiative des VDMA ist daher einerseits konsequent, andererseits au ...

BI 10-12 73 Personalien
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PERSONALIEN Rudolf Hepp zum stellvertretenden DLG-Hauptgeschäftsführer berufen Der Vorstand der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat Rudolf Hepp zum stellvertretenden Hauptgeschäftsführer berufen. Hepp (48) ist seit 2006 Geschäftsführer des DLG-Testzentrums Lebensmittel und hat in dieser Zeit den Bereich Lebensmittelprüfungen bei der DLG erfolgreich weiterentwickelt.

Rudolf Hepp

So stieg die Zahl der jährlich geprüften Lebensmittel kontinuierlich an, zugleich wurden die DLGPrämierungen um neue Produktgruppen, wie beispielsweise Erfrischungsgetränke, erweitert. Die Positionierung der DLG in der Lebensmittelwirtschaft und der Aufbau von Testsystemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen gleichfalls im Fokus des Diplom-Wirtschaftsingenieurs.

Studiums bei Schwarzbräu arbeitete. Dort traf er Konrad Schwarz, den Vater des heutigen Inhabers Leopold. Nach einem Rundgang durch die Brauerei war man sich einig: vor 50 Jahren ...
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