Sachon Fachzeitschriftenarchiv 2.0 Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2015/100_Jahre_Brauindustrie
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Das Sachon-Archiv fand für Sie

BI 100 Jahre 03 Editorial
Vorschau
BRAU INDUSTRIE

Verlagssitz Schloss Mindelburg

100 Jahre BRAUINDUSTRIE – Ein Fachmagazin im Wandel Nun liegt sie also vor uns, die Jubiläumsausgabe „100 Jahre BRAUINDUSTRIE“. Zwischendrin kamen uns doch manchmal Zweifel, ob diese Ausgabe je fertig wird, wurden doch immer wieder neue redaktionelle Ideen geboren, diskutiert, verworfen, aber am Ende dann doch Gott sei Dank meist umgesetzt. Dass ich die Freude und Ehre hatte, die BRAUINDUSTRIE über ein Drittel ihres Lebensalters, nämlich gut 34 Jahre, begleiten und weiterentwickeln zu dürfen, macht mich persönlich stolz. Diese Jahre sind verflogen wie nichts. Dies ist kein Wunder, wenn man Spaß an der Arbeit hat und mit einem tollen Team ein Fachmagazin so erfolgreich nach vorne bringt. Heute ist die BRAUINDUSTRIE die auflagenstärkste Fachzeitschrift in ihrer Branche. Unsere journalistische Ausrichtung mit Best-Practice-Beispielen, Marktanalysen, Unternehmensportraits und ab und zu auch etwas People Bu ...

BI 100 Jahre 06-15 Ein bedeutender Markt
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Ein bedeutender Markt Entwicklung der deutschen Brauwirtschaft seit der Wiedervereinigung Die Wiedervereinigung markiert für die Entwicklung der Brauwirtschaft im Nachkriegsdeutschland eine gewaltige Zäsur: Befreit vom Eisernen Vorhang wachsen zwei bis dahin voneinander strikt getrennte, heterogene deutsche Teilmärkte quasi „über Nacht“ zu einem gemeinsamen Biermarkt mit einem Gesamtvolumen von gut 120 Mio. hl und insgesamt 1325 beteiligten Brauereien zusammen. 1989 erzeugte die „DDR“-Brauwirtschaft knapp 25 Mio. hl Bier. Der rechnerische Pro-Kopf-Verbrauch erreichte mit 145,7 Litern eine ähnliche Höhe wie der der westdeutschen Bevölkerung.

Die Wiedervereinigung im Biermarkt Nach der Maueröffnung jedoch ging die Produktion der Braustätten in den fünf nun neuen Bundesländern schlagartig zurück. 1990 wurden hier nur noch 15,9 Mio. hl Bier gebraut, 11,1 Mio. hl davon im ersten und nur noch 4,8 Mio. hl im zweiten Halbjahr – weithin sichtbarer Beleg für ...

BI 100 Jahre 106-109 Tief greifender Wandel
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Tief greifender Wandel Die Entwicklung der Abfüll- und Verpackungstechnik Die Entwicklung der Abfüll- und Verpackungstechnik wurde in den vergangenen 100 Jahren durch einen tief greifenden Wandel in der Absatzstruktur des Bieres vorangetrieben. ine Vielzahl kleiner und kleinster Brauereien stellte vor 100 Jahren für die Bevölkerung eine Bierversorgung sicher. Die kleinen Brauereien füllten ihr Bier fast ausschließlich in Holzfässer ab, die dann an Gaststätten, Bierverleger und Schankwirte ausgeliefert wurden. Die Holzfässer waren nie für den privaten Bierkonsum vorgesehen.

E

Erst bei den Schankwirten und Bierverlegern wurde dann das Bier auf Kundenwunsch und unter hygienisch äußerst fragwürdigen Bedingungen in kleinere Gebinde umgefüllt. Dabei wurden meist Tonkrüge oder auch unterschiedlichste Glasflaschen unmittelbar von Hand befüllt und an den Kunden abgegeben. Allerdings musste das Bier, welches bereits beim Abfüllen erheblich an Kohlendiox ...

BI 100 Jahre 112-115 Kreative Ideen
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Kreative Ideen und peinliche Ausrutscher Jahrzehnte Bierwerbung in Deutschland 100 Jahre BRAUINDUSTRIE. Herzlichen Glückwunsch! Einhundert Jahre Berichte über die vielfältigen Themen, die die Braubranche aktuell beschäftigt hatten. Werbung oder Reklame, wie man früher sagte, spielte anfangs kaum eine Rolle. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde dieses Thema relevant. Mittlerweile entscheiden Kommunikationsmaßnahmen für eine Biermarke wesentlich über deren Erfolg oder Misserfolg. Entsprechend berichtet die BRAUINDUSTRIE ausführlich über diesen Bereich modernen Marketings. Die 1950er- und 1960er-Jahre waren geprägt durch zumeist nur regional agierende Brauereien. Es dauerte noch einige Zeit, bis sich neben Beck’s andere Marken zu nationalen Angeboten mauserten. Heute wird ein Bierkäufer im Getränkemarkt mit einer unendlich anmutenden Zahl von Marken konfrontiert. Umso erstaunlicher ist es, dass ehedem trotz der

1961

regionalen Beschränkung eine g ...

BI 100 Jahre 116-119 Vom Ausland aus betrachtet
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Vom Ausland aus betrachtet Deutsche Biermythen 1915. Deutschland, damals: Das Deutsche Reich war eine Großmacht. Zwar in viel unangenehmere militärische Konflikte verstrickt, als man es sich auch nur ein Jahr davor hätte vorstellen können. Aber trotz empfindlicher Dämpfer an den Fronten immer noch in einer überlegenen Position. Und aus der bescheidenen österreichischen, damals österreichisch-ungarischen Sicht: ein verlässlicher Partner (von „Nibelungentreue“ sprach man damals) mit beachtlicher technologischer Kapazität, was das Kriegsgerät, noch heute ist die „Dicke Bertha“ legendär, betraf. Und obwohl schon ein Jahr Krieg herrschte, war noch irgendwie ein Hauch von Friedenswirtschaft zu spüren. Die Brauwirtschaft lieferte verlässlich Bier sowohl an die Truppen im Feld als auch an die Menschen dorthin, was man bald als die Heimatfront bezeichnen würde. Ja, da waren schon ein paar Verordnungen, die eine kommende Krise angekündigt haben – die Gerstenernte von ...

BI 100 Jahre 120-129 Eine stolze Zahl
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Eine stolze Zahl 100 Jahre BRAUINDUSTRIE Das Jahr 1915: Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier im Deutschen Reich beträgt 67 Liter, der Bierausstoß liegt bei knapp 46 Mio. hl, Albert Einstein veröffentlicht seine Relativitätstheorie, der spätere CSU-Politiker Franz Josef Strauß wird geboren und in Island tritt ein Gesetz über ein Verkaufsverbot alkoholischer Getränke in Kraft. Ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo die Braubranche so aktiv ist, dass ihr sogar ein eigenes Magazin zur Seite gestellt wird – die BRAUINDUSTRIE. Stolze 100 Jahre gehören beide nun schon zusammen, sind gemeinsam gewachsen und haben sich gemeinsam verändert. Begleiten Sie uns auf den nächsten Seiten in die Anfangszeiten bis hin in die Gegenwart des Verlages, der sich zu einem florierenden Unternehmen entwickelt hat. 1586) auf dem Schloss und man kann diese Zeit als die Glanzzeit der Mindelburg bezeichnen. Ulrich von Frundsberg, der Stammvater der Mindelheimer Frundsberg, war Hauptmann des schwäbischen Bun ...

BI 100 Jahre 130 Sachonteam
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100 Jahre BRAUINDUSTRIE – 790 Jahre Sachon-Power: Großzügig gerundet spielen wir Mitarbeiter des Verlags tatsächlich in dieser Altersklasse. Und daher macht uns auch keiner so schnell etwas vor. Trotzdem: Das 100-jährige Jubiläum eines unserer Fachmagazine geht natürlich nicht spurlos an uns vorbei. Unzählige Telefonate, Recherchen, Redaktionsarbeiten aber auch das Konzeptionieren und Layouten liegen hinter dem BRAUINDUSTRIE-Team. Kleine Tagessiege aber auch Absagen oder technische Wehwehchen wurden während der Heftentstehung zwangsläufig in großer Runde geteilt. Verständlich daher, dass der gesamte Verlag am Ende gespannt auf das Ergebnis gewartet hat. Und siehe da: Wir haben es sogar auf eine der Umschlagseiten geschafft! Nein, Spaß beiseite: Wenn Sie nun bei uns angekommen sind, haben Sie ein mit Herzblut, Leidenschaft und Liebe zum Detail geschaffenes Magazin gelesen, das – wie wir glauben – die stolze Zahl „100 Jahre BRAUINDUSTRIE“ im bestmöglichen Sinne w ...

BI 100 Jahre 14-19 Renaiccance des Bieres
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Renaissance des Bieres Biermarkt Deutschland – Trends und Gegentrends im Rückblick Nach Aussage des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) kann die Brauwirtschaft beim Gesamtbierabsatz auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Die Absatzzahlen des Vorjahres wurden mit produzierten 95 Mio. hl insgesamt leicht übertroffen. Zu dem positiven Ergebnis beigetragen haben unter anderem das positive Konsumklima, ein relativ kurzer Winter und das gute Wetter im Frühling und Frühsommer sowie die Umsatzimpulse durch die Fußball-Weltmeisterschaft. Nach vorläufigen Schätzungen liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von Bier (alkoholhaltig und alkoholfrei) 2014 damit bei 107 Litern. Trendwende oder nur kurze Verschnaufpause für ein Produkt, das in den letzten Jahren in der Verbrauchergunst kontinuierlich verlor ährend 1976 jeder (West)Deutsche im Schnitt noch 151 Liter trank, so waren es kurz vor der Wende immerhin noch 147 Liter und heute in Gesamtdeutschland 107 Liter. Seit der Wende ...

BI 100 Jahre 20-24 Wer nicht wirbt der stirbt
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Wer nicht wirbt, der stirbt Marketing im Braugewerbe im Wandel der Zeiten

ur Darstellung der Gesamtsituation und der Entwicklung des Braugewerbes von 2006 bis 2014 werden zunächst Gesamtausstoß, Anzahl der Brauereien und durchschnittlicher Ausstoß tabellarisch und grafisch dargestellt (siehe Tabelle 1).

Z

Entwicklung Braugewerbe 2006 bis 2014 Wie die Zahlen zeigen, ist der Bierausstoß 2006 bis 2013 kontinuierlich um insgesamt rund 13 Mio. hl gesunken. In 2014 stieg er erstmals wieder, und zwar um 742 000 hl bzw. 0,8 Prozent, was auf die Fußballweltmeisterschaft 2014 und das warme Wetter zurückzuführen ist. Insgesamt jedoch fiel der Bierausstoß um rund 12,5 Mio. hl bzw. 13,3 Prozent und die Anzahl der Brauereien stieg um 63 bzw. 4,9 Prozent. In diesem Zusammenhang schrieb der Bayerische Brauerbund e.V., was für die gesamte deutsche Brauwirtschaft gilt: „Von entscheidender

Dr. Helmuth Adam Von der Industrieund Handelskammer Reg ...

BI 100 Jahre 28-31 Von No-Go zu positiv
Vorschau
Von „No-Go“ zu „positiv“ Brauer befreien sich aus ihrer selbst formulierten sensorischen Enge Klar, beim Anblick eines frischen Bieres wollen Sie damit meistens schnell Ihren Durst löschen. Aber bevor Sie sich diesem Vergnügen hingeben: Schauen Sie sich den Inhalt Ihres Glases doch einmal genauer an, nehmen Sie den angenehmen Duft mit Ihrer Nase auf und trinken Sie erst dann einen Schluck. Bei diesem bewussten Genuss haben Sie gleich mehrere Ihrer Sinne eingesetzt: den Gesichtssinn, den Geruchs- und den Geschmackssinn.

A

ls ich vor knapp 30 Jahren bei Doemens als Leiter des Dienstleistungslabors meinen Dienst antrat, war es eine meiner ersten Aufgaben, ein Prüfschema für die sensorische Qualitätsbeurteilung von Bier zu erstellen.

sche Qualität ihrer Biere testen lassen wollten, eine Qualitätsaussage zu liefern. Die Recherche, wie ein Bier sensorisch zu beurteilen und zu beschreiben ist, ergab, dass die sensorischen Qualitätskriterie ...

BI 100 Jahre 32-37 Alles neu
Vorschau
Alles neu! War vor 100 Jahren alles anders oder haben Errungenschaften von vor 100 Jahren es bis in die Gegenwart geschafft Vor gut 30 Jahren behauptete Tchibo in einer groß angelegten Reklamekampagne: „ALLES FRISCH!“. Messen besuchte man noch, um sich über „Alles Neue“ zu informieren. Wenn man heute über eine Messe schlendert und auf dem Stand eines Maschinenherstellers fragt, was es an revolutionären Neuheiten zu bestaunen gibt, begegnet einem regelmäßig entweder Ratlosigkeit oder Bedauern. st schon alles erfunden und beschränken sich „Neuheiten“ fast ausschließlich auf Detailverbesserungen Sind die Entwicklungskosten im Verhältnis zum erwarteten Gewinnzuwachs zu hoch, sodass Neuentwicklungen unwirtschaftlich sind oder werden primär Entwicklungen vorangetrieben, die die Investoren cool und trendy finden

I

Fragt der Kunde ausschließlich nach den Einsparungen, die er mit einer neuen Maschine erzielen kann Ist ein Kunde in der Lage, die ...

BI 100 Jahre 38-45 Anforderungen steigen
Vorschau
Anforderungen steigen Zur Entwicklung des Qualitätsverständnisses und der Qualitätssicherung in der Brauerei 100 Jahre BRAUINDUSTRIE bedeuten auch 100 Jahre Praxiswissen rund um das Brauen und die Bierqualität. Und dabei stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Wie viel Qualitätssicherung muss denn sein Kann man das Labor nicht einsparen, wenn keine Abweichungen gefunden werden Oder braucht man Gürtel und Hosenträger angesichts der sich häufenden Lebensmittelskandale Die Antwort ist so vielschichtig wie ein gutes Konzept zur Qualitätssicherung. Der folgende Artikel reflektiert die bisherige Entwicklung der Qualitätssicherung in der Brauerei und bietet Anregungen für die Gegenwart und Zukunft. as Qualitätsverständnis für Bier war im 19. Jahrhundert ein völlig anderes als heute. Die Biertypen waren entscheidend durch das regional verfügbare Brauwasser und Malz geprägt. Bier wurde in Holzfässern abgefüllt und in Gastwirtschaften verkauft.

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Qua ...

BI 100 Jahre 46-49 Große Erfolge bei der Reduzierung
Vorschau
Große Erfolge bei der Reduzierung Energiebedarf in der Brauwirtschaft 1990 bis 2015 Bei der Produktion von Bier ist in erheblichem Umfang Energie in Form von Wärme und Strom erforderlich. Das Ing.-Büro IGS von Dr. Schu hat es sich von Anbeginn an zur Aufgabe gemacht, den Energiebedarf von Brauereibetrieben zu erfassen und im Betriebevergleich Energie in Brauereien (BVE) statistisch auszuwerten. egründet in 1990 wurde mit Unterstützung durch den Bayerischen Brauerbund und das Bayerische Wirtschaftsministerium eine Software programmiert, die es erlaubt, Brauereien unterschiedlicher Größe und Struktur miteinander vergleichbar zu machen. Der Wärmeund Stromverbrauch muss bereinigt werden, damit ein Vergleich möglich ist. Der Aufwand für die Produktion vorgelagerter Produkte oder von bierfremden Produkten (Malz, AfG und andere) sowie die Versorgung von Dritten müssen ermittelt und vom Gesamtbedarf abgezogen werden. Es müssen auch außergewöhnliche Anlagen wie Abwasserbehandlun ...

BI 100 Jahre 50-57 Erhebliche Fortschritte
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Erhebliche Fortschritte Entwicklung der Energieversorgung in Brauereien und Mälzereien Die Energieversorgung in den Betrieben der Brau- und Malzindustrie hat eine beträchtliche Entwicklung genommen. Wurde in der Vergangenheit ein einfaches Maschinenhaus betrieben, ist die Versorgung der modernen Betriebe in einer Energiezentrale zusammengefasst (Neudeutsch „Utilities“). Nachfolgend soll ein kleiner Überblick über die Entwicklung der Energieversorgung gegeben werden. ie Wärmeversorgung des Sudhauses (Maisch- und Würzepfanne, Warmwasserversorgung) erfolgte vor der Nutzung der Dampfkraft überwiegend mit Holz.

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Wärmeversorgung Die Einführung der Dampfmaschine in den 1850er- bis 1860er-Jahren zum Antrieb der Schrotmühle, der Malzförderung und der Sudhausantriebe setzte einen Dampfkessel voraus. Dieser wurde fast ausschließlich mit Kohle (Stein- und Braunkohle) beheizt. Daneben wurde auch Torf bei gegebenen Voraussetzungen verwendet. Die Verfügbark ...

BI 100 Jahre 58-61 Gezielte Beeinflussung
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Gezielte Beeinflussung Auswirkungen des Brauwassers auf die Bierqualität Die heute industriell verfügbaren Methoden der Wasseraufbereitung sind vielfältig und sehr effektiv. Dennoch stellen Brauer immer wieder die Frage, wie sie technologisch auf unterschiedliche Wasserqualitäten reagieren können. ie deutschen Hauptbiertypen Münchner, Dortmunder, Wiener, Pilsener sowie die englischen Hauptbiertypen Bitter, Strong Bitter, Lager, Porter, Mild, Wheat, Stout sind auf eine spezielle Zusammensetzung des Brauwassers zurückzuführen [Narziß]. Was historisch gewachsen ist, kann auch außerhalb des Reinheitsgebotes durch Aufsalzungen mit speziellen Wasserionen herbeigeführt werden. Derartige Angebote werden, gerade in der englischen Craft-Brewer-Szene, gerne angenommen.

Langläufiges Ziel ist ein weiches Wasser mit einer geringen, oft sogar negativen Restalkalität.

In erster Linie handelt es sich bei den Reaktionen der Ionen des Wassers mit den Inhaltssubstanz ...

BI 100 Jahre 62-65 Mehr als nur ein Rohstoff
Vorschau
Mehr als nur ein Rohstoff! Die deutsche Malzindustrie steht vor großen Herausforderungen So wie die BRAUINDUSTRIE zum Brauer und Mälzer gehört, gehört das Malz zum Bier. Nein, es gehört nicht nur wie ein x-beliebiger Rohstoff zum Bier, es ist der Körper eines jeden Bieres, sein Leib. Doch wie kam es überhaupt dazu, Getreide zu vermälzen, um daraus ein Bier zu brauen acht man sich auf die Spurensuche nach den Anfängen des Vermälzens von Getreide, landet man rund ums Mittelmeer in drei großen Kulturregionen, in Mesopotamien (die Sumerer) und in Ägypten, wo schon im 9. bis 8. Jahrtausend v. Chr., neben anderen Feldfrüchten, erste zweizeilige Gersten domestiziert wurden, und zuletzt bei den Kelten und Germanen.

M

Die Anfänge des Vermälzens Im Reich der Sumerer wurde rund 2 000 Jahre v. Chr. überwiegend Gerste angebaut, die sich sowohl für die Nahrungsmittelproduktion als auch als Tierfutter eignete. Die wichtige Funktion der Gerste spiegelt sich a ...

BI 100 Jahre 66-75 Funktionierende Wertschoepfungskette
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Funktionierende Wertschöpfungskette Die Entwicklung der Hopfenvermarktung Bier und Hopfen sind eine untrennbare Einheit. Das hat auch eine Verbraucherumfrage vom Februar 2015 ergeben [1]. Auf die Frage, welche Zutaten für die Herstellung von (deutschem) Bier verwendet werden dürfen, nannten 97 Prozent der Verbraucher den Hopfen. Das zeigt den hohen Stellenwert, den dieser Rohstoff in der Öffentlichkeit genießt. Es lohnt sich deshalb, einmal einen historischen Blick auf die Hopfenvermarktung zu werfen. ie nachfolgende Betrachtung einzelner zurückliegender Dekaden des Hopfenmarktes und seiner Strukturen spiegeln zugleich vor allem für die Zeit nach 1945 die kontinuierliche Entwicklung zur heutigen Spitzenstellung des deutschen Hopfens und dessen weltweite Verbreitung sichtbar wider.

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Einiges mag überraschend erscheinen, deutlich zeigt sich jedoch, dass insbesondere in den zurückliegenden rund 50 Jahren der Hopfenbau in der Bundesrepublik Deutschland ko ...

BI 100 Jahre 76-81 Immer bessere Kontrolle
Vorschau
Immer bessere Kontrolle Hefe im Wandel der Zeit Die Brauereihefe ist „die Triebkraft“ des Bierherstellungsprozesses und verantwortet maßgeblich das Bieraroma. Die Menschheit musste im Lauf der Zeit zunächst vieles beobachten, versuchen und erforschen, um den Einsatz der Hefe gezielt zu steuern und Bier reproduzierbar herzustellen. Welche Erkenntnisse und Entwicklungen waren nötig, um die Hefe zu zähmen Welche Möglichkeiten bietet uns die Wissenschaft in Zukunft Nachdem die Hefe seit langer Zeit gezähmt ist, entdecken die Brauer die natürliche Vielfalt an Hefestämmen neu und experimentieren gezielt und kontrolliert, um Biertypen mit vielfältigen Aromenspektren zu kreieren. er Name Hefe ist wahrscheinlich auf das deutsche Wort „heben“ zurückzuführen. Während der alkoholischen Gärung „heben“ sich beziehungsweise steigen die Hefezellen zur Flüssigkeitsoberfläche auf.

hungsweise des Fermentationsprozesses über die Zeit hinweg geändert hat.


BI 100 Jahre 82-91 Einwandfreie Biere
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Einwandfreie Biere Rückblick auf 100 Jahre Sudhaustechnologie und -technik „Errichtet im Kriegsjahr 1915“ steht noch heute in den Kacheln der Brauerei in Tichy/Kattowitz im heutigen Polen. Die Brauerei weist sämtliche Elemente eines Sudwerks von heute auf: Maischbottich mit Vormaischer, Maischpfanne, Läuterbottich und Würzepfanne, wobei die Anlage in den letzten Jahrzehnten auf den heutigen technologischen Stand aufgerüstet wurde. Die Einrichtungen, die vor 100 Jahren den Stand der Brauereitechnik darstellten, waren größtenteils nach dem 2. Weltkrieg noch in Betrieb und wurden erst im Laufe der Zeit durch Umbauten optimiert oder durch Neuanlagen ersetzt. ei der Auswertung der Literatur der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts werden Eiweiß- und Stärkeabbau eingehend beschrieben: die Temperaturwahl, um höhere oder niedrigere Endvergärungsgrade zu erhalten oder beim Eiweißabbau zu vermeiden, dass zu viele „Albumosen“ abgebaut werden, um sie als Schaumbildner zu erhalt ...

BI 100 Jahre 92-105 Drei Notzeiten
Vorschau
Drei Notzeiten Die Entwicklung der Gärung, Reifung und Klärung des Bieres Die Vorgängerzeitschrift der BRAUINDUSTRIE „Der Niederbayrische Bierbrauer“ wurde 1915 gegründet. In der ersten Hälfte des 100-jährigen Bestehens der Zeitschrift BRAUINDUSTRIE war die deutsche Geschichte von zwei Weltkriegen und tiefen Krisen geprägt. Dies hatte auch große Auswirkungen auf die Bierherstellung und ihre Industrie. Diese Kriege und Krisen verursachten Rohstoffmangel und Malzreglementierungen und führten zu Biermangel, Dünnbier und Rohfruchtverarbeitung.

A

us der Sicht eines Bierbrauers sind für die vergangenen 100 Jahre folgende drei Notzeiten in Deutschland gut dokumentiert und vielleicht auch noch in Erinnerung so mancher deutschen Bierkonsumenten:

Diese Problemzeiten hatten auch einen großen Einfluss auf die Technologie der Biergärung und -reifung sowie auf die Haltbarkeit der Endprodukte und ihre gesamte Qualität.

– ab ca. 191 ...
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