Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2010/10_10
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

BI 10-10 10-11 Erfolgsfaktor Messe-Mix
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Erfolgsfaktor Messe-Mix Die Brau Beviale 2010 steht in den Startlöchern Nach einjähriger Abstinenz freut sich die nationale und internationale Brauund Getränkewirtschaft wieder auf die Brau Beviale. Vom 10. bis 12. November findet im Messezentrum Nürnberg die 49. Europäische Fachmesse für die Getränkewirtschaft statt. Mit dabei werden diesmal gut 1400 Aussteller und circa 34 000 Besucher sein. Was es in diesem Jahr an Neuheiten gibt und wie sich die NürnbergMesse aufstellt, verraten im Gespräch mit der BRAUINDUSTRIE Petra Trommer, Leiterin Public Relations, Rolf Keller, Mitglied der Geschäftleitung und Roland Kast, Leiter Veranstaltungen. (hof) BRAUINDUSTRIE: Zur Brau Beviale 2010 werden rund 1400 Aussteller und 34 000 Besucher erwartet. 2004 waren es noch 1477 Aussteller und 36 933 Besucher. Herr Keller, wie fällt entsprechend Ihre Erwartungshaltung aus Rolf Keller: Für 2010 rechnen wir – wie 2008 – mit stabilen rund 1400 Ausstellern und 34 000 Besuchern.

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BI 10-10 14-15 Braugerstenernte 2010 und was dann
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Braugerstenernte 2010 – und was dann In den letzten Tagen und Wochen war in verschiedenen Veröffentlichungen von Landwirtschaftsministerien und anderen Verbänden der Agrarwirtschaft nachzulesen, dass die Ergebnisse der Braugerstenernte 2010 gegenüber dem Vorjahr zwar schlechter war, die Bewertung der Gesamtsituation aber wurde als kaum bedenklich beschrieben. Die im Deutschen Mälzerbund vertretenen Mälzereien sehen die aktuelle Situation durchaus differenzierter, da die aktuellen Zahlen eine mehr als kritische Bewertung nahelegen. Nach den Analysen der bisher aufgenommenen Braugerstenpartien ist festzustellen, dass verdeckter Auswuchs ein ernstzunehmendes Problem darstellen wird. In manchen Gerstenpartien wurde verdeckter Auswuchs mit einem Anteil von 20 Prozent festgestellt. Infolge des lang andauernden Regens während der Erntephase kam es zusätzlich verstärkt zu Schwärzepilzbefall. Erhöhte Mykotoxinwerte sind daher nicht auszuschließen, die Brauindustrie könnte nach 2 ...

BI 10-10 16-18 Umfassende Neuausrichtung
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Umfassende Neuausrichtung Auswirkungen der Preisvolatilität von Braugerste auf das Geschäftsverhalten von Brauereien und Mälzereien Die deutlich erhöhte Preisvolatilität von Braugerste der letzten Jahre hat signifikante Auswirkungen auf das Geschäftsverhalten von Brauereien und Mälzereien gehabt. In einer qualitativen Studie der Universität Göttingen wurden Brauereien und Mälzereien zu Auswirkungen und Geschäftsverhalten unter dem Einfluss einer erhöhten Preisvolatilität befragt.

ie Preisvolatilität von Braugerste ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und hat unverkennbare Auswirkungen auf das Geschäftsverhalten von Mälzereien und Brauereien gehabt. Zur Klärung der Veränderungen wurden in einer explorativen Studie unter der Leitung von Professor Theuvsen von der Universität Göttingen 15 Unternehmen der Wertschöpfungskette Braugerste befragt.

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So wurden aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der Erwartung weiter sinkend ...

BI 10-10 19 Zur Person
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ZUR PERSON Ihre Charaktereigenschaften (positive und negative) Positive: freundlich, humorvoll, authentisch Negative: manchmal zu fordernd, für den einen oder anderen vielleicht „zu positiv denkend“ Welche Gabe würden Sie gerne besitzen Bin so zufrieden, wie ich bin

Allzu oft beschränkt sich der Kontakt zu Geschäftspartnern auf das rein beruflich orientierte Gespräch. Die BRAUINDUSTRIE stellt auf dieser Seite bekannte Personen der Branche nicht nur mit ihren beruflichen, sondern auch mit ihren privaten Zielen und Vorstellungen vor.

Was begeistert Sie an der Branche, regt Sie auf Es begeistern mich die sehr mittelständisch geprägte, innovative Branche und der wachsende Anteil an Frauen im Bierland Bayern als Braumeister und Brauereichefin Welche Herausforderung ist die wichtigste, die die Branche in den nächsten Jahren erwartet Demografischer Wandel in Verknüpfung mit verändertem Konsumentenverhalten Ihre liebste Freizeitbeschäftigung Mit der Fam ...

BI 10-10 20-21 Anzeichen einer Trendwende
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Anzeichen einer Trendwende Betrachtungen zur Getränkeverpackung Die Verpackungsdiskussion erhält angesichts der jüngst erfolgten „Dosenoffensive“ einen neuen Schwerpunkt. Diskutierten relevante Interessengruppen eben noch über die bessere Kennzeichnung und damit vermeintlich leichtere Differenzierung von Mehrweg- und Einweggebinden, so verlagert sich die aktuelle Diskussion auf die Frage, wie der Konsument wohl auf das massive Angebot von Getränkedosen reagieren wird. ereits seit langem kommt keine Marktanalyse für Getränke an Fragen vorbei wie: „Was tut sich im Verpackungssektor“, „Was sind die Gründe der aufgezeigten Strukturänderungen“, oder „Sind Verpackungstrends umkehrbar“. Forciert wird diese Notwendigkeit durch die Erkenntnis, dass sich auch die Getränkeverpackung den geänderten Umfeldbedingungen auf Verbraucher- und Handelsseite nicht entziehen kann.

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Verpackung beeinflusst Nachfrage bzw. Getränke können sich über die Ve ...

BI 10-10 22-25 Nicht nur aufgewaermt
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Nicht (nur) aufgewärmt Die externe Maische- und Würzeaufheizung als erprobter Ersatz für sanierungsbedürftige Feuerpfannen In vielen kleinen und mittleren Brauereien tun noch immer direkt beheizte Maische- und Würzepfannen ihre treuen Dienste, um die Maischarbeit und Würzekochung zu erledigen. Diese Anlagen sind nicht nur energetisch ineffizient, oftmals ist das Material am Pfannenboden oder im Brennerraum nach langjähriger Benutzung ermüdet. Die Installation eines Außenkochers stellt bei der Reparatur solcher Pfannen eine schnelle und meist günstige Lösungsmöglichkeit dar. Das seit über dreißig Jahren bekannte System wurde stets weiterentwickelt und lässt sich mit modernen Kochmethoden kombinieren. Drei Beispiele werden im folgenden Beitrag näher vorgestellt.

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ls in den siebziger Jahren die ersten Außenkocher neben Würzepfannen installiert wurden, galten sie zunächst als Notlösung, um die mangelhafte Beheizung einiger Anlagen zu verbesser ...

BI 10-10 26-27 Leserbrief
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LESERBRIEF „Schwanger 0,0 Promillegrenze!“ Zum Beitrag „Prävention aus Liebe zum Kind“ aus der Kolumne „Bierwerbung – mal so, mal so“ (BRAUINDUSTRIE 7/2010) erreichte uns nochmals ein offener Brief an Peter Blähser, diesmal von Peter Hahn, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes: Sehr geehrter Herr Blähser, die BRAUINDUSTRIE veröffentlicht seit Jahren die von Ihnen verfassten Beiträge „Bierwerbung – mal so, mal so“. Im Vorspann werden Sie als Marktforscher und Kommunikationsfachmann ausgewiesen, der seine Meinung zur aktuellen Bierwerbung auf sehr pointierte Art, mal lobend oder mal bissig, zum Ausdruck bringt. Dem kann ich nur zustimmen. Allerdings ist Ihnen in Heft-Nr. 7/2010 ein bedauerlicher Fehler unterlaufen, indem Sie das DBB-Engagement im Rahmen der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung, unseren freiwilligen Beitrag zur Unterstützung einer Schwangerschaftsaufklärung, fälschlicherweise als Bierwerbung klassifizieren. Seit Jahren se ...

BI 10-10 28-31 Vision der sich selbst optimierenden interdisziplinaeren Zusammenhaenge
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Vision der sich selbst optimierenden interdisziplinären Zusammenhänge Verfahrenstechnische Optimierung bei der Würzebereitung Die Suche nach Optimierungsmöglichkeiten für die Würzebereitung im Sudhaus führt rasch zu der Erkenntnis von interdisziplinären Zusammenhängen zwischen der mechanischen, chemischen und biochemischen Abfolge der einzelnen Prozessschritte Schrotung, Maischen, Läutern, Kochen und der nachfolgenden Würzebehandlung. Die technisch-technologische Komplexität dieser Schritte ist hinlänglich bekannt und auch die Bemühungen deren Zusammenhänge, speziell hinsichtlich schwankender Rohstoffqualitäten zu erkennen und möglichst zeitnah zur Prozessoptimierung zu nutzen. Nachfolgend sollen einige Gedanken und Lösungsansätze vorgestellt werden, wissend, dass es sich um Teilschritte für die Vision einer über künstliche Intelligenz geführten Prozesssteuerung handelt. usgehend von den aktuell eingesetzten Analyseverfahren zur Prozesssteuerung und -optimierun ...

BI 10-10 32-37 Glanzfein soll es sein
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Glanzfein soll es sein Kolloidale Bierstabilisierung – Stand der Technik Wie in vielen Forschungsberichten einvernehmlich publiziert, gelten Polyphenole und Proteine als die Hauptverursacher kolloidaler Trübungen [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9]. Auch Polysaccharide und anorganische Substanzen können in Trübungen wiedergefunden werden, sind aber von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung [3, 10, 11, 12, 13]. Der folgende Beitrag stellt die Wirkungsweise der Stabilisierungsmittel hinsichtlich der Anwendung von Fällungsmitteln, Adsorptionsmitteln, dem Einsatz von Enzymen sowie der Anwendung von Antioxidantien auf.

insichtlich der Mechanismen der Trübungsbildung wurden in der Vergangenheit von mehreren Forschungsgruppen theoretische Modellreaktionen vorgestellt, die alle auf der Komplexbildung zwischen trübungsrelevanten Polyphenolen und trübungsaktiven Proteinen basieren. Diese Komplexe sind zunächst reversibel (z. B. Kältetrübung), werden aber im Laufe der Zeit u ...

BI 10-10 37 Kurz nachgefragt
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den Einsatz von 3 bis 4 g Ascorbinsäure um das Doppelte verlängert werden [24].

fektes feststellen, wohingegen Raible eine eindeutige Verschlechterung nachwies [24,63].

In der Literatur herrscht Einigkeit darüber, dass eine Kombination von Kieselgel und PVPP, der bis heute gebräuchlichsten Stabilisierungsmittel, die kolloidale Stabilität gegenüber der Einzelstabilisierung deutlich verbessere. [24, 26, 44, 47, 63]. Bezüglich des optimalen Dosagezeitpunktes der beiden Komponenten bestehen hingegen widersprüchliche Ansichten – so konnte Schafft bei gleichzeitiger Dosierung keinerlei Beeinträchtigung des Stabilisierungsef-

Nach Raible könne die maximale Stabilisierungswirkung nur durch den getrennten Einsatz nacheinander erzielt werden. Zuerst müsse das Kieselgel dosiert werden, beispielsweise in den Lagertank oder zur Vorfiltration mit der Kieselgur und erst im zweiten Schritt das PVPP, welches im vorgeklärten Bier besser zur Geltung kom ...

BI 10-10 38-40 Gezielte Isomerisierung
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Gezielte Isomerisierung Untersuchungen zur Erhöhung der Hopfenausbeute Gemeinsam nach Möglichkeiten zu forschen, mit welchen die Bitterstoffausbeute im Brauprozess erhöht werden kann, ist das Ziel einer im Frühjahr 2010 abgeschlossenen Forschungskooperation zwischen Joh. Barth & Sohn, Nürnberg, und der Hertel GmbH, Salzburg. Unter anderem soll hierbei auch die Anwendbarkeit des von der Hertel GmbH entwickelten Hopfenausbeuteerhöhers bei Verwendung verschiedener Hopfenprodukte untersucht werden. Aus diesem Grund wurde in einer ersten Untersuchungsreihe das Verhalten von Hopfenpellets Typ 45 beobachtet. Die Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt.

ie Gründe für eine geringe Hopfenausbeute bei einem herkömmlichen Brauprozess sind vielfältig. Viele Parameter, gerade in der Würzekochung, sind nicht auf eine optimale Bitterstoffausbeute des Hopfens ausgerichtet. Neben anderen sind das vor allen Dingen die begrenzte Isomerisierungszeit

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Dr. ...

BI 10-10 3 Comeback oder wirf weg
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BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

Comeback oder wirf weg – Der Verbraucher entscheidet! Anfang 2003 verschwanden mit der Einführung des Pfandes auf Einweg-Getränkeverpackungen die bis dahin recht beliebten Getränkedosen aus den Regalen der Discounter. Anfang Juni 2010 war es dann aber wieder soweit. Mit viel Trara wurden Bier und Softdrinks in der Dose beim Discounter Penny eingeführt, anfangs sogar für 19 Cent. Es folgte wenig später die Einlistung bei Netto. Die Discounter und die Dosenlobbyisten begründeten dies mit „Verbraucherwunsch“, aber auch mit Argumenten wie Nachhaltigkeit, Recycelfähigkeit, Gewicht, Frische und Haltbarkeit. Zusätzlich hat die im Auftrag von BCME (Beverage Can Markers Europe) erstellte IFEU-Ökobilanz für genügend Zündstoff gesorgt und der Mehrweglobby, an vorderster Front die Deutsche Umwelthilfe, offensiv den Ball zugespielt, dies medienwirksam für ihre Interessen auszuschlachten. Alle Beteiligten run ...

BI 10-10 41 Humulus lupulus
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Humulus lupulus ... ... und andere bittere Wahrheiten Hopfen – viel mehr als nur einfach grün! Was kommt beim Konsumenten an Die Frage stellt sich jede Brauerei. Konsumenten kaufen Lebensmittel bewusst ein, sie wollen wissen wo das Produkt herkommt und aus welchen Zutaten es hergestellt wird. Viele Verbraucher bevorzugen lokale oder regionale Produkte. Aber sie möchten auch eine Geschichte „kaufen“, ein schönes Bild, etwas das ihnen beim Verzehr des Lebensmittels zusätzlich Freude, Genuss und ein gutes Gefühl bereitet. Schade, dass dieser Grundsatz beim Bier so wenig beachtet wird.

Gebirge über dem Hersbrucker Schloss heranreiften. Jedes Jahr tauchen sie das Pegnitztal in einen Duftnebel aus Zitrus, Lavendel und Geranie. Seit mehr als 600 Jahren wird hier edelster Hopfen angebaut, der weltweit für sein nobles Aroma Anerkennung erfährt und durch eine behutsame Gabe im Brauprozess im Bier seine mannigfaltig virtuosen Aromen entfalten kann ...“

Ho ...

BI 10-10 42-45 Aufmerksam sein
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Aufmerksam sein Vermeidung technologischer Probleme durch Optimierung des Hefemanagements Anlässlich des „Bad Kissinger Brauertages“ 2010 wurden in einem Vortrag aus der Betriebsberatung des Instituts Romeis auf oftmals auftretende Schwächen beim Hefemanagement hingewiesen, insbesondere bei der Aufbewahrung der Hefe. Die negativen Folgen erfahren in gehäuftem Maße Brauereien, die einen 14 Tage-Rhythmus im Sudhaus fahren bzw. mit großen Ausstoßschwankungen kämpfen müssen. Im Folgenden werden die Auswirkungen und Nachweismethoden einer schlechten Hefequalität dargestellt, ferner werden Ursachen und Maßnahmen zur Optimierung der Hefequalität aufgezeigt. ine schlechte Hefequalität kann sich unter anderem in einer Verlangsamung der Gärung und immer größeren Differenzen zwischen Endund Ausstoßvergärungsgrad zeigen. Auch die Reifung der Biere dauert üblicherweise länger, das heißt Diacetyl- und Acetaldehydabbau erfordern mehr Zeit.

einer Verschlechterung ...

BI 10-10 45 Rechtsfragen aus der Praxis
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geben, die gärstarken Zellen, die in Schwebe bleiben, werden hingegen in den Lagerkeller geschlaucht. Eine Hefeherführanlage bietet für die Hefe: – ausreichende Versorgung mit Sauerstoff, – Temperaturführung ohne Temperaturschocks, – niedrigen Kohlendioxidgehalt, – niedrige Ethanolgehalte (< 0,7 Vol.-%), – ausreichende Zuckergehalte (Es > 9 %), – keine Autolyse, – Aufbau von Reservekohlenhydraten. Wird eine Hefepropagationsanlage betrieben, hat sich für das regelmäßige Anstellen der Würzen eine Mischung von 30 % frischer Propagationshefe und 70 % Erntehefe bewährt. Steuerungsparameter für die Hefepropagation sind: – Anstellzellzahl (z. B. ca. 10 bis 15 Mio. Zellen/ml), – Temperatur (z. B. ca. 12 bis 18 °C), – Extrakt (Soll bei Entnahme: > 7 % Es ), – Belüftungsintensität, – Mischintensität, – Zellzahl bei Entnahme (z. B. ca. 80 bis 100 Mio. Zellen/ml), – Propagationszeit (z. B. ca. 24 bis 36 Stunden).

Zusammenfassung Ein großer T ...

BI 10-10 46-48 Das tatsaechliche Erkennen
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Das tatsächliche Erkennen Mikrobiologische Risiken – Minimierung von Schwachstellen Ein Tag hat 24 Stunden, doch Mikroorganismen kennen keinen Feierabend, keine Wochenenden und fahren auch nicht in den Urlaub. Deshalb ist ein effektives System hinsichtlich der mikrobiologischen Probennahme umso wichtiger, und zwar unabhängig von dem jährlichen Ausstoß der Brauerei. In diesem Artikel greifen die Autoren auf ihre Erfahrungen aus vielen Betriebsrevisionen und verweisen auf Einflussfaktoren hinsichtlich der Probennahme und geben Anregungen für die tägliche Arbeitszeitorganisation. ie Haltbarkeit eines in eine Verpackung abgefüllten Produkts (auch Lagerzeit oder shelf-life) ist definiert als der Zeitraum von dem Vorgang der Verpackung des Produktes bis zur Entnahme aus der Verpackung durch den Verbraucher. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Qualität des Lebensmittels für den Verbraucher als akzeptabel empfunden werden.

D

Durch was wird das Bier geschädigt ...

BI 10-10 49 Die Bedeutung des Absetzverhaltens der Hefe
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Die Bedeutung des Absetzverhaltens der Hefe Unter der Flockulation von Hefen versteht man das Zusammenballen einzelner Zellen zu größeren Verbänden (Flocken), die dann zu deren Sedimentation führt. Dieser Vorgang ist sehr komplex und hängt von spezifischen Flockulations-Genen (Flo1, Flo5, Flo8 und Flo11) ab, welche sogenannte Flokkulin-Proteine auf der Zellwand codieren. Die Ausbildung dieser Flockulations-Gene ist stammspezifisch und zeigt sich in der Unterscheidung in Staub- und Bruchhefen. Neben diesen genetischen Unterschieden ist das Flockungsverhalten der Hefe von vielfältigen äußeren Bedingungen abhängig. Zu diesen Parametern zählen – die Würzezusammensetzung (Kohlenhydrate, Stickstoff, Calcium und der Gehalt an Trubstoffen), – der gelöste Sauerstoff, – der pH-Wert – und die Temperatur während der Gärung. Neben den Gärungsparametern spielt das Hefemanagement eine entscheidende Rolle für den physiologischen Zustand der Hefe und deren Zelloberfläche und ...

BI 10-10 50-51 Zuverlaessige Problemloeser
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Zuverlässige Problemlöser Schlauchpumpen für die Kieselgurfiltration Die Filtration auf dem Weg zum reinen Getränk ist ein wichtiger Schritt im Produktionsprozess. An Pumpen stellt sie jedoch große Herausforderungen, nicht alle Pumpentypen sind dafür geeignet. Aufgrund ihres Förderprinzips sind Schlauchpumpen hier zu bevorzugen, da sie zuverlässig und robust sind und so Wartungs- und Reparaturkosten senken.

uf seinem Weg vom Lagerkeller in die Abfüllerei passiert das Bier den Filterkeller. Dort wird es bei einer Kieselgurfiltration von seinen Trübund Eiweißgerbstoff-Verbindungen, Hopfenharzen, Hefezellen und auch evtl. vorhandenen bierschädlichen Bakterien gereinigt bzw. gefiltert und erreicht so seine Klarheit.

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Bei der Kieselgurfiltration wird die Trennung durch eine echte Filtration bewirkt. Dazu wird dem Bier mit einem Dosiergerät Kieselgur beigemischt, das vorher in einem Mischbehälter mit einem Rührwerk aufgeschlämmt wurde. D ...

BI 10-10 52-53 doemens news
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Sehr geehrte Damen und Herren, heute möchte ich mich bei Ihnen als neu gewähltes Mitglied des Präsidiums des Doemens e.V. vorstellen. Zu meiner Person: Nach dem Abitur habe ich eine kaufmännische Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert bevor ich in Bochum ein Studium der Betriebswirtschaftslehre begann. Kurz vor Abschluss des Studiums gab es die Chance, sich selbstständig zu machen und eine eigene Firma aufzubauen. Nach mehreren Jahren in der Selbstständigkeit gab es die Möglichkeit, die Firma zu verkaufen und in die Brauerei Schwelm als Geschäftsführer einzutreten. Da Brauereien und das Produkt Bier immer noch große Anziehungskraft auf Männer haben, musste ich damals nicht lange überlegen. Mit zum Unternehmen gehörten die Destillerie Leverings sowie ab dem Jahr 2006 die Landskron Brauerei in Görlitz. Nach mehr als sieben erfolgreichen Jahren in Schwelm, habe ich das Unternehmen Ende 2009 verlassen, um eine neue Tätigkeit beim zweitgrößten Weinerzeuger in Franken ...

BI 10-10 54 Getraenke-Innovationen
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GETRANKE-INNOVATIONEN Flaschenkühler aus Kunststoff

Monster gibt Gas in Deutschland

Sahm hat einen Flaschenkühler aus Kunststoff entwickelt. Hintergrund sei die gestiegene Nachfrage nach Kunststofflösungen in der Event- und Veranstaltungsgastronomie, aber auch bei Zugabeartikeln. Aktuelles Beispiel sind Einzelflaschenkühler für Individualflaschen: Hacker-Pschorr setzt diesen als Zugabeartikel für den Handel ein, Becks nutzt ihn in der italienischen Gastronomie zum Kühlen der speziellen 0,66-LiterFlaschen auf dem Tisch.

Das aus den USA stammende Energy-Getränk Monster kommt auf den deutschen Markt. Anlässlich des Formel-1-Grand-Prix in Hockenheim wurde der Startschuss für den Deutschland-Vertrieb des Getränks, das der offizielle Partner des Mercedes GP Petronas F1 Teams ist, gegeben. Für die Einführung der 0,5-LiterDose hat sich die Marke einen neuen Partner ins Cockpit geholt: die Trend Beverages Vertriebs GmbH aus Heidelberg/Eppelheim ...

BI 10-10 55 Getraenke International
Vorschau
GETRANKE-INTERNATIONAL CHINA

Bierimporte sind 2009 gestiegen Laut einem Bericht der China Alcoholic Drinks Industry Association (CADA) importierte China 2009 43,9 Prozent mehr Bier als 2008. Die Einfuhren betrugen letztes Jahr 405 000 hl Bier, der Importpreis sank um 8,09 Prozent. „Die große Nachfrage nach

Premium-Marken erhöht Chinas Marktanteil. Abnehmer sind hauptsächlich Bars und Nachtclubs“, so CADA-Angaben. Die Bierindustrie werde in den nächsten fünf Jahren jährlich um drei bis fünf Prozent zulegen, am meisten im Premium-Segment. Biere in Gebinden unter 500 ml konnten im Jahresvergleich einen Zuwachs von 30,8 Prozent verzeichnen.

WELT

Pepsi stellt an Schulen den Verkauf von zuckergesüßten Produkten ein PepsiCo hat angekündigt, dass es freiwillig weltweit ab 2012 keine alkoholfreien Getränke, die ausschließlich mit Zucker gesüßt sind, in Grund- und Hauptschulen zum Verkauf anbieten wird. Diese Unternehmenspolitik ...

BI 10-10 56 Aus der Zulieferindustrie
Vorschau
AUS DER ZULIEFERINDUSTRIE Wasserundurchlässige und temperaturbeständige Industrieböden Ein Fußboden ist das am härtesten beanspruchte Bauteil im Bauwerk. Die reibungslose Funktion einer Produktion oder eines Lagers hängt nachhaltig auch von einem „funktionierenden“ Bodenbelag ab. Um den Belastungen auf Dauer Stand zu halten, muss der Bodenbelag zum einen widerstandsfähig und zum anderen gut reinigbar, hygienisch, rutschfest und beständig gegenüber den einwirkenden Medien sein.

KLB PU-BETON-Bodenbeläge sind hochwertige, rakelfähige 3Komponenten-Polyurethan-Mörtelbeläge bestehend aus Polyurethanharzen und hydraulisch abbindenden Komponenten. Gegenüber klassischen Kunstharzbelägen zeichnet sich der Bodenbelag laut Unternehmensangaben durch bessere Temperaturbeständigkeit aus. Die Beläge nehmen kein Wasser auf und sind dadurch wasserundurchlässig. Der Belag bietet keinerlei Nährboden für Keime, Bakterien und Pilze, betont das Unternehmen.

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BI 10-10 57 Marketing und Werbung
Vorschau
MARKETING UND WERBUNG Trink-Spaß auch im Dunkeln

Glasedition „140 Jahre Binding“

Onpack-Promotion bei Meyer’s-Bitter

Capri-Sonne startet unter dem Slogan „Licht aus – Spaß an!“ eine Promotion. Speziell für die Aktion wurde der erste fluoreszierende Capri-Sonne-Trinkpack entwickelt. Dank leuchtender Elemente auf dem Beutel will die Marke bei den Kids für Trink-Spaß auch im Dunkeln sorgen. Durch ein spezielles Verfahren wurde der Leuchteffekt produktsicher direkt auf die Folienverpackung integriert, wie es heißt.

Der Binding-Adler, das älteste Markenzeichen der Binding-Brauerei, steht nach Brauereiangaben seit jeher für Biergenuss, einladende Gastlichkeit und Brauqualität der ganz besonderen Art. Zum großen Jubiläum der Frankfurter Traditionsbrauerei ziert der Binding-Adler die eigens aufgelegte Glasedition „140 Jahre Binding“.

Der klassische Meyer’s-Bitter Deutsche Alpen-Kräuter lädt alle Freund ...

BI 10-10 6-7 Kurz berichtet
Vorschau
KURZ BERICHTET Politische Unterstützung für Hopfenpflanzer Bei einem Treffen mit dem bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner trugen Vertreter des Hopfenpflanzerverbandes Hallertau ihre Anliegen vor. Im Ergebnis waren sich die Beteiligten

einig, dass angesichts der ständig zunehmenden Unwetterrisiken (vor allem Hagel und Sturm), aber auch angesichts der ernormen Schwankungen auf dem Welthopfenmarkt eine sogenannte steuerfreie Risikorücklage das geeignete Mittel sei, damit die bayerischen Hopfenpflanzer in guten Zeiten für die zunehmenden und unkalkulierbaren Risiken für ihre Betriebe Vorsorge treffen können. Auch in punkto Pflanzenschutz und den immer wieder auftretenden Problemen der Krankheitsbekämpfung im Hopfenanbau sagte Minister Brunner den Hopfenpflanzern seine politische Unterstützung zu.

Gemeinsam mit der neuen Hallertauer Hopfenkönigin, Christina Thalmaier, trafen sich Vorsitzender Josef Wittmann (li.) und Geschäftsführer Otmar ...

BI 10-10 8 Trendbarometer
Vorschau
BRAUINDUSTRIE – TRENDBAROMETER

Privater Konsum – nachhaltiges Wachstum möglich!

Antriebskräfte für den privaten Konsum sind die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften und damit der anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Kurzarbeit. Beide Entwicklungen reduzieren die Angst vor einem möglichen Verlust des Arbeitsplatzes. Eine niedrige Inflationsrate sowie die wachsende Zuversicht, persönlich vom Aufschwung zu profitieren, stärken ebenfalls die private Konsumneigung. Sollten die Konsumenten weiterhin ihre Sparquote, die in der Krise erhöht wurde, wieder zurückfahren, so würde nochmals zusätzliche Kaufkraft für den Konsum frei werden. Solange die genannten Umfeldfaktoren also positiv bleiben, könnte der private Konsum noch stärker als bisher den Aufschwung stützen.

Getränkenachfrage im Haushaltsbereich Veränderungsraten (Januar bis Juli 2009/2010) kumuliert *)

Quelle: GfK ConsumerScan

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