Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Maler-und_Lackierermeister/2014/06_14
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

ML 06-14 03 Editorial
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Verlagssitz Schloss Mindelburg

Gemeinsam gegen Urängste Als Farbe des Jahres 2014 wurde von einem Farbhersteller „Opal“ vorgestellt (siehe Seite 12). Diese Trendfarbe vereine auf perfekte Art und Weise die natürliche Harmonie von Grün mit der Ruhe von Blau. Ach, klingt das nicht schön Auch lasse sich diese majestätische Farbe in verschiedenen Tönen darstellen. Um einen Raum nicht zu überfluten, sollte die Trendfarbe dabei vorzugsweise mit neutralen Tönen und Holztönungen kombiniert werden. Apropos Töne. Fußballfans denken jetzt vielleicht an die nervenden Tröten, die sicher auch wieder bei der WM, die in diesem Monat in Brasilien beginnt, für eine Tinnitus fördernde Kulisse sorgen werden. Mit Tönen meine ich (mal wieder) die Misstöne, die der Wärmedämmung oder den entsprechenden Systemen (WDVS) seit einiger Zeit in diversen Mediendarstellungen entgegenschlagen. Als ordentliche Breitseite gegen oder als Bärendienst für die Energiewende habe ich dies ...

ML 06-14 06-07 Nachrichten
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Nachrichten Kim Mona Bill vertritt Deutschlands Farben bei den EuroSkills Kim Mona Bill belegte beim Vorausscheid des Maler-Nationalteams (siehe auch DER MALER 5, Seite 44) den ersten Platz und qualifizierte sich damit für den Start bei den Europameisterschaften der Handwerksberufe im französischen Lille. Zwei Tage lang standen im Hamburger Schulungszentrum der MEGA eG drei berufstypische Aufgaben auf dem Pro-

gramm, die auch bei den EuroSkills warten: Tapezieren, Lackieren sowie eine Logo- und Designarbeit samt Farbtonmischung. Kim Mona Bill (23), die im Familienbetrieb Rudolf Bill in Üdersdorf/Eifel gelernt und im letzten Jahr ihre Meisterschule erfolgreich abgeschlossen hat, siegte vor Martin Schmitt aus Franken. „Wahnsinn, ich kann es noch gar nicht fassen. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es hier zum Sieg reicht, denn vor allem die Lackierung war für uns alle eine wirkliche Herausforderung“, zeigte sich die glückliche Siegerin überrascht. Für den Pr ...

ML 06-14 08-09 Egoismus Faulheit und
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MANAGEMENTPRAXIS

Egoismus, Faulheit und Güte Zaubermittel gegen Burnout Immer mehr Menschen gehen abends von der Arbeit nach Hause mit dem Gefühl, die Aufgaben des Tages nicht bewältigt zu haben. Vor dem Einschlafen wird gegrübelt, was man hätte sagen sollen, wenn man nicht sprachlos gewesen wäre vor lauter Ärger. Und auch der Schlaf bringt keine Ruhe, so viele Dinge fallen einem jetzt ein, die alle noch erledigt werden wollen …

Faulheit: Einfach mal den Wolken nachschauen

Tipp 1: Atempause

Können wir eigentlich noch gut NICHTS tun Tagträumen Das ist für unser Gehirn pures Auftanken: In dem Moment, in dem wir äußerlich zur Ruhe kommen, nichts mehr müssen oder wollen, sondern nur noch sind, in diesem Moment geht die Arbeit im Gehirn los. Jetzt wird dort aufgeräumt, Wissen verankert, ausgemistet, um wieder bereit für Neues zu sein. Vielleicht kennen Sie das ja, man denkt über ein Problem nach, macht sich einen Kaffee – ...

ML 06-14 12-14 Wir sind immer auf der Suche
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„Wir sind immer auf der Suche“ Im Gespräch mit Heleen van Gent, AkzoNobel Global Aesthetic Centre Farbtrends gehören zu den wichtigsten Aspekten in der Kundenberatung. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf Fragen wie „Was passt zusammen“ oder „Was ist derzeit angesagt“ immer gut vorbereitet zu sein. DER MALER sprach deshalb mit Heleen van Gent, der Leiterin des AkzoNobel Global Aesthetic Centre. Dort entsteht jedes Jahr aufs Neue das Trendbuch ColourFuturesTM, in dem auch die Farbe des Jahres gekürt wird.

DER MALER: Als „Colour of the year 2014“ wurde Opal gewählt. Es ist sicher ein aufregender Prozess, die „Farbe des Jahres“ zu finden, oder Heleen van Gent: Farben spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Sie sind überall und beeinflussen unsere Gefühle und unser Verhalten. Mit der globalen Kompetenz in puncto Farbe führte AkzoNobel die ColourFuturesTM ein, um die Trends der Zukunft zu verstehen und vorwegzunehmen. Diese Erkenntnisse werden ...

ML 06-14 15 Was ist eigentlich
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Was ist eigentlich … … wichtiger Die Bedenkenanmeldung selbst oder die Reaktion hierauf Romanow: Wir wissen alle, dass wir es mit der Bedenkenanmeldung nicht so genau nehmen. Schon wieder mehr Papierkram. Schon wieder verärgert man den Bauleiter. Schon wieder keine Zeit abends im Büro dafür gefunden. Die Ausflüchte sind vielfältig, ich weiß. Aber was kann wirklich passieren Reinders: Nach VOB müssen Bedenken zwingend schriftlich angemeldet werden, wenn die geplante Ausführungsart gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt oder die Vorleistung (des anderen Unternehmers) nicht in Ordnung ist. Romanow: Wenn der Bauherr aus Kostengründen aber trotzdem eine andere, meist abgespeckte Ausführung wünscht Reinders: Bitte, kein Problem. Kann der Bauherr gerne bekommen, aber der Betrieb muss dann eben Bedenken anmelden, sonst ist er später haftbar, wenn es zu Schäden kommt – und zwar trotz des eindeutigen Wunsches des Bauherrn. Das ist ja gerade der Sinn un ...

ML 06-14 16-22 Mit hohem Klimakomfort
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Das Wort „malen“ bedeutet im ursprünglichen Sinn „mit Farbe bestreichen, anstreichen; mit Farbe bunt verzieren“ 1). Doch was bunt klingt, ist in Wirklichkeit weniger farbenfroh. Das Handwerk hat im Wesentlichen mit weißer Farbe oder weißen Materialien wie Putz, Schleifstaub, Gips und Ähnlichem zu tun. Daher hat sich weiße Berufskleidung als Markenzeichen für das Malerhandwerk etabliert: Auf dem hellen Untergrund fallen Staub, Farbflecken und Lackspritzer wesentlich weniger auf als auf einem dunklen Textil. Die Arbeitskleidung kann länger getragen werden, ohne dass sie ungepflegt wirkt. Die Garnituren müssen weniger häufig gegen neue ausgetauscht werden, wodurch das Budget eines jeden Betriebes geschont wird. Von der Kleidung in reinem Weiß haben sich inzwischen aber viele Berufskleidungsanbieter weitgehend verabschiedet. Jacken und Hosen werden um farbige Akzente in Form von Nähten, Reißverschlüssen oder Einsätzen ergänzt und mit passenden Shirts und Base-Caps ...

ML 06-14 23 App des Monats
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APP des Monats Up Coffee So behält man seinen Kaffeekonsum im Griff Frühmorgens eine Tasse Kaffee zum wach werden, mittags noch zwei in der Pause und am Nachmittag noch ein Muntermacher zwischen den Terminen. Für viele Maler läppert sich der Kaffeekonsum im Laufe des Tages schnell auf mehrere Tassen. Um die Koffeinzufuhr künftig besser im Auge behalten zu können, hilft die IOS-App „Up Coffee“. Sie zeigt dem Maler an, welche Auswirkungen der tägliche Kaffeekonsum auf seine körperliche Befindlichkeit hat. So zeigt die App zum Beispiel an, bei wieviel Tassen es der Maler belassen sollte, um nachts gut schlafen zu können, wieviel Tassen ihn richtig fit und leistungsfähig machen oder andere Fakten rund um den Genuss des braunen Bohnensafts. Innerhalb der App lassen sich über einen „+“-Button neue Getränke erfassen, die dann in der Hauptansicht auf ansehnliche Art und Weise in einen imaginären

Glaskolben gefüllt werden. Hat der Maler einen bestimmten Pegel ...

ML 06-14 24-27 Ruckedigu der normgerechte
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Ruckedigu – der normgerechte Schuh Orthopädischer Fußschutz im Maler- und Lackiererhandwerk Ohne Sicherheitsschuhe gehen heute wohl die wenigsten Handwerker an ihre Aufgabe – für viele Betriebe und Unternehmen wird hier die Gesundheitsprävention der Mitarbeiter immer wichtiger. So gehört auch bei Maler- und Lackiererarbeiten der richtige Fußschutz für ein gesundes und sicheres Arbeiten zum guten Ton, denn moderne Profis setzen sich heute in ihrem Arbeitsalltag den unterschiedlichsten Gefährdungen aus. Ob beim Malen und Lackieren drinnen und draußen, auf der Baustelle, bei der Fassadengestaltung oder bei Korrosionsschutzarbeiten: Mechanische Gefahren wie Rutschen, Stolpern oder Stürzen, elektrostatische Aufladung, aber auch der Umgang mit Gefahrenstoffen erfordern einfach normgerechtes und dabei stets bequemes Schuhwerk. Immer wichtiger dabei: orthopädisch veränderbare Sicherheitsschuhe. Je nach Gefährdungsbeurteilung – die Berufsgenossenschaft listet in der BGI 639 ...

ML 06-14 28-29 Daemmen lohnt sich
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Sonderveröffentlichung des Vereins „Qualitätsgedämmt e.V.“

DÄMMEN LOHNT SICH! Große Werbekampagne für Wärmedämmung startete im Mai. Baumit GmbH, Brillux GmbH & Co. KG, DAW SE und

Thema Wärmedämmung zu erreichen. Dabei werden die

Sto SE & Co. KGaA haben den Qualitätsgedämmt e. V.

familiengeführten Unternehmen vom Forschungsinstitut

gegründet, um gemeinsam die dringend notwendige

für Wärmeschutz (FIW) und der Gesellschaft für Rationelle

Objektivierung der öffentlichen Debatte rund um das

Energieverwendung (GRE) unterstützt.

Wirksame Botschaften zu Energieeffizienz, Wohnqualität und Werterhalt im Gebäudebereich werden über Fernsehen, Internet und Presse an eine breite Öffentlichkeit adressiert. Die zentrale Aussage aller Maßnahmen spiegelt sich dabei in der Absenderadresse der Kampagne wider:

Am 28. Mai 2014: Startschuss für eine groß ange ...

ML 06-14 30-31 Weniger Aufwand mehr
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Weniger Aufwand – mehr Liquidität Neues Beitrags-Erstattungsverfahren der Urlaubskasse Ein neues Beitrags-Erstattungsverfahren bietet die Urlaubskasse (uk) nun den Betrieben an. Gegenüber dem herkömmlichen Verfahren (uk/zvk-Klassik) hat das neue Verfahren uk-Direktausgleich eine Reihe von Vorteilen für den Betrieb: „Weniger Aufwand im Verfahren – mehr Liquidität für den Betrieb sind die Ziele der uk/zvk für das neue Verfahren“, so Geschäftsführer Werner Loch. Anders als im bisher angewendeten Verfahren uk/zvk-Klassik wird beim uk-Direktausgleich die Erstattung von Urlaubsgeld direkt mit dem aktuell fälligen Beitrag zu einem monatlichen Stichtag gegengerechnet. Lediglich die Differenz zwischen Beitrag – Erstattung wird von der uk eingezogen oder das Guthaben wird auf das Konto des Betriebs überwiesen.

Beispielrechnung für 4 Monate

In einem Monat, in dem ein Betrieb z.B. Beiträge in Höhe von 800 Euro und Erstattungen in Höhe von 700 Euro ...

ML 06-14 32-36 Effektvolles mit langer
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Effektvolles mit langer Tradition Alte Maltechniken und neue Kreativität Alte handwerkliche Maltechniken und Materialien nach historischem Vorbild sind gefragt. Dank dieser effektvollen Techniken lassen sich Flächen und Räume – im privaten und öffentlichen Bereich – individuell gestalten. Somit können Malerbetriebe mit Techniken, wie Wickel-, Stempel-, Schablonentechnik, Marmor- oder Steinimitationstechniken, punkten. Häufig werden diese Techniken beim Restaurieren in der Raumoder Kirchenmalerei angewendet, heute aber gerne als „Kreativtechniken“ mit aktuellen Materialien, Techniken und Farben neu interpretiert.

Stein-Imitationstechniken Bereits seit der Antike zählt die Nachahmung von kostbarem Stein zu einem wichtigen Gestaltungselement der Raummalerei. Die Nachahmung von Granit, Sandstein oder Marmor erreichte im Barock ihren Höhepunkt. Marmorieren gelingt nur mit einer jahrelangen handwerklichen Erfahrung, sehr guten Fachkenntnissen und höchster Kunst ...

ML 06-14 37 Auf den Punkt gebracht
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AUF DEN PUNKT GEBRACHT Die weibliche Zukunft Nachdem die „Kampfikone“ der deutschen Frauenbewegung, Alice Schwarzer, außerhalb ihrer Kernkompetenz öffentlich steuerauffällig geworden ist, kann man vielleicht wieder einmal einen unbefangenen Blick auf die Geschlechterrollen werfen, zumindest aus Maler- und Lackierersicht.

halt nicht, denn die meisten Einstellungen werden ja von den Chefs/ Meistern gemacht. Und in der Tat, einige Argumente kann man durchaus nachvollziehen, z. B. die besonders strikten Regeln zum Beschäftigungsverbot bei Schwangerschaft. Aber der Rest … doch eher vorgeschoben.

Der Anteil der Frauen dümpelt seit Jahren so um die Zehn-ProzentGrenze. Meisterinnen als Betriebsinhaberinnen sind immer noch selten, vornehmlich auch im Ehrenamt. Auf der anderen Seite erreichen die Mädchen in jeder Schulform einen deutlich besseren Schulabschluss als die Jungs. Das setzt sich fort bei den Ergebnissen der Gesellenprüfungen, subjektiv belegen d ...

ML 06-14 38-42 Gezeichnete Masern und
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Freigelegter Schablonenfries

Gezeichnete Masern und gewischte Adern Alte Maltechniken in neuem Gebrauch Die in früheren Jahrzehnten am Altbau erprobten, dekorativen Maltechniken kamen beeinflusst durch die Aufgaben in der Denkmalpflege heutzutage wieder in Mode. Ein Malermeister muss sich nun auch am Neubau den alten Maltechniken wie Leimfarbentechniken (Tupfen, Wickeln, Rollen, Schablonieren) und Imitationstechniken (Marmorieren, Maserieren, Illusionsmalerei) zuwenden. Schnell wurden gestalterische Möglichkeiten mit alten Maltechniken sowohl am Altbau als auch am Neubau erkannt und verstärkt eingesetzt. Dr. Josef Maier Architekt und promovierter Kunsthistoriker, Archäologe und Denkmalpfleger. Sein hauptsächliches Arbeitsgebiet ist die Bauforschung und die fachgerechte Instandsetzung von Baudenkmälern. www.architekt-drmaier.de

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Schon in der Renaissance, also etwa mit Beginn des 16. Jahrhunderts, war die Leimfarbentechnik mit tierischem Leim ...

ML 06-14 44-45 Als ich lerne
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Als ich lernte ... Ein alter Meister erzählt (2) Wir wollen in der Renovierung unseres Raumes fortfahren. In der ersten Folge (DER MALER 5/2014) haben wir die Decke abgewaschen. Nun gilt es, die Tapeten abzuweichen, zu vergipsen und die Decke zu streichen. Zum Tapetenabweichen wurden früher ebenfalls die alten, abgearbeiteten Deckenbürsten genommen. Dabei galt, wie beim Deckenabwaschen, nur mit den Borstenspitzen arbeiten. Keinen Druck ausüben! Nur das Wasser auftragen, das die Bürste freiwillig hergibt. Dann sofort wieder eintauchen, kurz abschlagen und erneut auftragen. Natürlich ging man dabei abschnittsweise vor. Das heißt, man weichte zunächst nur eine Wand ein. Waren dann die zuerst eingeweichten Flächen bereits matt abgezogen, trug man erneut Wasser auf, so lange, bis die Fläche gleichmäßig nass dastand bzw. die Tapete anfing, deutlich Blasen zu schlagen. Dazu muss man allerdings sagen, dass damals reine Papiertapeten verwendet wurden, die rasch durchfeuchteten. In ...

ML 06-14 46-47 Anschluss finden
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Anschluss finden TBS-Merkblatt zum Einsatz von spritzbaren Dichtstoffen im Innenraum Der Einsatz von spritzbaren Dichtstoffen ist in der heutigen Baupraxis allgegenwärtig. Bei der Ausführung von Baukonstruktionen im Innenraum werden vielfach Anschlüsse zu Bauteilen hergestellt und Innenecken von Decken und Wänden mit Dichtstoffen verfüllt. Doch trotz der hohen Durchdringung sind keine technischen Regeln zur Ausführung vorhanden. Die enorme Vielzahl an Materialien, Bauteilen und Anforderungen des Einzelfalls erschweren die Erstellung von einheitlichen technischen Regeln. Die Technische Beratungsstelle Westfalen hat ein 12-seitiges TBS-Merkblatt herausgegeben. Dort werden Aspekte zum Einsatz sowie zur Ausführung und Haltbarkeit von spritzbaren Dichtstoffen im Innenraum diskutiert. Im Trockenbau liegt für die Herstellung von Anschlüssen eine Technische Regel vor (Merkblatt 3 der Gipsindustrie). Allerdings kann auch damit die Erwartung des Kunden, eine Trockenbaukonstruktion gä ...

ML 06-14 48-50 Multifunktionale Trennwaende
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Kompatibler Trockenbau im Nut- und Federsystem In vielen Bauprojekten werden heute Konzepte umgesetzt, die verschiedene Bauwerkstoffe kombinieren. Tragende Elemente, die Gebäudehülle und beispielsweise der Innenausbau werden hierbei differenziert betrachtet. Eine Chance für das Malerhandwerk, mit durchdachten Trockenbausystemen nutzergerechte Lösungen anzubieten. Ein gutes Beispiel ist der Innenausbau eines zweistöckigen Bürogebäudes: Im Rohbau erstellte man die Gebäudehülle, die Unterteilung der Büroräume erfolgte davon unabhängig mit dem planebenen Trockenbau im Nut- und Federsystem. Das Ergebnis: Trennwände, aber auch kreative Lösungen, die Trennwände gleichzeitig zu Schrankwänden werden lassen.

Trennwand innenseitig als Wandschrank

Für den Innenausbau kam in diesem Fall das Faay Trennwandsystem zum Einsatz. Bereits beim Befestigen der Holzführungsleisten waren auf dem Boden die geplanten Räume entsprechend der Grundrisspläne zu erkenne ...

ML 06-14 51 Ihre Rechtsfragen aus der
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aus der Praxis

Betriebshaftpflichtversicherung – Nutzungsausfall ist nicht versichert ! Fall Ein Auftragnehmer hat Fliesen in der Abfüllhalle einer Brauerei verlegt. Aufgrund einer fehlerhaften Verlegung lösten sich nach einiger Zeit Fliesen. Die Brauerei rügte diesen Mangel. Infolgedessen musste der gesamte Bodenbelag erneuert werden. Die in der Halle befindlichen Maschinen mussten abund wieder aufgebaut werden, die Halle musste für einige Zeit völlig geräumt werden. Die Brauerei verlangte von dem Auftragnehmer die Kosten für den Auf- und Abbau der Maschinen sowie den entstandenen Nutzungsausfall. Der Anspruch der Brauerei war berechtigt. Das Bauunternehmen verlangte von seiner Betriebshaftpflichtversicherung die Übernahme der Schadensersatzansprüche und der Kosten wegen des Nutzungsausfalls. Der Betrieb hatte eine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen, die für Personen- und Sachschäden aufkommt.

Entscheidung des Gerichtes Das Gericht hat ...

ML 06-14 52-53 Schreibeffekte minimieren
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Schreibeffekte minimieren Farben mit Funktionsfüllstoffen

Der Trend zu matten, intensivfarbigen Oberflächen ist ungebrochen. Ob als Akzent im Wohnraum, als prägendes Element in Küche-, Ess- oder Schlafzimmern oder als attraktive farbliche Gestaltung in öffentlichen Bereichen: In kräftigen, intensiven Farbtönen werden matte Flächen zu echten Hinguckern. Um die Beständigkeit der matten Intensivtöne zu erhöhen, sorgen Funktionsfüllstoffe dafür, dass die Flächen lange schön aussehen und sogenannte Schreibeffekte vermieden werden. Speziell in stark frequentierten Bereichen wie Fluren, Treppenhäusern, Museen, Kindergärten oder Schulen, die einer erhöhten Verschmutzungsgefahr und mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, eignen sich matte Beschichtungsmaterialien in Intensivfarbtönen oft nicht. Bereits kleinere mechanische Belastungen verursachen unerwünschte Spuren auf der Oberfläche. Der Grund hierfür ist, dass bei matten Beschichtungsmaterialien die Farb ...

ML 06-14 54-56 Mit Tradition und Qualitaet
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Mit Tradition und Qualität 135 Jahre Malerbetrieb Christian Kämpf, Schweinfurt 1878 eröffnete Christian Kämpf I. einen Malerbetrieb in Schweinfurt, im selben Jahr erhielt Adolf Wilhelm Keim das Patent für seine Erfindung der Silikatfarben. Beide Firmen feierten ihr 135-jähriges Bestehen und ihre fast ebenso lange erfolgreiche Zusammenarbeit. Christian Kämpf I. begründete nicht nur eine Familiendynastie von Malern, er erwarb auch das Gebäude „Am Zeughaus 7“ in Schweinfurt, das noch heute Firmensitz ist. 1896 übergab er den Betrieb an seinen Sohn, Christian Kämpf II., der später Gründungsmitglied der Malerinnung Schweinfurt wurde. Der Familientradition folgend, lernte auch dessen Sohn Gottfried Kämpf das Malerhandwerk. Als ausgebildeter Dekorations-Malermeister war er Mitglied der Gesellenprüfungskommission, Mitglied der Meisterprüfungskommission und Obermeister der Malerinnung Schweinfurt und übernahm 1938 den väterlichen Betrieb. Sohn Christian III. trat 1950 in ...

ML 06-14 61 Termine und Veranstaltungen
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Termine & Veranstaltungen iba-BauFach-Symposium Erstmals wurde Ende März 2014 ein iba-BauFach-Symposium gemeinsam mit einem Kooperationspartner durchgeführt. So konnten in den Räumen der Maler-Einkauf Süd-West eG. in Wiesbaden Adolf Gorczynski und Hans-Joachim Rolof (iba-INSTITUT) mehr als 70 Teilnehmer begrüßen. Referiert wurde über das Thema: „Fassade & Raum: Bausoll, Risse, Farbton Toleranzen im Fokus“. Medienpartner dabei war die Zeitschrift DER MALER und Lackierermeister. Dipl.-Ing. (FH) Hans-Joachim Rolof eröffnete die Ausstellung, stellte die Referenten vor und erläuterte die Themen. Im Anschluss eröffnete Jörg Baumann, ö.b.u. v. SV, LIM Fachverband Farbe Gestaltung Bautenschutz Rheinland-Pfalz mit dem Thema „Farbtonabweichung & Stand der Technik: kompetent durch Fortbildung“ die Vortragsreihe. Hans-Joachim Rolof begann mit Fallbeispielen aus seiner Sachverständigenpraxis. Mit dem Untertitel „Schiefe Wände, krumme Fassade, unebene Putze, wellige Böden ...

ML 06-14 62-63 Firmen und Produkte
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Firmen & Produkte Sicherheitssandale Mit der neuen Sicherheitssandale „Andy Fresh“ bekommen beanspruchte Füße in der warmen Jahreszeit die verdiente Abkühlung im Arbeitsalltag. Lemaitre hat nun die Sommervariante seines Allrounders „Andy“ im Sortiment. Die legere Sandale mit zahlreichen Luftlöchern schützt in den Sicherheitskategorien SB, S 1 und S1P.

„Mehr Luft geht nicht, sonst leidet die Sicherheit“, sagt LemaitreGeschäftsführer Detlef Bieder über die neue Sandale. Diese ist

antistatisch, mit einer öl- und benzinresistenten Sohle sowie einer Schutzkappe ausgestattet und ermöglicht die normierte Energieaufnahme im Fersenbereich. Zudem verfügt der Sommerschuh über eine metallfreie, durchtrittsichere Textilsohle aus Fibre-LS. So können spitze oder scharfe Gegenstände den Fuß nicht verletzen. Angeboten wird die neue Sandale im Mehrweitensystem. Das heißt, der Schuh wird in unterschiedlichen Höhen, Breiten und Längen produziert. Zur ...

ML 06-14 64 Namen und Personen
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Namen & Personen Ehrenmeister Dieter Maier verstorben Am 22. April 2014 ist Dieter Maier, Ehrenmeister des Maler- und Lackiererhandwerks Baden-Württemberg, im Alter von 76 Jahren verstorben.

Dieter Maier †

Dieter Maier wirkte über lange Jahre als Obermeister der Malerund Lackierer-Innung Mannheim sowie als stellvertretender Landesinnungsmeister des Landesinnungsverbandes Baden-Württemberg. Neben weiteren Ehrenämtern war er auch Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz.

Gustav A. Jost verstorben In der Nacht zum 1. Mai 2014 ist kurz vor Vollendung seines 84. Lebensjahres nach schwerer Krankheit Gustav Adolf Jost (Lörrach) verstorben. Mit dem ehemaligen Verbandsvorsitzenden des Landesverbandes Südbaden und Ehrenobermeister der Maler- und

Wolf Kappen bei Marburger

der 50er Jahre verbunden. So arbeitete Jost schon seit 1956 im Werkstoffausschuss des Landesv ...
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