Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Maler-und_Lackierermeister/2014/08_14
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

ML 08-14 03 Editorial
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Verlagssitz Schloss Mindelburg

Thomas Müller und der „ultimative Tapetenersatz“ Nein. Ich will Ihnen heute nicht sagen, dass wir nicht mehr Papst, dafür aber Fußball-Weltmeister sind. Ich will nicht über den brasilianischen WM-Gastgeber schreiben, der mit wunderbar bunten Bildern von fröhlichen Menschen ein friedliches Farbbild um den Globus geschickt hat. Alle sozio-ökonomischen Probleme schienen, zumindest in der Wahrnehmung der Fernsehzuschauer, eine Pause zu machen. Man könnte jetzt wunderbar die verschiedenen Gesichtsbemalungen der Fans analysieren, man könnte Besucherzahlen und Schwarzmarktpreise auflisten, man könnte die Sternchen auf den Trikots oder auf verschiedenen Markenfahrzeugen bewundern, man könnte Stadiongrößen und Öffentlich-Zugucken-Plätze vergleichen, Ballgeschwindigkeiten und Schiedsrichter-Pfeiffrequenzen messen, man könnte auch sagen, dass ein Weltmeister eben ein guter Werbeträger für jegliche Form von meisterlicher Karriere is ...

ML 08-14 06-07 Nachrichten
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Nachrichten Aktion „Unser Tag 2014“ Handwerksbetriebe aus den unterschiedlichsten Gewerken haben sich schon bei „Unser Tag 2014“ angemeldet und sind mit ihren betrieblichen Erfolgsmomenten des Jahres in die Online-Galerie auf der Aktionsseite eingegangen. Initiatoren von „Unser Tag 2014“ sind die Marketing Handwerk GmbH und MEWA, der Full-ServiceDienstleister für Berufskleidung, Putztücher und Schutzkleidung. Bei einer ersten Auslosung wurde bereits der Bremer Malerbetrieb Aug. Hespenheide als Gewinner ermittelt und kann sich über 5000 Euro freuen (siehe auch Seite 76 in dieser Ausgabe).

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen das „MeisterBAföG“ für die berufliche Fortbildung und Höherqualifizierung. 2013 wurden insgesamt 171 396 Männer und Frauen durch Zuschüsse und Darlehen gefördert – 1,8 Prozent mehr als 2012. Geförderten Personen werden auf Antrag nach erfolgreichem Abschluss ihrer Weiterbildungsmaßnahme 25 Prozent ihres Restdarlehens z ...

ML 08-14 08-10 Den spezifischen Knopf finden
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MANAGEMENTPRAXIS

Den spezifischen Knopf finden So motivieren Sie Mitarbeiter, Zusatzaufgaben zu übernehmen An welchen Motivationshebeln sollte der Malermeister ansetzen, um Mitarbeiter dazu zu bewegen, Zusatzaufgaben zu übernehmen Wichtig ist ein sonniges Betriebsklima. Herrscht im Malerbetrieb eine Wohlfühlatmosphäre, sind die Mitarbeiter eher bereit, Mehrarbeit zu leisten.

Kein gutes Klima für Zusatzaufgaben

Foto: Kurt Michel/pixelio.de

Zwei Drittel der Arbeitnehmer leisten mithin nur das, was man von ihnen verlangt – nicht mehr und nicht weniger. Der Hauptgrund für die „Dienstnach-Vorschrift“-Mentalität: Den Mitarbeitern fehlt die emotionale Bindung an das Unternehmen, sie können sich nicht mit ihm identifizieren.

14/63/23: Jedes Jahr rufen die Untersuchungsergebnisse des Beratungsunternehmens Gallup, das regelmäßig auch unter Deutschlands Arbeitnehmern Umfragen zur Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenhe ...

ML 08-14 11 Das Maler ABC
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Das Maler-ABC Praxisfragen von A bis Z

Brillante Farben Die Branche spricht von brillanten Farben, aber mitunter fragt sich selbst der Fachmann: Was genau meint eigentlich Brillanz Ist es (nur) der Glanz Ist es die intensive Farbigkeit – z. B. das Rot an sich Für den Farbmetriker steht der Begriff für Farbreinheit und Farbsättigung; hinzu kommen noch Helligkeit und Farbton, um eine Farbe zu beschreiben. In vielen Farbsystemen liegen die vollgesättigten Töne auf einer Ebene zusammen und werden mittels der Weiß-Schwarz-Ebenen aufgehellt oder verdunkelt. Die Sättigung beschreibt die Farbtiefe und den Abstand von der bunten zur unbunten Farbe. Bunttöne haben eine Sättigung bis zu 100 Prozent, die unbunten Farben (Weiß, Grau, Schwarz) eine Sättigung von 0.

Aus technischer und chemischer Sicht gibt auch die Farbstärke des verwendeten Pigments Auskunft über die Brillanz eines Farbtons. Hat ein Pigment nur die halbe Farbstärke im Vergleich zu einem an ...

ML 08-14 12-15 Europa lobt den Meister
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„Europa lobt den Meister …“ Im Gespräch mit Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Hans Peter Wollseifer ist seit Januar 2014 neuer ZDH-Präsident und löste Otto Kentzler ab, der dieses Amt neun Jahre bekleidete. Der Maler- und Lackierermeister Wollseifer (58) ist erfahrener Unternehmer und Handwerkspolitiker. Der Ehrenkreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft und Ehrenmeister der Maler- und Lackierer-Innung Rhein-Erft äußert sich im DER MALER-Gespräch unter anderem über Europa und Politik, über Meister und duale Ausbildung, über Lobbyarbeit, Wir-Gefühl und Perspektiven des Malerund Lackiererhandwerks: „So vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Betätigung und für eine Karriere gibt es kaum in einem anderen Handwerksberuf.“ DER MALER: Herr Wollseifer, seit 2014 sind Sie nun Präsident der größten Handwerksorganisation. Bei Ihrer Wahl bezeichneten Sie das Handwerk als Partner und Berater der Poli ...

ML 08-14 16-21 Als ich lernte
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Als ich lernte ... Ein alter Meister erzählt (4) Nachdem wir in der Folge 3 (DER MALER 7 /2014) die Decke unseres Musterraumes gestrichen haben, können wir nunmehr an das Tapezieren gehen. Dazu sei bemerkt, dass im Norden Deutschlands ungleich mehr tapeziert wird als im Süden, weshalb dort das Tapezieren ganz regulär zum Berufsfeld und damit zur Ausbildung des Malers gehört. So auch in Bremen, wo ich gelernt habe. Leichte Papiertapeten sind sehr diffusionsfähig und trocknen deshalb rasch ab, sodass die Belastung der Streichmakulatur durch den nassen Kleister nur kurz ist. Bei den heute üblichen Vinyltapeten dauert die Trocknung wegen der aufkaschierten Folie wesentlich länger, was zum Quellen und damit zum Ablösen der Streichmakulatur führen kann. Deshalb ist sie für diesen Tapetentyp nicht geeignet. Hier muss vorgekleistert werden, und zwar mit dem gleichen Kleister, mit dem auch geklebt wird.

Abb. 1

Beim Abweichen der Tapeten sind wir auf eine Mak ...

ML 08-14 22 Was ist eigentlich
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Was ist eigentlich … … mit dem neuen Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen Romanow: Stimmt das, dass jetzt jeder Privatkunde einen schon geschlossenen Vertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen kann Reinders: Die EU hat sich in der Tat wieder einmal was Neues zum Thema Verbraucherschutz ausgedacht, das seit Juni 2014 nun auch in Deutschland Gesetz ist. Es geht, so ähnlich wie wir das alle seit Langem bei Internetbestellungen oder Haustürgeschäften kennen, um ein Widerrufsrecht im Privatbereich. Der Kunde soll vor voreiligen Vertragsabschlüssen geschützt werden. Romanow: Wieso voreilig Ich mache dem Kunden doch erst ein Angebot und dann kann er sich die Sache ja in aller Ruhe überlegen. Einige Tage später nimmt der Kunde das Angebot dann meistens an oder man hört nichts mehr von der Sache. Wieso dann noch ein Widerrufsrecht RA Wolfgang Reinders

Reinders: Jetzt kommen wir langsam zum Kern der Sache. Erfreulicherweise gilt das Widerrufsrecht nicht für den ...

ML 08-14 25-28 Ein natuerlicher Bestandteil
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Algen und Pilze Algen und Pilze sind ein natürlicher Bestandteil unseres Lebensraumes. Verunreinigte Flächen durch diese „Lebewesen“ treten jedoch immer häufiger auf. Die Algen gehören zu den ältesten Lebewesen unserer Erde und sie sind außerdem die Mitbegründer einer lebenswichtigen Grundlage unserer Spezies: Vor rund 3,5 Milliarden Jahren erzeugten die Einzeller durch Fotosynthese den ersten Sauerstoff.

versorger wird dem Untergrund nur ein Feuchtepotenzial abverlangt. Algen benötigen Gleichgewichtsfeuchten von ca. 95 bis 98 Prozent auf den Oberflächen für eine Besiedelung.

Dieser Prozess ist unter anderem dafür verantwortlich, dass Algen eine autarke Lebensweise führen können. Mit Fotosynthese wird aus Wasser und Kohlendioxid die Nahrung in Form von organischen Stoffen selbst gebildet.

Die starke Verbreitung der Algen in der Natur ist auf ihre Anspruchslosigkeit und Anpassungsfähigkeit zurückzuführen und erfolgt durch Sporenf ...

ML 08-14 29 Ihre Rechtsfragen aus der Praxis
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aus der Praxis

Fristlose Kündigung wegen Arbeitsverweigerung Fall Ein Mitarbeiter war in einem Betrieb als Bodenleger beschäftigt. Im § 3 des Arbeitsvertrages trafen die Parteien eine Akkordlohnvereinbarung. Danach werden Leistungen je Quadratmeter mit einem bestimmten Akkordsatz vergütet. Für den Fall, dass keine Parkett- oder Bodenbelagsarbeiten durchgeführt werden, wurde ein Stundenlohn von 12 Euro brutto vereinbart. Der Mitarbeiter sollte in nahezu 40 identischen Häusern Bodenbelagsarbeiten mit einem Kollegen ausführen. Am Wochenende trafen sich die beiden Kollegen und berechneten aufgrund der Akkordvorgabe den sich aus ihrer Sicht ergebenen Stundenlohn für die Arbeiten auf diesen Baustellen. Dabei ermittelten sie einen Stundenlohn von 7,86 Euro brutto. Am Montag gingen sie mit diesem aus ihrer Sicht unbefriedigenden Ergebnis zu ihrem Vorgesetzten und beschwerten sich über den zu geringen Stundenlohn. Der zu geringe Stundenlohn ergab sich aus ihrer Sicht, da ...

ML 08-14 30-34 Angriffe durch Mikroorganismen
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Algen, Pilze und Schimmel Pilz- oder Schimmelsporen sowie Algenzellen gibt es in der normalen Umgebungsluft überall. Mit dem Wind verbreitet setzen sie sich an Wänden fest. Wenn sie an einem solchen neuen Standort günstige Wachstumsbedingungen finden, breiten sich die zunächst mikroskopisch kleinen Keime zu sichtbaren, die ganze Wand überziehenden Kolonien aus. Eine Dachfläche oder eine Fassade bekommt infolge des Bewuchses mit solchen organischen Organismen großflächige grüne, rote oder schwarze Verfärbungen. Wachstumsfördernde klimatische Verhältnisse und geeignete Nahrung für die Mikroorganismen sind die Voraussetzungen für das Wachstum von Algen, Pilzen und Schimmel. Außerdem wird ihr Wachstum immer dann gefördert, wenn das Gebäude in einem feuchten Gebiet oder an einem Fluss steht. Zudem begünstigt ihr Wachstum die Nähe von Pflanzen, die Nährstoffe an sie in Form von Pollen oder Harzen abgeben. Die Wände alter Gebäude werden in der Regel durch zugige Fenste ...

ML 08-14 35 Transparenter sicherer und gesuender
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Transparenter, sicherer und gesünder Branchenziele 2020 der Lack- und Druckfarbenindustrie Die Lack- und Druckfarbenindustrie in Deutschland will den Arbeitsschutz weiter verbessern, die Verwendung von gesundheitsgefährdenden Rohstoffenstärker eindämmen, den Gebrauch von neuen Nanoteilchen offenlegen und generell die Transparenz der Branche erhöhen. Die Mitgliederversammlung des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) beschloss eine entsprechende Strategie. Im Zentrum stehen die Anstrengungen, den Einsatz von gesundheitsgefährdenden Rohstoffen, den sogenannten CMR-Stoffen, zu vermindern. Die Firmen sollen, so der VdL, in den kommenden Jahren alles unternehmen, um den Einsatz aller Vorprodukte zu minimieren, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend eingestuft sind. Als Maßstab gelte dabei eine Einstufung in die Kategorien 1A und 1B der europäischen Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von chemischen Stoffe ...

ML 08-14 36-38 Time to say goodbye
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Time to say goodbye Austausch von Leitern und Tritten Tragbare Leitern und Tritte sind im Maler- und Lackiererhandwerk eine unverzichtbare Arbeitshilfe. In die Tage gekommene oder beschädigte Steigtechnik stellt jedoch ein enormes Sicherheitsrisiko dar: Ist die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet und kommt es zum Sturz, können die Mitarbeiter sich schwerwiegende Verletzungen zuziehen. Werden also Mängel festgestellt, muss das beanstandete Produkt umgehend repariert oder sogar ausgesondert werden. Um Arbeitsunfälle möglichst zu vermeiden, müssen die im Betrieb eingesetzten Steighilfen grundsätzlich in einem einwandfreien Zustand sein. Eine regelmäßige Kontrolle aller Steighilfen im Unternehmen auf einen ordnungsgemäßen Zustand ist entsprechend wichtig für die betriebliche Unfallprävention und daher auch durch die Betriebssicherheitsverordnung vorgeschrieben. Mit der Handlungsanleitung BGI 694 gibt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) unter anderem vor ...

ML 08-14 39-40 Vision Zero im Fokus
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„Vision Zero“ im Fokus Treffpunkt des internationalen Arbeits- und Gesundheitsschutzes in Frankfurt Veranstaltungsort des diesjährigen Präventionsforums Arbeitsschutz Aktuell, bestehend aus Kongress (27. bis 29. August) und Fachmesse (25. bis 28. August), ist in der Messe Frankfurt eine der schönsten und modernsten Messehallen Europas mit knapp 40 000 m2 Ausstellungsfläche. Die Besonderheit: Das Präventionsforum findet 2014 statt in enger inhaltlicher und räumlicher Verbindung mit dem 20. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Globales Forum Prävention. Die Arbeitsschutz Aktuell – das Präventionsforum findet alle zwei Jahre an wechselnden Messe-Standorten statt und weist im langjährigen Durchschnitt weit mehr als 1000 Kongressteilnehmer und etwa 10 000 Messebesucher aus. Partner aus Institutionen und Wirtschaft werden in den jeweiligen Regionen in die thematische Ausrichtung aktiv einbezogen. Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) e.V. ist id ...

ML 08-14 45-47 Mit ausgebildetem Bewusstsein
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Mit ausgebildetem Bewusstsein Optimaler Gesundheitsschutz für Maler und Lackierer Die beste Verteidigung gegen Gefahren im Arbeitsumfeld ist eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA). So regeln es auch die gesetzlichen Vorschriften. Dennoch spielt der Gesundheitsschutz in der Praxis häufig eine untergeordnete Rolle. Ein Mangel an Zeit oder auch einfach Unwissenheit sind Gründe, warum dieses Thema leider auch bei Malern und Lackierern oft zu kurz kommt. Die Auswirkungen von unzureichendem Schutz sind oft gravierend. Beim Schleifen oder bei der Verarbeitung von Wasserbasis- und VOC-konformen Materialien kann es ohne oder mit unzureichendem Atemschutz zu gefährlichen Auswirkungen kommen. Symptome wie Kopfschmerzen, Halskratzen oder Schwindelgefühl zählen zu den noch eher harmlosen Gefährdungen. Es können aber auch chronische Bronchitis, Asthma, Nervenlähmungen oder Schädigungen der Lunge sowie der inneren Organe hervorgerufen werden.

Letztendlich spielt auch der Pe ...

ML 08-14 48-51 Regelmaessige Sensibilisierung
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Regelmäßige Sensibilisierung Umgang mit Gefahrstoffen Wer regelmäßig mit sogenannten Gefahrstoffen hantiert, dem werden sie zum ständigen Begleiter und die Gefährlichkeit tritt in den Hintergrund. Doch das potenzielle Risiko nimmt – paradoxerweise – sogar noch einmal deutlich zu, je routinierter und erfahrener man im Umgang mit ihnen ist. Und auch wenn viele Farben dank Wasserbasis heute weniger gefährlich für Umwelt und Mensch sind – in manchen Bereichen und bei besonderen Anforderungen können sie auch zukünftig nicht als Ersatz dienen. Bodenbeschichtung, Wärmedämmung, Fassadengestaltung, Sanierungsarbeiten, Fahrzeuglackierung und andere kleine und große Malerund Lackiererarbeiten – Gefahrstoffe begegnen uns überall, auch wenn immer mehr umweltbelastende Substanzen aus der Arbeitswelt verbannt werden. Schon herkömmliche Reinigungs- oder Verdünnungsmittel gehören zur Gruppe der Gefahrstoffe, genauso wie Farbsprays, Benzine oder Lacke. Sie sind entzündbar ode ...

ML 08-14 52-54 Das richtige
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Das richtige ␭ Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit Bei Planung und Ausführung von Dämmmaßnahmen müssen wesentliche Unterscheidungen von Angaben zur Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs berücksichtigt werden. Das betrifft die Berechnung des U-Wertes einer Außenwand, die darauffolgende Ausschreibung des gewollten Dämmstoffs mit den Angeboten einschließlich der Auftragsvergabe. Ebenso muss die entsprechende Verwendbarkeit des Dämmstoffs auf der Baustelle beachtet werden. Der Dämmstoffmarkt stellt unterschiedliche Materialien für vielfältige Anwendungen z. B. innerhalb von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) bereit. Eines der wesentlichen Auswahlkriterien für den Dämmstoff im WDVS ist die Wärmeleitfähigkeit. Bereits bei der Planung wird frühzeitig der Erfüllungsgrad der Energie-Einsparverordnung EnEV 2014 berücksichtigt und auf das Erreichen eines bestimmten KfW-Förderungsstandards hingewirkt. Häufig fängt das „Auswahldilemma“ bereits hier an. Welcher von d ...

ML 08-14 56-59 Ein Farben Fest fuer alle Sinne
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Ein (Farben)Fest für alle Sinne 125 Jahre Brillux, Münster Über 43 000 Gäste aus 19 Ländern feierten mit Brillux Ende Juni drei Tage lang das 125-jährige Jubiläum des Unternehmens. Den Kunden und Geschäftspartnern war dabei die Begeisterung anzusehen: Mehr als 700 BrilluxMitarbeiter sorgten für eine gelungene Mischung aus Erlebnis und Information, geselliger Atmosphäre sowie Produktinnovationen und Service-Highlights auf dem 35 000 m² großen Veranstaltungsgelände der ehemaligen York-Kaserne in Münster. So wurde das Jubiläum, eine (nicht nur) logistische Meisterleistung, zu einem unvergesslichen Fest der Farbe.

Pressekonferenz mit (v. l.) Klaus von Lützau (Werksleiter), Dr. Julius Schröder (Geschäftsleitung), Peter König (Geschäftsleitung), Michael Thompson (Geschäftsleitung) und Frank Dusny (Marketing-Leiter). Abb. links: Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums erläutert Inhaber Peter König die Philosophie des Familienunternehmens Brillux.


ML 08-14 60-62 Zukunftsweisender Medienkanal
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Zukunftsweisender Medienkanal MLM Dirk Kämmer und das Internetradio für die Malerbranche Dirk Kämmer (Berlin) bekam 2013 den Dr. Murjahn-Förderpreis in der Kategorie „Innovation“ für das Projekt „in-radio.de“ (siehe auch DER MALER 2/2014). Wer die Begeisterung erlebt, mit der Dirk Kämmer über seine Leidenschaft spricht, Radio zu machen, könnte annehmen, dass der umtriebige Malermeister aus Berlin-Kreuzberg mit dem Mikrofon in der Hand auf die Welt gekommen ist. Die Affinität zum Medium Radio hat frühe Wurzeln und trägt nach Jahren des Wachstums hörenswerte Früchte. In jungen Jahren beglückte er zum ersten Mal eine breitere Öffentlichkeit im Zeltlager der Kirchengemeinde dank mitgeführter tragbarer Stereoanlage mit Sendungen im Lagerfunk. Doch die Idee, in eigener Regie ein Radio zu betreiben, ließ ihn nicht mehr los. Beruflich folgt er zunächst dem Rat seines Vaters, der 1970 zu-

sammen mit einem Geschäftspartner die Kämmer & Schäfer Malermeis ...

ML 08-14 63-65 Ein Risiko verbleibt
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Ein Risiko verbleibt Technische Hinweise: WDVS-Anschlüsse an putzbündige oder auskragende Fassadenbauteile Von Planern und Auftraggebern wird (meist aus gestalterischen Gründen) vorgesehen, Bauteile /Bauelemente (Fenster, Türen, Metalllaibung und dergleichen) in einer Ebene mit der Fassadenfläche (putzbündig) anzuschließen oder über die Putzoberflächen auskragend einzubauen. Die aus diesen Konstruktionen resultierenden Anschlüsse der Bauteile /Bauelemente an Wärmedämm-Verbundsysteme widersprechen den allgemein anerkannten Regeln der Technik und dem bewährten Prinzip des konstruktiven Witterungsschutzes (z.B. Laibungen, Abdeckungen). Sie sind daher besonders durch Witterung belastet und aufgrund der vorliegenden Erfahrungen erhöht schadensanfällig. Eine in der Praxis bewährte, von Wissenschaft und Technik allgemein anerkannte und handwerklich sicher ausführbare Standardlösung ist derzeit nicht bekannt.

Anschluss WDVS an nicht geneigte Metallabdeckung. Die ...

ML 08-14 66-68 Die ungewoehnliche Verwandlung
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Die ungewöhnliche Verwandlung Einsatz von Fassadenprofilen an einem Kasernengebäude Fassadenprofile geben einer Fassade Kontur und bestimmen den persönlichen Stil des Gebäudes. Elemente aus hochverdichtetem Polyurethan sind leichter, aber gleichzeitig auch härter als gängige vorgefertigte Stuckelemente und werden lediglich aufgeklebt. Die Fassade bleibt dabei vollkommen unbeschädigt; das gilt auch für Wärmedämmverbundsysteme. Dieter Gerstenkorn, Inhaber der Maler Klee GmbH in Ebern, zeigt eindrucksvoll die Verwandlung eines alten Kasernengebäudes in einer großen Ausstellung – innen und außen. Gleich am Eingang des Gewerbeparks „Alte Kaserne“ im Frauengrund 1 in Ebern befindet sich das ehemalige Stabsgebäude einer Bundeswehrkaserne, das Malermeister Dieter Gerstenkorn aus Ebern erwarb. Es schien ihm als Ausstellungsobjekt ideal geeignet zu sein.

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Mit Unterstützung von Innenarchitektin Carmen Andritschke realisierte er den kompletten Umbau ...

ML 08-14 68 Die Maler APP
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APP des Monats Plaans iPAD-App Digitale Baudokumentation Mit einer Hand voll Plänen und Skizzen die Baustelle zu verlassen, gehört mit dieser iPAD-App ab sofort der Vergangenheit an. Diese App wurde für Handwerker und Facility Manager entwickelt, um alle Dokumentationen während der Begehung einer Baustelle an einer Stelle digital festzuhalten. So können Grundrisse problemlos importiert und mit entsprechenden Aufmaß-Angaben über eine Skizzenfunktion und Fotos verbunden werden. Weitere genau verortete Informationen wie Sprachmemos und Notizen ergänzen die Dokumentation to go. Das hat enorme Vorteile für den Anwender: erleichterte Kostenkalkulation und Angebotserstellung im Nachhinein sowie verbessertes Erkennen der räumlichen Perspektiven im Fall eines Schadens.

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· DER MALER UND LACKIERERMEISTER 8 / 2014

Der Hersteller bietet die App als Demoversion kostenlos über den AppStore für das iPad an. Die Vollversion kostet allerdings stolze 9 ...

ML 08-14 69-70 Erlebnisse an der Wand
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Erlebnisse an der Wand Künstlerische Gestaltung im Treppenhaus der Würth Elektronik, Schopfheim Die Firma Würth Elektronik (Schopfheim) gewährte der Öffentlichkeit „Einblicke“ in den künstlerischen Kosmos, den der Lörracher Malermeister und Künstler Bruno Haas im Treppenhaus des Firmensitzes geschaffen hat. Bruno Haas, Jahrgang 1939, ist sowohl Handwerker als auch Künstler. Mit 14 Jahren begann er eine Malerlehre, absolvierte 1963 die Meisterprüfung und machte sich selbstständig. Viele Jahre führte Haas einen Handwerksbetrieb und bildete sich zugleich künstlerisch weiter, an der Europäischen Kunstakademie Trier zum Beispiel und an der Sommerakademie Salzburg. Seit 1982 ist er ausschließlich als Kunstmaler tätig. Mit den Jahren hat der Künstler eine eigene, unverwechselbare Handschrift gefunden, die ihn international bekannt machte. Sein Werk wird treffend als „poetische Malerei“ beschrieben, seine Bilder sind Gedankenspiele im wahren Wortsinn: Ein künstleris ...

ML 08-14 69-71 Erlebnisse an der Wand
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Erlebnisse an der Wand Künstlerische Gestaltung im Treppenhaus der Würth Elektronik, Schopfheim Die Firma Würth Elektronik (Schopfheim) gewährte der Öffentlichkeit „Einblicke“ in den künstlerischen Kosmos, den der Lörracher Malermeister und Künstler Bruno Haas im Treppenhaus des Firmensitzes geschaffen hat. Bruno Haas, Jahrgang 1939, ist sowohl Handwerker als auch Künstler. Mit 14 Jahren begann er eine Malerlehre, absolvierte 1963 die Meisterprüfung und machte sich selbstständig. Viele Jahre führte Haas einen Handwerksbetrieb und bildete sich zugleich künstlerisch weiter, an der Europäischen Kunstakademie Trier zum Beispiel und an der Sommerakademie Salzburg. Seit 1982 ist er ausschließlich als Kunstmaler tätig. Mit den Jahren hat der Künstler eine eigene, unverwechselbare Handschrift gefunden, die ihn international bekannt machte. Sein Werk wird treffend als „poetische Malerei“ beschrieben, seine Bilder sind Gedankenspiele im wahren Wortsinn: Ein künstleris ...

ML 08-14 75-76 Termine und Veranstaltungen
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Termine & Veranstaltungen Umfrage: Klares Votum fürs Dämmen Das Energieportal co2online hat im Auftrag des Fachverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) rund 5 000 Besitzer von Einund Zweifamilienhäusern zu ihren Dämmmaßnahmen befragt. Im Rahmen der Jahrestagung des Verbandes in Leipzig wurden Details vorgestellt. 551 Teilnehmer aus ganz Deutschland haben sämtliche Online-Fragen beantwortet, was einer Rücklaufquote von 11 Prozent entspricht. „Damit besitzen die Angaben schon eine klare Aussagekraft“, erläutert Lothar Bombös, Vorstandsvorsitzender des FV WDVS. 91 Prozent der Befragten haben in den letzten Jahren bereits Dämmmaßnahmen am Haus durchgeführt oder planen dies innerhalb der nächsten 24 Monate. Die Dämmung der Fassade und des Daches wurden mit jeweils etwa 60 Prozent am häufigsten angegeben. Bei den sonstigen Maßnahmen an der Gebäudehülle ging es meistens um den Fenstertausch. Fast 80 Prozent nannten die Senkung des Energieverbrauchs bzw. der Heizk ...

ML 08-14 77-78 Firmen und Produkte
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Firmen & Produkte BrandschutzBeschichtungen In der „Green Product“- Linie präsentiert die Rudolf Hensel GmbH (Börnsen) ihre Non-VOC-Brandschutz-Beschichtungen, die sich aufgrund eines Anteils flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) unter der Nachweisgrenze als Baustoffe für ökologisches Bauen qualifiziert haben. Die Produkte entsprechen den Anforderungen des LEED credit EQ c4.2. Die Emissionszertifikate nach ISO 16000 und nach dem Bewertungsschema des AgBB bringen Architekten und Planern sogenannte credit points für die Beurteilung des Umweltstandards eines Gebäudes nach BREEAM und bei der Auszeichnung mit dem Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen (DGNB). Aufgrund der französischen Emissionszertifikate nach DEVL 1101903D und DEVL1104875A wurden alle Produkte zudem in die Emissionsklasse A+ (sehr geringe Emission) eingestuft. Für einige Produkte liegt bereits ein Life Cycle Assessment und eine Environmental Product Declaration vor. Zur „Green Product“Linie gehör ...
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